Mittwoch, 15. Mai 2019

Jen liest: Stella A. Tack - Göttliches Blut

© Drachenmond Verlag

Göttliches Blut

Verlag: Drachenmond Verlag
Taschenbuch: 473 Seiten
Preis: 14,90 EUR
E-Book: 4,99 EUR
Genre: Jugendbuch ; Fantasy ; Romance
Reihe: Warrior & Peace ; Bd. 1
ISBN: 978-3-95991-461-1
Erscheinungstermin: 02/2018


Rezensionsexemplar: Nein


Inhalt:
Warrior ist die Tochter der Götter Hades und Aphrodite. Diese explosive Mischung hat zu einem interessanten Makel geführt. Warrior leidet unter dem Gendefekt Medusa-Effekt. Dieser bewirkte das jedes Lebewesen wahnsinnig wird, der sie anschaut. Dementsprechend zurückgezogen und einsam, fristet sie ihr Leben. Doch dann wird sie von einem Baum aufgespießt und überlebt, verliert das Hungergefühl und ihr Blut ist silbern. Als dann auch noch Peace aufkreuzt, verändert sich die Welt der Götter für immer ...

Meinung:
Das Cover ist einfach krass. Man muss es einfach ansehen und auch die Namen Warrior & Peace lenken den Blick auf sich und nehmen einen gefangen. Cover, Titel - alles passt einfach zusammen.
Ich muss es gleich sagen: Ich liebe die Geschichte! Von der ersten Seite an, war ich einfach nur begeistert. Ich bin so froh das meine beste Freundin mich regelrecht gedrängt hat, das Buch zu lesen. Es ist einfach herrlich! Ich meine schon der Name Warrior. Nie hätte ich gedacht, das so ein Mädchen heißt und genau deshalb liebe ich den Namen. Er wirkt auch gar nicht aufgesetzt sondern er verschmilzt so mit dem Charakter, das man gar nicht vorstellen kann, wie sie sonst heißen sollte. Warrior ist auch der Grund, was das Buch zu so etwas besonderen macht. Ich mag sie einfach. Sie hat so eine unbeholfene und naive Art an sich und ist dann aber auch wieder so stark. Als Tochter von Aphrodite und Hades, hat sie es auch verdammt schwer. Und dann trifft sie auf Peace. Er soll der neue Gottvater werden und ist ultra arrogant. Bei den beiden fliegen von Anfang an die Fetzen und man wusste einfach, das es nur 2 Möglichkeiten für einander gibt - entweder töten sie sich oder sie lieben sich mit voller Inbrunst.
Trotz allem muss man schon darauf gefasst sein, das man keine nette, süße Lovestory serviert bekommt. Wir haben Götter die sich im Krieg befinden und dementsprechend geht es auch zu. Da sind heftige Szenen dabei, die auch nicht beschönigt werden. Doch gerade durch die Gefühle und diese vielen, interessanten Charaktere, kann man einfach nicht anders als jede Seite zu genießen. Aber auch der Humor ist so herrlich, hier wird regelrecht mit Sarkasmus um sich geworfen.
Man vergisst einfach, das man nicht dazu gehört. Man verschmilzt mit der Geschichte und findet sich in dieser Welt wieder. Diese Sogkraft endet auch nicht und daher empfehle ich jedem unbedingt den 2. Teil parat zu haben, sonst wird es wirklich hart, nicht direkt weiter lesen zu können.
Wer die Götterwelt mag, der sollte bei diesem Buch nicht zögern und unbedingt zugreifen!

Eure Jen

Sonntag, 5. Mai 2019

Horror & Cthullhu: H. P. Lovecraft und der Cthullhu-Mythos

Hey ihr Lieben,

zum Abschluss unserer Themenwoche, habe ich mir mal das Leben von H. P. Lovecraft angesehen und ich dachte einfach ich erzähl euch mal ein bisschen über ihn aber auch zum Cthullhu-Mythos.

Von Amateur Publishing Association -
The Temple of Dagon Source, Gemeinfrei,
 https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=21460708

So sah Howard Phillips Lovecraft aus und mal ganz ehrlich, er sieht doch aus wie ein Stubenhocker, der kein Wässerchen trüben könnte. Wobei natürlich auch große Psychopathen meist ein sehr normales Aussehen hatten ...
Er gilt als einer der wichtigsten Autoren in Bezug auf Horror-Literatur und am bekanntesten ist er für den sogenannten Cthullhu-Mythos.

Bevor ich euch etwas über den Mythos erzähle, möchte ich noch ein paar Dinge zu seinem Leben sagen.

Interessant ist das Lovecraft schon mit 6 Jahren eigene Gedichte verfasste. Das er sich gerade für Horror so stark interessierte, könnte daran gelegen haben, dass sein Großvater ihm immer Horror-Geschichten erzählt hat (was seiner Mutter natürlich gar nicht gefiel). Außerdem wollte er tiefe Gefühle darstellen denn die Liebesgeschichten der Zeit fehlte in seinen Augen die Würze.
Leider war er zu Lebzeiten nicht sonderlich erfolgreich mit seiner Literatur und konnte nie wirklich den Ruhm erfahren, der ihm gebührt. Und es ist wirklich erstaunlich welchen Einfluss er bis heute hat. Seine Bücher gibt es in unglaublichen vielen Übersetzungen, es gibt Verfilmungen, selbst Musik und gerade im Brettspielbereich ist es ein beliebtes Thema - nicht zu vergessen das Rollenspiel. Auch wenn es Lovecraft nie geahnt hat aber er hat sich ein Denkmal gesetzt. Er lebt in all diesen Dingen weiter und ist eine Ikone des Genres. Allem voran wegen des Cthullhu-Mythos.

