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Freitag, 2. März 2018

Freitagsküche: Bona'me

© Roland Doctor
Hey ihr lieben Küchenfeen,

heute gibt es kein Rezept sondern ich stelle euch mal wieder ein Restaurant vor. 

Ich war letztes Wochenende, wie ihr ja gesehen habt mit Roland und 2 Freunden in Hamburger auf der Tactica. 
Tja und so waren wir am Sonntag morgen unterwegs und auf der Suche nach einem Lokal wo man gut frühstücken kann. Nach einer gefühlten Ewigkeit, haben wir dann ein kleines Lokal gesehen wo Licht an war und wir drückten alle Daumen das es dort auch ein Frühstück gab.
Nachdem wir draußen auf dem Schild das Wort Frühstück entdeckt hatten, betraten wir erwartungsvoll das Lokal. Dort erwartete uns dieses wunderschöne Tor und eine freundliche Dame, die uns begrüßte. Sie gab uns ein kleines Kärtchen und ich fühlte mich sofort ans Vapiano erinnert und das war gar kein so abwegiger Gedanke.

Das Bona'me ist ein türkisches Selbstbedienungsrestaurant und so klein es am Anfang wirkte, so riesig war es in Wirklichkeit.
© Roland Doctor
Ich muss es ganz klar sagen, dieses Restaurant hat mich kalt erwischt. Ich hatte nicht mit so einem
Frühstück gerechnet.
Es gab Rührei mit Tomate, Zwiebeln und Paprika im heißen Pfännchen. Dazu gab es Kartoffeln, Weichkäse, Salat, Oliven, Böreg, eine süße Sesampaste und Butter mit Honig. Auch wenn es nicht viel aussieht, es war richtig viel, vor allem weil dazu warmes Fladenbrot gereicht wird. Und das alles für 9,90€! Einfach nur verdammt lecker.


© Roland Doctor
Das Schöne, man kann aus 4 verschiedenen Rühreiarten wählen. Da ist für jeden etwas dabei.
Mein Highlight war davon definitiv der Honig. Der war wie eine Offenbarung!

Zu dem Frühstück gab es türkischen Tee und abgerundet wurde das Ganze mit 2 Minidesserts. Bei dem Dessert habe ich mich zum einen für Joghurt mit Walnüssen und Honig sowie für eine Zitronencreme mit Beeren.

Ich kann euch sagen, wenn man sich mal so richtig was gönnen möchte dann sollte man unbedingt ins Bona'me gehen. Bisher gibt es das Bona'me nur in ein paar ausgewählten Städten aber ich hoffe sehr das es ganz bald nach Berlin kommt. Das muss einfach sein!
Ich würde aber auch jederzeit wieder einen Abstecher dorthin machen wenn ich in Hamburg bin. 

Kennt ihr das Bona'me? Was haltet ihr von dem reichhaltigen Frühstück?
Ihr könnt mir auch gern Empfehlungen für Frühstückslokale geben.

Eure Jen

Sonntag, 10. September 2017

Freitagsküche: To olen Slüüs

© Jennifer Bonk
Hey meine Küchenfeen,

dieses Mal habe ich eine Restaurant-Empfehlung für euch. Ich war gerade ein paar Tage an der Nordsee, in Dagebüll. Es ist ein kleiner, friedlicher Ort, wo man mal richtig die Seele baumeln lassen aber auch super lecker essen gehen kann. 



To olen Slüss
Das Restaurant ist 1972 gegründet worden und ein Familienbetrieb. Das Restaurant hat sich mittlerweile auf Fischvariationen spezialisiert und sich damit auch einen Namen gemacht. Wer gut Fisch essen will, der sollte dort unbedingt mal hin.

Die Auswahl an Fisch ist wirklich groß und das macht die Entscheidung um ein vielfaches schwerer. Man konnte wählen aus Plattfischen, Matjes, Aalen und Krabben. Das an sich macht es schon schwer und wenn unter diesen Kategorien noch nicht das richtige dabei war, kann man auch wählen aus den Bereichen: Aus der Pfanne, gedünsteter Fisch, Vegetarisch, Düt und Dat, Überbackenes, Gemischtes vom Fisch und und und.