Doch was ist eigentlich der Cthullhu-Mythos? 
Howard Phillips Lovecraft (d. 1937) [Public domain]

Tja ... jetzt wird es abgefahren aber auch schwierig denn so richtig fassen kann man den Mythos nicht. Im Mythos geht es grundsetzlich darum das Lovecraft davon überzeugt war das es verschiedene Alienrassen gibt und das diese auf der Erde vertreten waren. Er war sich sicher das die Menschheit keinerlei große Bedeutung im Universum hatte. Er selbst nannte diese Wesen "Die Alten" oder "Die großen Alten". Sie sollen den Naturgesetzen gestrotzt haben, übernatürliche Kräfte besitzen und unsterblich sein. All diese Wesen sollen in dem fiktiven Buch "Necronomicon" beschrieben sein. Diese Wesen und auch Personen und Orte, brachte er immer wieder in seine Texte ein, so das sie zu einem wiederkehrenden Element wurden. Aber auch viele Autoren und Bewunderer seiner Zeit begannen die Elemente in ihre Texte zu übernehmen, wodurch der Mythos geschaffen und Lovecraft Unsterblichkeit erlangte.

Ziemlich abgefahren oder?

Was haltet ihr denn von Lovecraft und kamt ihr mit ihm schon mal in Berührung?
Wir kennen ihn durch da Rollenspiel und die vielen Brettspiele aber ich will jetzt auch unbedingt etwas von ihm lesen weil ich einfach so neugierig bin.

Eure Jen

Mittwoch, 1. Mai 2019

Roland liest: Graham Masterton - Das Atmen der Bestie

© Festa Verlag

Das Atmen der Bestie

Verlag: Festa
Taschenbuch: 256 Seiten
Preis: 12,80 EUR
E-Book: 4,99 EUR
Genre: Horror : Thriller
ISBN: 978-3-86552-135-4
Erscheinungstermin: 11/2012


Rezensionsexemplar: Ja


Inhalt:
Ein Haus das atmet, doch kein Atmen als würde ein Fenster offen stehen sondern ein Atmen eines Dämons - einer Bestie. Seymour Willis erbittet deshalb Unterstützung vom Gesundheitsamt. Doch ob es eine Fallströmung im Kamin ist oder ein Tier das in der Wand gefangen ist, das will John Hyatt widerwillig herausfinden. Er ahnt jedoch nicht, was sich hinter den Geräuschen wirklich verbirgt ...

Meinung:
Das Cover ist recht schlicht. Man sieht steinerne Mauern und es ist vor allem der Titel, der einem entgegen zu stürzen scheint. Dieser macht auch neugierig und klingt schon mal nach Horror.

Der Anfang des Buches, kann einem schon Angst machen. Denn die Anmerkung des Autors auf Seite 9, lesen sich wie eine beängstigende Warnung.
Als der Autor das Buch schrieb, sind ihm Sachen passiert, wie es bis zu dem Zeitpunkt nie der Fall war. Es geht um übernatürliche Kräfte des Indianerfolks. Doch das einfach nur als Aberglauben abzutun, liest sich als irrwitzige Geschichte in das Atmen der Bestie.
Der Protagonist ist ein absoluter Realist. Er glaubt nicht an Geister oder anderen übernatürlichen Quatsch. Doch als er das Haus von Seymour Willis mit einem Freund besucht, erlebt er dieses "Atmen" am eigenen Leib. Und aus dem Realist wird schnell ein Gläubiger. Denn auch wenn ihm nicht bewusst ist, was in diesem Haus vor sich geht, so erlebt er den Tod, der nicht stirbt. Und genauso wie es sich anhört, so ist es auch.
Es sterben 3 Menschen, an der Zahl und leben dennoch. Doch warum und weshalb, kann ihnen kein Arzt erklären. Erst der Medizinmann George "Thousend Names" (wobei ich gestehen muss, das sich der Name sehr sperrig liest), bringt ihm mit einem Lächeln, Licht ins Dunkle.
Der Aberglaube wird real. Das ist wirklich gut gemacht und gerade dieser Indianermythos war sehr faszinierend.
So hangelt sich das Buch von Todesfall zu Todesfall, von sterbenden Charakteren zu neuen Charakteren, in einem furiosen Endgame.
Der Text ist zwischenzeitlich etwas langatmig, was in diesem Kontext sehr amüsant ist. Leider verliert die Geschichte dadurch an Tempo und die Spannung kann sich nur schlecht aufbauen. Die Charaktere sind jedoch sehr gut ausgearbeitet, wobei mich der Protagonist nicht unbedingt gefesselt hat, auch wenn er bemüht ist der Sache auf den Grund zu gehen.
Für meinen persönlichen Geschmack ist wenig Horror in dem Buch zu finden und dennoch ist es lesenswert. Man muss sich aber darauf einstellen, das es nicht so gruselig ist wie der Titel verspricht. Ich hätte aber große Lust wieder etwas vom Autor zu lesen.
Wer es nicht so gruselig mag, der sollte hier unbedingt zugreifen.


Falls ihr euch einen Eindruck von Buch machen wollt, findet ihr hier die Videorezension dazu:


Euer Roland

Montag, 29. April 2019

Wir lesen: Kristin Schöllkopf - Nicht (un)schuldig

© Rabenwald Verlag

Nicht (un)schuldig

Verlag: Rabenwald
Taschenbuch: 302 Seiten
Preis: 11,99 EUR
E-Book: 4,99 EUR
Genre: Psycho-Thriller ; Horror
ISBN: 978-3-9644-3352-7
Erscheinungsdatum: 03/2019


Rezensionsexemplar: Nein


Inhalt:
"Woran habt ihr Schuld?" - Dieses Frage schallt aus dem Lautsprecher in der Zelle, wo Alexander, Thomas, Clarissa und Monica festgehalten werden. Die Zellen bestehen aus Steinwänden und einer Glasscheibe. Nun müssen die Gefangenen in ihre eigenen Abgründe schauen wobei sie an ihren psychischen und physischen Grenzen geraten ...

Meinung:
An diesem Cover kann man einfach nicht vorbeigehen. Wirklich alles an dem Cover hat geschrien, das ich es mitnehmen soll.
Als ich dem Klappentext gelesen habe, musste ich an eine Mischung aus "Saw" und "Ich weiß was du letzten Sommer getan hast", denken. Dennoch wollte ich es unbedingt lesen und deshalb haben wir es auch mitgenommen.
Interessant ist, das am Anfang eine Warnung geschrieben ist, um den Leser auf die heftigen Themen vorzubereiten. Das fanden wir interessant aber hat uns auch neugieriger gemacht.
Es geht los und sehr schnell wird klar, weshalb es diese Warnung gibt, denn die Themen sind wirklich heftig. Das ist definitiv kein normaler Thriller / Psycho-Thriller!
Die 4 Charaktere werden nacheinander vorgestellt und durch die Perspektivwechsel bleibt die Spannung beständig. Dadurch wird deren Gefühlswelt aber auch wirklich super beleuchtet. Man taucht in sie ein und lernt sie kennen ob man das will oder nicht. Und ich muss ganz ehrlich sagen, das ich sie alle mochte bis auf einen vielleicht. Aber selbst dieser eine Charakter tat mir zwischenzeitlich leid. Das ist etwas womit ich nicht gerechnet hatte denn gerade wenn es um Schuld geht, beschäftigen wir uns selten damit warum derjenige tat, was er tat. Doch genau diese Sichtweise wird hier auf eine psychologisch perfekt ausgeklügelte Weise präsentiert und man begibt sich in viele verschiedene Graustufen.
Es ist ein Buch, das dich auch dann noch nicht loslässt wenn du es beendet hast. Wir haben noch lange darüber diskutiert und vor allem Alexander ging uns unter die Haut. Es war erschreckend wie gut sie die Gefühle von diesen Schuldträgern beschrieben hat. Man wurde in gewisser Weise zu ihnen.
Und dann dieses gesichtslose, namenlose Grauen, was sie gefangen hält und all ihre Sünden zu kennen scheint. Dieser Mensch hat mir eine größere Gänsehaut verschafft, als das was die 4 getan haben.
Kann man eine Schuld rächen, indem man selbst Schuld auf sich lädt? Wie unschuldig ist man dann noch?
Das Einzige was ich schade fand und was mir nicht so gut gefallen hat, war das offene Ende. Ich habe so viele Fragen zu dem Entführer, die nicht gelöst wurden und das hat mich sehr unbefriedigt zurückgelassen. Das war doppelt schwer da man den Kopf voll hat und erst einmal das Gelesene verarbeiten muss.
Dennoch ein wirklich grandioses Buch mit einem Thema, an das sich viele nicht herantrauen. Harter Tobak, Beispiellos umgesetzt. Chapeau!

Hier könnt ihr euch die Videorezension dazu ansehen:



Eure Jen & euer Roland

Themenwoche: Horror- & Cthullhu

©  Roland Doctor
So ihr Lieben,

wir haben uns was besonderes ausgedacht und zwar würde es eine Themenwoche. Diese Woche gibt es nur Beiträge zum Thema Horror und Cthullhu auf unserem Blog und unserem Youtube-Kanal. Wie wir darauf gekommen sind? Wir haben euch abstimmen lassen bei dem Kanal-Geburtstag und da Horror die meisten Stimmen bekommen hat, fangen wir damit auch an.
Also lasst euch überraschen!

Tja und da werden wir euch wirklich coole Sachen zeigen denn wir haben uns damit auch mal aus unserer Wohlfühlzone bewegt denn Horror ist nicht unbedingt unseres.

Das Lovecraft-Universum finden wir hingegen super spannend und gerade im Brettspielbereich, haben wir unglaublich viele Spiele die mit dem Cthullhu-Mythos thematisiert sind. Ehrlich gesagt haben wir aber von Lovecraft noch nichts gelesen. Das möchte ich aber nun unbedingt ändern und daher werde ich mir mal ein paar Bücher von ihm zulegen.

Lest ihr Horror? Kennt ihr H. P. Lovecraft und habt ihr von ihm schon etwas gelesen? Was haltet ihr von dem Cthullhu-Mythos?

Eure Jen & euer Roland

Donnerstag, 25. April 2019

Neuzugänge im März

Hey ihr Lieben,

ja es gab eine kleine Pause. Ich brauchte irgendwie die Schreibpause weil ich einfach zu gestresst und zu müde war. Ich habe und hatte sehr viel auf Arbeit zu tun und das hat schon viele Kräfte aufgesaugt und dann ist Privat auch einfach viel los. Wir wollen uns ein eigenes kleines Heim schaffen und so ein Haus macht verdammt viel Arbeit. Wir kümmern uns gerade um das Grundstück um es baufähig zu machen und warten nebenbei auf die Genehmigung des Bauantrages. Naja viel zu tun und viel zu wenig Zeit. Aber meine Finger kribbeln und wollen unbedingt die Rezis raushauen von den Büchern, die ich gelesen habe und das sind einige. Denn egal wie viel los ist, LESEN ist LEBENSNOTWENDIG!

So jetzt hab ich aber genug geschwafelt. Ich zeige euch endlich, was es im März alles Neues gab, denn da hatte ich auch Geburtstag.


Bücher



Brettspiele


Dieses Mal ist es recht übersichtlich aber ich habe wirklich viele tolle Bücher zum Geburtstag bekommen. Richtig toll!
Ich weiß gar nicht mit welchem ich zu erst anfangen soll... was meint ihr denn?

Was lest ihr denn gerade?

Roland war sehr viel schneller und daher gibt es hier auch die Video-Vorstellung:



Eure Jen 

Montag, 1. April 2019

Mitbringsel Leipziger Buchmesse 2019

©  Jennifer Bonk
Hey ihr Lieben,

hier kommen endlich die ganzen Bücher, die wir uns auf der Leipziger Buchmesse gekauft haben oder die wir dort bekommen haben.
Es sind eine ganz Menge und daher haben wir sie aus unseren Neuzugängen weggelassen.
Wir haben uns viele Bücher mitgenommen, die nicht unbedingt so bekannt sind. Vielleicht entdeckt ihr ja eines, was euch interessiert.

Hier kommen die wundervollen Bücher:

Falls ihr genaueres auch zum Inhalt wissen wollt, könnt ihr euch unser Video dazu ansehen:


Und jetzt werden wir direkt loslegen und lesen. Mal sehen mit was wir anfangen, die Entscheidung ist echt nicht leicht. Was würdet ihr zuerst lesen?

Eure Jen & euer Roland

Montag, 25. März 2019

Leipziger Buchmesse 2019 - Sonntag

© Roland Doctor
Seufz ... die Messe ist schon wieder vorbei. Gefühlt sind die Tage wie im Flug vergangen.
Ich hocke also wieder auf meinem eigenen Bett und versuche den Messeblues nieder zu ringen, der von mir Besitz ergreifen will.
Aber andererseits freue ich mich auch das wir wieder zu Hause sind. So eine Messe ist immer anstrengend und mein Körper sehnt sich nach dem eigenen Bett.