© Jennifer Bonk
Nach einer ganzen Weile hatte ich mich für die "Variationen vom gebratenen Fisch" entschieden. Wie man sehen kann, ist der Teller gut gefüllt.
An Fisch gab es: Steinbeißer, Lachs, Heilbutt und Dorsch. Dazu gereicht wurden Bratkartoffeln und Dillsauce.
Der Preis dafür lag bei 15,90 €.
Geschmacklich war es wirklich überragend. Jeder Fisch hatte seine eigene besondere Note und es schmeckt einfach anders wenn man Fisch an der Küste isst. Aber auch die Bratkartoffeln waren sehr gut. Da habe ich mich auch sehr gefreut das sie in einer Extraschüssel serviert wurden. Dadurch war der Teller nicht überladen und der Fisch wurde perfekt in Szene gesetzt. Auch die Dillsauce kam in einer Saucier und nach der konnte man sich nur die Finger lecken. Wenn man dann auch noch den Preis dazu nimmt, ist man sehr zufrieden und gesättigt. Bei dem Preis kann man einfach gar nichts sagen, erst Recht wenn man die Qualität bedenkt.
To olen Slüüs ist ein absoluter Geheimtipp aber so gut besucht das man durchaus einen Tisch bestellen sollte, wenn man dort hin möchte.

Ich war sicher nicht das letzte Mal in Dagebüll-Kirche und somit werde ich auch dort wieder vorbeischauen. Es gibt noch so viele Gerichte zu probieren!

Eure Jen  



Freitag, 9. September 2016

Freitagsküche: Schlossrestaurant Lieschen & Louise

Schlossrestaurant "Lieschen und Louise"
Meine lieben Küchenfeen,

heute möchte ich euch mal wieder ein Restaurant vorstellen in dem man einfach mal gegessen habe sollte und zwar das Schlossrestaurant "Lieschen und Louise". Das Restaurant ist in Oranienburg und befindet sich, wie der Name schon sagt im Schloss Oranienburg.
Als Oranienburgerin ist es eigentlich schon peinlich, wie lange ich gebraucht habe, um dort endlich mal essen zu gehen, denn sein Ruf eilt weit voraus.
Das Lieschen & Louise hat seinen Sitz in dem Schloss indem einst die Kurfürstin Louise Henriette von Oranien mit ihrem Mann dem Kurfürsten Friedrich Wilhelm I residierte. Das Restaurant hat aber nicht nur in dieser Hinsicht einen tollen Standort sondern es liegt auch direkt an der Havel. Der Blick, wenn man draußen sitzt, ist einfach toll und man bemerkt nicht einmal den Verkehr der durch die Schlossbrücke durchaus gegeben ist. Beste Voraussetzungen also um einen lauen Sommerabend mit leckerem Essen zu verbringen.


Pochierter Lachs
Aber was habe ich denn nun eigentlich gegessen? Die Auswahl war groß und ich würde die Gerichte als gut-bürgerliche, deutsche Küche bezeichnen. Letztendlich war mir aber nach Fisch. Daher habe ich mich für das Pochierte Lachsfilet mit Honig-Senf-Sauce, Zucchini-Paprika-Gemüse und gratinierten Kartoffeln entschieden. Der Preis von 14,80 € war absolut angemessen und wie man auf dem Bild sieht, ist es nicht nur Essen für den Gaumen sondern auch richtig was fürs Auge. Der Geschmack war phänomenal! Der Lachs war auf den Punkt und kein bisschen trocken. Das Gemüse hatte noch eine leichte Bissfestigkeit und die Kartoffeln waren auch sehr gut. Die Sauce jedoch, hat das Gericht zu einem wahren Geschmackserlebnis gemacht. Jeder Bissen wurde zu einem Fest und ich war geradezu traurig, als der Teller leer war. Erstklassig!

Crêpes mit Vanilleeis und karamellisierten Feigen
Nach diesem Genuss, musste ich auch noch ein Dessert probieren. Ein kurzer Blick in die Karte genügte und ich wusste was ich nehme: Crêpes mit Vanilleeis und karamellisierten Feigen. Wie das schon klingt! 8,20 € ist durchaus ganz schön happig aber ab und zu muss man sich auch etwas gönnen. Spätestens als das Dessert vor mir stand, hatte ich den Preis längst vergessen. Die Crêpes waren leicht und locker. Dazu gab es Obst, das Vanilleeis und die Feigen. Fruchtig, lecker und nicht so süß. Es hat das Essen perfekt abgerundet.

Zusammenfassend kann ich euch sagen, das man hier nicht nur gute deutsche Küche bekommt sondern erstklassige. Ich würde es definitiv als gehobene Küche bezeichnen, da die Gerichte mit einer gewissen Raffinesse und Kreativität verfeinert werden. Man sieht es auch daran wie die Gerichte angerichtet werden.
Was ich außerdem unbedingt erwähnen muss, ist der Service. Unser Kellner war sehr aufmerksam und dennoch unaufdringlich. Er hatte uns immer im Auge und hat sofort bemerkt, wenn von uns Wünsche offen waren.