Das Schöne am Sonntag ist das er gegen den Samstag wieder sehr ruhig wirkt, regelrecht entspannend. Es war leider recht kalt, die Sonne hat mit ihrem Blues schon heute angefangen. Und wir haben uns für heute dann auch nicht mehr so viel vorgenommen.
Wir wollten noch zu ein paar Lesungen gucken aber voranging durch die Gegend schlendern, Messeluft atmen und sich an den vielen Büchern erfreuen.

Unser heutiges Highlight war auf jeden Fall Markus Heitz. Wer es noch immer nicht mitbekommen haben sollte, Roland ist ein Riesenfan und hat mich mittlerweile angesteckt.
Markus Heitz hat heute aus seinem neuen Roman "Die dunklen Lande" vorgelesen und er kann wirklich toll vorlesen. Man wird richtig in die Geschichte eingesaugt und auch wenn Roland sich noch nicht sicher war ob er das Buch lesen will, spätestens nach der Lesung stand es fest. Einfach toll wie Markus Heitz geschichtliche Fakten mit einer tollen Story und skurrilen Charakteren umwebt. Und weil wir einfach nicht genug bekommen konnten, mussten wir auch unbedingt erfahren welche 5 Wörter er in seinen Roman "Vorsehung" aus der 2. Doors-Staffel einbauen muss.
Man konnte auf der Messe nämlich abstimmen und das Ergebnis seht ihr hier:

1. Platz Tod durch Schokolade
2. Platz Schwarzer Schnee
3. Platz Einhorn & Hypervelocitärer Axialdetonator
4. Platz Eichhörnchen

Ihr seht schon, die Leser hatten viel Humor aber auch der Autor denn alle Begriffe waren sein Vorschlag. Es gab da auch sowas wie: Einzeldate, Fabergé oder Lebendiger Mantel. Es war eine große Vielfalt und auch wenn es nicht Fabergé geworden ist, bin ich gespannt wie er es einbauen wird.

© Roland Doctor


Zum Schluss haben wir auch dem ein oder anderen Auf Wiedersehen gesagt. Denn die Messe ist auch deshalb so schön, durch die vielen tollen Begegnungen. Wenn ich nur an meine lieben Bloggerfreunde denke, die ich dort immer treffe und die mir jedes Mal ein Lächeln auf das Gesicht zaubern.
Aber es ist auch ein Verlag, der mittlerweile Herzenssache ist - der Mantikore Verlag. Wir lieben die Bücher aus diesem Verlag weil sie auch eine so spannende Vielfalt bieten das Roland und ich beide immer etwas finden aber vor allem liegt es an Nic und Karo - die Besitzer. Sie sind so offen und herzlich das man sich einfach bei ihnen Willkommen und Wohl fühlt. Aber auch Jörg Benne, einer ihrer Autoren ist so ein toller Kerl, das wir dort gefühlte Stunden verbracht haben um ein paar Worte mit ihnen zu wechseln. Wir freuen uns schon auf die nächste Gelegenheit und vor allem auf viele neue tolle Bücher in ihrem Programm.

Hier bekommt ihr noch die letzten Bilder, die wir für euch eingefangen haben:


Und nun müssen wir uns von der Messe verabschieden. Es war wieder so schön und wir freuen uns jetzt schon auf die nächste. Aber dieses Jahr erwarten uns auch noch viele weitere Abenteuer.
Bleibt dran.

Eure Jen & euer Roland


Sonntag, 24. März 2019

Leipziger Buchmesse 2019 - Samstag

© Roland Doctor
Puh, wir haben den Samstag geschafft, überlebt ...

Wer noch nie auf der Leipziger Buchmesse war kann ich sagen, wenn man so Bilder sieht, das ist noch 5x schlimmer als es aussieht am Samstag. Es ist einfach überall voll. Man kann nicht laufen und auch die Lesungen sind überfüllt. Von entspannt die Gänge entland schlendern und die Messe genießen, entfernt man sich Kilometer weit.
Und trotzdem gehört der Samstag einfach dazu und ich würde ihn immer mitnehmen. Warum? Tja ...

Ehrlich gesagt begann unser Messe-Samstag ziemlich stressig denn die Straßen waren einfach voll. Gefühlt wollte jedes Auto zur Messe und wir eben auch.
Das heißt wir kamen erst 10.30 bei der Messe an und ich wollte eigentlich um 10 schon dort sein. Warum?
Nun heute war ich sozusagen in geheimer Mission unterwegs. Meine Schwester hatte Geburtstag und hat mit viel Augenklimpern gefragt, ob ich ihr die Heliopolis-Bücher von Stefanie Hasse signieren lassen würde. Was tut man nicht alles für die kleine Schwester. Und weil ich sie wirklich lieb habe, hab ich auch noch 2 Bücher von  Kai Meyer mitgeschleppt.
Was soll ich sagen: Mission completed!


© Roland Doctor


Danach wurde es ruhiger in dem Sinne das wir uns Lesungen ansehen konnten. Das lieben wir auch an der Buchmesse am meisten. Und es ist immer wieder spannend, wen man da so entdeckt.
So sind wir eher durch Zufall bei der Lesung von dem Autor und dem Hörbuchsprecher zu "Der Totengräbersohn" geraten und es ist hat uns umgehauen. Robert Frank setzt die Messlatte für Hörbuchsprecher verdammt hoch. Das ist wirklich Kunst und man bekommt unglaubliche Lust auf das Buch. Wir müssen unbedingt gucken ob wir das Hörbuch noch auf der Messe ergattern können, weil es solchen Spaß gemacht hat dort zuzuhören.

© Roland Doctor

So haben wir den ganzen Vormittag und frühen Nachmittag nur bei den Phantastik-Leseinseln verbracht weil es einfach so viele interessante Lesungen gab. Gerade am Messe-Samstag ist das extrem und da kann man auch Autorengrößen wie Sebastian Fitzek und Ursula Poznanski usw. erleben.

Für mich ist der Samstag aber auch deshalb etwas besonderes weil dort immer das Lovelybooks Lesertreffen stattfindet. Da ich gefühlt seit der Existenz der Seite dort Mitglied bin, ist das immer ein Programmpunkt den ich einfach mitmachen muss. Das ist wie nach Hause kommen und ich genieße es einfach unter so vielen Gleichgesinnten zu sitzen.
Und dann waren auch noch 4 Fantasy-Autoren zu Gast, bei denen ich sowieso nicht widerstehen konnte: Kai Meyer, Laura Kneidl, Lukas Hainer und Liza Grimm.

© Jennifer Bonk

Durch die Veranstaltung geführt hat Marina, die sozusagen einen Lovelybooks-Veteranin ist in Komoderation mit Lea von Liberiarium.
Eine wirklich coole Mischung weil Marina so eine ehrliche und schon fast schüchterne Art hat, wohingegen Lea eher der Paradiesvogel ist. Beide waren super vorbereitet und haben das Ganze souverän gemeistert.
Und die Diskussionsrunde zum Thema Phantastik hat auch einfach Spaß gemacht. Die Autoren haben ihre Meinung gesagt aber eben auch aus ihrem Autorenalltag erzählt. Es war eine gemütliche Atmosphäre und es hat eigentlich nur noch ein kühles Getränk gefehlt. Schön organisiert!
Besonders klasse war, das man noch mit den Autoren reden konnte. Das war mein Moment - ja ich bin zu Kai Meyer geflitzt für meine Schwester aber ich wollte auch fernab von langen Signierstunden zu Laura Kneidl vordringen. Ich lese nämlich gerade "Die Krone der Dunkelheit" und wer High Fantasy mag, sollte hier unbedingt zugreifen. Daher konnte ich gar nicht anders als mein Buch direkt signieren zu lassen. Sie ist auch so eine liebe Person, das man gern länger mit ihr erzählen wollen würde.

© Jennifer Bonk

Zu dem Treffen konnte ich jedoch Roland nicht mitnehmen.
Wer sich jetzt fragt was er die ganzen 1,5 Stunden getrieben hat ... nun da war durchaus noch die ein oder andere Lesung, die ihn interessiert hat. Wobei er am meisten beeindruckt war von Matthias Teut und "Die Elbenstifte".
Da hat der Autor einfach abgeliefert. Er hat eine richtige Show hingelegt. Es gab Bilder zu der Welt, die auf einer Staffelei präsentiert wurden, es war mit Musik hinterlegt - er hat sein Buch einfach gekonnt in Szene gesetzt. Und wenn das nicht schon überzeugend genug gewesen wäre, konnte er auch noch verdammt gut vorlesen. Ein rundum Paket, das Roland dermaßen überzeugte, das ich ihn bei dem Stand des Autors antraf, wo er sich gerade das Buch gekauft hatte und es signieren lies.
Das ist die Buchmesse und genau dafür lieben wir sie so sehr.

Unser Abschluss des Tages, war gewisser Maßen auch eine Tradition - die Verleihung des Ungewöhnlichsten Buchtitels 2018 von Was liest du.
Wir konnten es uns nicht nehmen lassen und die Buchtitel haben uns nur die Köpfe schütteln lassen.
Gewonnen hat letztendlich Henrik Szanto mit "Es hat 18 Buchstaben und neun davon sind Ypsilons".
Klingt merkwürdig aber das muss bei der Preisverleihung ja auch so sein. Und ganz ehrlich, verdient gewonnen. Der Autor hat noch aus seinem Buch vorgelesen und eigentlich wollen wir das Buch jetzt haben. Unser letzte Messetag könnte also verdammt teuer werden.
Lassen wir uns überraschen.

Hier könnt ihr euch unseren Messetag als Video ansehen:



Und jetzt wartet der letzte Tag auf uns. Ich spüre schon den Messeblues auf mich zukommen ...

Eure Jen & euer Roland

Samstag, 23. März 2019

Leipziger Buchmesse 2019 - Freitag

© Roland Doctor
Guten Morgen ihr Lieben!

Der Freitag ist irgendwie unglaublich schnell vergangen. Das Gute war, er war nicht so voll. Es war so angenehm von Halle zu Halle zu laufen ohne Gedränge und Geschubse.
Für Freitag hatten wir uns auch gar nicht so viel vorgenommen weil wir bisher ja auch noch nicht einmal in allen Hallen waren.

Wir haben am Morgen also erstmal 2 Lesungen mitgenommen, wobei da definitiv das Highlight Markus Heitz war. Wir lieben seine Bücher und haben ja gerade seine Doors-Bücher gelesen (naja ein Teil wartet noch auf uns).
Jedenfalls hat er über seine Arbeit und die Doors-Romane erzählt. Es war einfach herrlich denn es kam so eine richtige Wohnzimmeratmosphäre auf. Er hat geplaudert als wäre er unter alten Freunden und dann macht es auch einfach Spaß ihm zu zu hören. Wir wollten direkt den nächsten Teil lesen. Natürlich hat er auch schon über seine 2 Staffel gesprochen und leider, leider knüpft diese nicht an die 1. Staffel an. Ich hatte ja darauf gehofft den ein oder anderen Charakter wieder zu treffen weil ich sie unglaublich ins Herz geschlossen habe aber es spielt um einige Jahre nach dieser Truppe. Was ich euch aber schon verraten kann: Die verschiedenen Geschichten resultieren aus der Entscheidung wen man am Leben lässt. Und das finde ich schon jetzt grandios. Ich bin schon so gespannt und kann den August nicht erwarten!