Wer also mal nach Oranienburg kommt oder wie ich dort wohnt, sollte unbedingt dort essen gehen. So viel Lob kann ich nicht verteilen, wie es wert ist.

Und nun ab in die Küche ihr Lieben,
eure Jen





Samstag, 16. April 2016

Freitagsküche: Hickory München

Meine lieben Kücheneulen,

ich weiß, heute ist nicht mehr Freitag. Leider hat mich gestern eine fiese Migräne niedergestreckt und deshalb kommt heute erst mein Beitrag.
Ich möchte euch dieses Mal nämlich unbedingt ein ganz tolles Restaurant empfehlen. Es gibt ja immer diese Tage, wo man keine Lust zu kochen hat. Warum nicht essen gehen?! Aber wenn, dann richtig!
Ich war ja ein paar Tage in München um Freunde zu besuchen und da bietet es sich an, sich etwas zu gönnen. Tja und meine Lieben haben mir einen absoluten Geheimtipp gezeigt. Das Hickory!

Ich sage euch gleich, es ist etwas für richtige Fleischliebhaber. Vielleicht kennt der ein oder andere den Hickory-Stil. Hickory sind Bäume, falls ihr das noch nicht wusstet, die nur in Nordamerika und Ostasien wachsen. Und überraschenderweise waren es die Asiaten, die auf die Idee gekommen sind, dieses spezielle Holz zum Smoken von Gerichten zu verwenden. Dieses haben es dann auch nach Amerika gebracht, woher viele Menschen es am ehesten kennen.
Und es hat auch seinen Weg nach München gefunden, wofür ich sehr dankbar bin.

Hier zeige ich euch ein paar Bilder vom Ambiente.

Die Bar!
Ein Teil des Gastraumes









Ich muss sagen, dass ich es sehr gemütlich und rustikal finde. Außerdem passt, das viele Holz. Was man darauf nicht sieht ist, das es in dem Restaurant wunderbar nach diesem speziellen Raucharoma duftet. Das gibt dem Restaurant das gewisse Etwas.

Aber was gab es jetzt eigentlich. Ich beginne einmal mit den Getränken.

Ich habe mich für die selbstgemacht Limonade entschieden. Es gibt 2 Sorten: Himbeer-Minz- und Limetten-Basilikum-Limonade.

Die Limonade

Die Limonade wird frisch zubereitet. Ich konnte quasi dabei zusehen da ich in der Nähe der Bar saß. Die Himbeer-Limonade ist recht süß aber dennoch frisch gerade durch die Minze. Die Limetten-Limonade dagegen ist eher sauer, was ich ja sehr mag. Es wirkt noch erfrischender und ist gerade an lauen Sommerabenden perfekt.

Aber jetzt geht es zum Essen.
Ich musste gar nicht lange überlegen als ich gesehen habe das es 4-Stunden-gesmokte Spareribs gibt. Ich liebe Spareribs und gesmoked! Yummi.

Spareribs mit BBQ-Sauce

Sehen die Ribbchen nicht lecker aus? Ich sage euch, sie waren noch so viel besser. Das Fleisch war so zart, das es vom Knochen gefallen ist. Sie haben wunderbar rauchig geschmeckt und die BBQ-Sauce, war zum Niederknien. Auf Nachfrage war es auch kein Problem etwas mehr Sauce zu bekommen. Dazu gab es auch noch einen Salat. Das ganze kostet 12,90 € und ganz ehrlich, das ist ein super Preis-Leistungs-Angebot.

Jetzt zeige ich euch noch mein Dessert. Ich liebe Süßes aber manchmal mag ich auch eher spezielle Desserts. Und daher fiel meine Wahl auf das:

Mein Dessert

Ja, was ist das? Für mich gab es gegrillte Birne mit Hüttenkäse, Honig und Mandeln. Magvielleicht für den ein oder anderen komisch klingen aber es war ein Genuss. Probiert es mal, ihr werdet definitiv überrascht.

Alles in allem kann ich sagen, das die Speisekarte zwar übersichtlich ist aber das Essen dafür jeden Cent wert. Was ich besonders toll fand waren die Restaurant-Mitarbeiter. Sie waren sehr aufmerksam, freundlich und man hat sich ein bisschen wie zu Hause gefühlt.
Ein rund um gelungener Abend!
Schaut am besten selbst mal im Hickory vorbei.

Zum Schluss noch ein paar Essensimpressionen.

Eure Jen