© Roland Doctor

Danach haben wir uns viel Zeit für Halle 1 - der Comic Con genommen. Nicht weil wir jetzt so krasse Manga- & Anime-Fans sind aber dort gibt es immer unglaublich viel zu entdecken und bestaunen. Natürlich sind da ganz viele Cosplayer und das ist schon spannend weil man einfach den Eindruck hat, das sie in einer völlig anderen Welt leben. Aber es scheint eine sehr schöne Welt zu sein wenn man sieht wie fröhlich sie sind.
Die Comic Con hält auch wirklich eine Menge tolle & verrückte Sachen bereit. Das Nerdherz wird da erst richtig zum Schlagen gebracht denn natürlich gibt es auch ganz viel Fanstuff rund um Filme und Serien. Es ist also nicht verwunderlich wenn wir uns 3 Stunden dort aufgehalten haben ohne es wirklich zu merken. UND ja gekauft haben wir auch das ein oder andere aber das zeigen wir euch noch.
In der Halle sind aber auch die Comic-Verlage vertreten und dieses Jahr auch der Uhrwerk Verlag. Rollenspiele sind leider sehr wenig vertreten auf der Buchmesse, was wir einfach nur schade finden. Da ist wirklich noch Luft nach oben.
Die Comic-Verlage sind aber wieder einfach nur schön und auch da sind wir lange lang geschlendert um zu gucken, was sie so Neues haben.

© Roland Doctor


© Roland Doctor


© Roland Doctor

Zum Schluss haben wir nochmal einen Abstecher zu den Leseinseln im Fantasybereich gemacht. In meinen Augen sind da mitunter die interessantesten Lesungen zu finden. Wobei es schon schade ist wenn der Autor selbst, nicht ganz so gut lesen kann weil es dem Buch dann einfach nicht hilft.
Umso mehr freuen wir uns wenn wir auf Autoren treffen, die ihr Publikum absolut in Atem halten können.
Von wem ich rede?
Vincent Voss - ein Autor aus einem Kleinverlag der bisher wirklich zu wenig Beachtung erhalten hat. Er schreibt Horror-Romane und schafft es einem die Haare zu berge stehen zu lassen. Seine Stimme ist laut, eindrucksvoll und kräftig. Er setzt sie wie ein Instrument ein um seine Geschichte zu umschmeicheln und bringt sie damit zum Glänzen. Was soll ich sagen? Er hat uns die Bücher "Infiltriert" und "Frischfleisch" vorgestellt und wir haben sie direkt gekauft. Das sagt doch wohl alles, oder? Genau für solche Rohdiamanten gehen wir auf die Messe weil wir ihn sonst wahrscheinlich nicht entdeckt hätten.

© Roland Doctor

Hier findet ihr unser Messe-Video vom Freitag:



So und jetzt geht es für uns auf den wohl anstrengendsten Messe-Tag.

Eure Jen & euer Roland

Freitag, 22. März 2019

Leipziger Buchmesse 2019 - Donnerstag

© Roland Doctor
Guten Morgen ihr Lieben,

eigentlich wollte ich euch die Zeilen schon gestern Abend tippen während Roland das Video macht, aber leider hatte mich die Migräne in ihren Fängen und wollte nicht loslassen.
Deshalb kommt nun mein Bericht von Gestern.

Wir sind extra früh los damit wir uns ganz in Ruhe dort zurechtfinden konnten. Wir sind wieder mit dem Auto hin weil es für uns einfach am unkompliziertesten ist. Wir mussten zwar einen Moment warten weil immer viele mit dem Auto kommen. Dann sind wir aber ganz entspannt zur Messe geschlendert denn das Wetter war einfach fantastisch.
Tja und dann ging es los.


© Roland Doctor
Wir sind erst einmal in Halle 3 umher geschlendert und haben uns vor allem bei Random House und Droemer Knaur, die neuen Bücher angesehen.
Roland hat direkt neue Bücher von Markus Heitz entdeckt - "Blutportale" und "Die Dunklen Lande". Die Bücher klangen auch wieder so gut, das man direkt los lesen wollte.
Aber nicht nur das, es gibt auch ein ziemlich cooles Gewinnspiel von ihm bei dem man ein Wort auswählen kann, was in seinem neuen Doors-Roman auftaucht. Super geniale Idee!
Bei Droemer sind aber noch mehr geniale Bücher denn immerhin findet ihr dort: Sebastian Fitzek, Veit Etzold, Michael Tsokos und noch so viele mehr.
Mein persönlöiches Highlight weil ich es auch noch nicht habe, war "Drosselbrut" von Andreas Gößling. Ich habe seinen True-Crime-Thriller Wolfswut so weggesuchtet, das ich Drosselbrut unbedingt haben möchte!
Hach wir hätten da noch ewig bleiben können.

Dann sind wir aber in die Halle 2 weil ich zum einen unbedingt die neuen Kinder- und Jugendbücher in Augenschein nehmen wollte (so ganz kann ich meine Arbeit nie vergessen) und aber auch weil es die Halle der Phantastik ist.
Schon allein die Kinder/Jugendverlage haben sich wieder toll präsentiert aber da sind so unglaublich viele kleine Fantasyverlage bei denen man einfach verweilen muss. Ihre Bücher erregen Aufsehen und lassen mein persönliches Buchherz immer höher hüpfen. Erstaunt war ich das es dieses Jahr gleich 2 Fantasy-Leseinseln gibt, aber umso besser.
Tja und wenn es schon so viele Lesungen gibt, dann muss man die natürlich auch mitnehmen. Besonders gefallen hat uns "Verax" von Jörg Benne und "Der Bücherkönig" von Akram El Bahay.

Bei Verax handelt es sich um ein Spielbuch, welches wir bereits lesen & spielen. Daher war die Lesung auch sehr interaktiv, da Jörg das Publikum immer wieder mit einbezog um zu entscheiden wie die Geschichte weiter gehen soll. Einfach klasse!
Da muss ich auch einfach sagen, das wir den Mantikore Verlag so mögen. Sie haben tolle Bücher und immer wieder etwas wo ich stehen bleibe und denke: "Oh, das klingt interessant. Muss ich lesen".
Schaut also dringend vorbei. Die Besitzer sind auch sooooooo sympathisch.

© Roland Doctor
Tja und Akram El Bahay wollte ich schon immer mal Live sehen. Ich hab von ihm die Bücherstadt zu Hause und mir gefällt es einfach, das seine Bücher immer wieder mal in Bücherwelten entführen. Auch seine Kinderbücher sind einfach toll und was soll ich sagen. Guckt euch eine Lesung von ihm an, er hat eine geniale Stimme und kann ganz großartig vorlesen.

© Roland Doctor
Die Aktion von Ravensburger war auch mal was völlig anderes - Waschen, schneiden, lesen. Ein Starfriseur hat auf der Buchmesse Leuten die Haare geschnitten wenn sie dafür vorgelesen haben. Tolle Aktion aber man musste auch sehr viel Geduld haben. Die Haare wurden nicht so schnell geschnitten wie ich es erwartet hätte. Aber trotzdem einfach toll.

Zu guter Letzt waren wir dann noch bei der Verleihung des Seraph. Die Phantastik-Preisverleihung lassen wir uns nie entgehen und man sieht auch wie groß das langsam wird. Es war super voll und die Sitzplätze haben nicht mal annähernd gereicht.
Die Laudatoren fand ich ok. Die meisten haben mir einfach zu viel geredet aber wer mir wieder sehr gefallen hat, war Theresa Hannig - die Vorjahressiegerin in der Kategorie Debüt. Sie hat eine tolle Rede gehalten, sodass ich direkt wieder Lust bekam etwas von ihr zu lesen.

Gewonnen haben:

  • Bestes Buch: Bernhard Hennen "Die Chroniken von Azur"
  • Independant Autor: Birgit Jaeckel "Das Erbe der Rauhnacht"
  • Debüt: Kris Bryn "The Shelter"

Der Seraph war wieder richtig toll. Vor allem "The Shelter" will ich mir näher ansehen. Das klang einfach interessant.

Hier könnt ihr Rolands Video vom Messe Donnerstag sehen:


So und jetzt schmeißen wir uns wieder ins Getümmel.

Wir lesen uns!

Eure Jen & euer Roland

Samstag, 16. März 2019

Freitagsküche: Überbackene Hackbällchen

Hey ihr Küchenfeen,

ich habe mal wieder ein Rezept für euch. Mein Freund hatte Lust auf Hackbällchen und daher wollte ich ihm den Wunsch erfüllen. Hackbällchen kann man ja in so vielen Variationen machen und habe ich auch schon mal gemacht. Komischerweise habe ich bisher nie welche Überbacken im Ofen.
Na ja das hat sich jetzt geändert und hier bekommt ihr das Rezept.

© Roland Doctor


Überbackene Hackbällchen

Für 4 Personen

© Roland Doctor
Zutaten:
  • 500g Hackfleisch (Rind)
  • 2 Tüten Reis
  • 1 altes Brötchen
  • 2 x Mozarella
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Ei
  • 1 Dose passierte Tomaten
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 2 EL frisches Basilikum
  • 2 EL Tomatenmark
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 TL Senf
  • 100ml Traubensaft
  • Prise Zucker
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:
1. Zunächst einmal müsst ihr das Brötchen in Wasser einweichen und zur Seite stellen.
Danach beginnt ihr mit den Schnippelarbeiten. Ihr müsst die Zwiebeln, den Knoblauch und das Basilikum fein hacken. Wenn ihr damit fertig seid, könnt ihr zunächst einen halben Mozarella in kleine Würfel schneiden.

2. In eine Schüssel das Hackfleisch geben, die Hälfte der Zwiebeln und des Knoblauchs und das Ei geben. Das Brötchen ausdrücken und auch dazu tun. Dann mit Salz, Pfeffer und dem Senf würzen. Nun alles gut vermischen und die Masse zu kleinen Kugeln formen. In jede Kugel einen Würfel Mozarella drücken. 

© Roland Doctor
3. Jetzt könnt ihr eine Pfanne erhitzen und ca. 2 EL Olivenöl hineingeben. Darin bratet ihr die Hackbällchen kurz scharf an.

4. Währenddessen bereitet ihr die Tomatensoße vor. Nehmt die passierten Tomaten, das Tomatenmark, die 2 EL Olivenöl und den Traubensaft. Gebt dazu das Salz, den Pfeffer, die Prise Zucker, das Basilikum sowie die 2 Hälfte der Zwiebeln und des Knoblauchs. Alles gut verrühren.

5. Nun setzt ihr den Reis auf.
In eine Auflaufform gebt ihr die Hackbällchen und die Tomatensoße darüber. Dann bestreut ihr es mit der Mozarella und ab in den Ofen für 25 Minuten bei 180°C.

Bon Appetit!

Eure Jen

Freitag, 15. März 2019

Neuzugänge im Februar

© Roland Doctor
Hey ihr Lieben, 

es ist wieder soweit. Der Monat ist rum und wir zeigen euch was alles im Februar zu uns gekommen ist.
Tja und wenn im Januar viele neue Spiele bei uns gelandet sind, so sind es dieses Mal viele neue Bücher. Aber es gibt auch so tolle und dann haben wir ja auch welche bei Arvelle preiswerter bekommen - das ist einfach zu verführerisch.
Aber jetzt zeigen wir euch - wo wir nicht widerstehen konnten.

Bücher:



Brettspiele:



Tabletop: 

Rollenspiel:

Hörbücher:
Hier könnt ihr das Video dazu sehen:



Nach welchem hättet ihr denn spontan gegriffen?

Eure Jen & euer Roland

Montag, 11. März 2019

Premierenlesung: Sarah Kuttner - Kurt

© Jennifer Bonk
Hey ihr Lieben,

ja ich war schon wieder auf einer Premierenlesung bzw. dieses Mal ist sie sozusagen zu mir gekommen. In meiner Heimatstadt in Oranienburg fand nämlich die Lesung mit Sarah Kuttner statt.

Tja warum gerade in Oranienburg, fragt ihr euch?
Ganz einfach, Kurt - ihr neuer Roman, spielt dort und daher war es doch recht Nahe liegend.

Der Einlass in die Bibliothek startete um 19.30 und um 20 Uhr sollte es losgehen.
Zum ersten Mal wurde für die Lesung ein ganz anderes Ambiente geschaffen.
Es gab eine gemütliche Bühne, die mit tollen Lichtern ausgeleuchtet wurde und dahinter wurde das Cover an die Wand geworfen. Außerdem gab es eine Bar mit coolen Getränken zu normalen Preisen. Im Hintergrund lief Musik bis die Lesung begann. Das war mal was richtig anderes und man konnte schnell vergessen, das man eigentlich in einer Bibliothek war. Sehr cool.

Um 20 Uhr ging es dann auch pünktlich los. Sarah Kuttner moderierte sich selbst an und baute schnell eine Beziehung zum Publikum auf. Sie machte Witze, lies aber auch ihre eigene Unsicherheit aufblitzen, denn immerhin würden wir zum ersten Mal aus ihrem neuen Roman vorgelesen bekommen. Was schnell klar wird: Man bekommt hier eine Show geboten.
Dennoch kann man nicht umhin zu bemerken, das ihr das Buch am Herzen liegt. Spätestens als sie ganz schlicht sagt: "Ich hab das Buch lieb."

Dann beginnt sie zu lesen und man kann es gar nicht fassen welches Talent sie darin besitzt. Ich glaube sie könnte selbst ein Telefonbuch vorlesen und man würde gebannt an ihren Lippen hängen. Sie wechselt von der Stimme so schnell, das man meint mehrere Sprecher vor einem zu haben und die Charaktere werden dabei so klar, das man an der Stimme erkennt welcher Charakter gerade spricht. Das ist wirklich eine Gabe, denn so lesen können nur wenige.
Bei den Kapiteln die sie vorliest, stellt sie die verschiedenen Charaktere vor und als Zuhörer konnte ich gar nicht anders, als die Familie mögen, die ich da gerade beobachte. Aber nicht nur Lena, der große und der kleine Kurt begeistern sondern auch ihre Beschreibungen von der Umgebung. Gerade wenn man hier wohnt, erkennt man den eigenen Ort mühelos. Sie hat ihn wunderbar eingefangen und lässt darin ein Familienleben stattfinden, das man einfach nur als echt bezeichnen kann.
Besonders gefallen hat mir dabei aber der Schreibstil von Sarah Kuttner. Er ist bodenständig, flapsig und ehrlich.

©  Jennifer Bonk
Aber Sarah Kuttner bietet auch während der Lesung eine Menge Einlagen denn immer wieder unterbricht sie sich selbst, um selbstironisch über Verbesserungen an ihrer Lesung zu sinnieren oder den Bürgermeister auf die hässliche, neue Fahrradbrücke anzusprechen. Macht nicht jeder und kann nicht jeder - aber das Publikum hatte sie damit komplett in ihren Bann gezogen.

Tja und dann kommt der Moment der Lesung, der wohl der schwierigste ist. Die Wendung im Buch!
Sarah Kuttner kann eben nicht nur von einer Patchwork-Familie schreiben, das hat ihr nicht genug Stoff gegeben. Sie sagt selbst über ihre Geschichten: "Mir ist es wichtig ein Thema zu haben, was weh tut."
Und die Wendung tut verdammt weh denn der kleine Kurt stirbt. Ich war gespannt wie Sarah Kuttner diesen Drahtseilakt meistern würde denn so viel sie auch im ersten Teil rumgealbert hat, war das nicht der passende Ton für den Tod des Jungen. Sie lies die Bombe vor der Pause platzen und ganz ehrlich, das komplette Publikum war wie in einer Schockstarre. Die meisten hatten damit wohl nicht gerechnet aber nun hatten sie erst einmal einen Augenblick um sich daran zu gewöhnen.

Nach der Pause beschreibt Sarah Kuttner die Trauer und ich war einfach baff. Mühelos nahm sie Hürde und war ganz ernst. Sie traf das Gefühl so auf den Punkt, das mir das Herz schwer wurde und mich ihre Worte so sehr berührten, das ich den Tränen nahe war.
Doch bevor die Last zu schwer werden konnte und die Traurigkeit zu stark, beendete sie die Lesung. Das war der perfekte Moment weil das Publikum sonst nur schwer aus dem Gefühl hätte hinaussteigen können.

Danach erzählte Sarah Kuttner aus ihrem Alltag und beantwortete in ihrer rotzig, frechen Art alle Fragen die so kamen. Dabei bekam der Bürgermeister so einige Spitze zugeworfen womit dieser vermutlich nicht gerechnet hatte.
Natürlich nahm sie sich auch die Zeit, jedes Buch zu signieren und teilweise Minutenlang mit den Lesern zu reden. So nahm es ihr wohl kaum jemand übel, das sie keine Fotos machen wollte weil ihr das einfach unangenehm ist.

Am Ende des Abends stand für mich fest, das ich das Buch wirklich gern lesen möchte. Ich will wissen wie es mit Lena und Kurt weiter geht und vor allem möchte ich, das der Text mich wieder so berührt.

Guckt euch das Buch unbedingt an.

Eure Jen

Donnerstag, 7. März 2019

Premierenlesung: Michael Tsokos - Abgeschlagen

© Roland Doctor
So ihr Lieben,
ja wir waren wieder unterwegs und ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie sehr ich mich gefreut haben, dass wir 2 Karten für die Premierenlesung von Michael Tsokos bekommen haben. Da kann ich wieder nur DANKE, DANKE, DANKE sagen an den Droemer Knaur Verlag.

Dieses Mal konnte Roland auch mit und ich war schon sehr gespannt wie es ihm gefällt.

Wir sind dann auch direkt von der Arbeit los nach Berlin. Das hat Gott sei Dank gar nicht lange gedauert und schon waren wir da. Super easy!
Die Urania haben wir auch schnell entdeckt, da sie wirklich nicht zu übersehen war.

Als wir rein kamen, war uns schnell klar: Das wird voll! Daher haben wir unsere Karten geholt um uns einen Platz zu suchen.
Tja und dann kamen wir bei den Türen zum Hörsaal an, wo groß dran stand: Foto- und Videoaufnahmen verboten.
Na klasse! Selbst auf Nachfrage beim Verantwortlichen wurde es uns nicht gestattet und das ist einfach nur TRAURIG. Immerhin waren wir dort um über die Lesung zu berichten. Was soll ich sagen, mein Bericht muss daher ohne Foto herhalten.

So aber nun zur Lesung.
Michael Tsokos hat ganze 4 Teile aus seinem Buch vorgelesen! Das ist schon wirklich ne Menge und da muss man auch wissen worauf man sich einlässt denn er ist ein Akademiker. Was ich damit sagen will? Nun er hat einen nüchternen, wissenschaftlichen Stil und das ist sicher nicht für jeden etwas. ABER die gerichtsmedizinischen Fakten in seinem True-Crime-Krimi sind somit zu 100% authentisch. Dort wird nichts beschrieben, was nicht stimmt. Das ist schon super genial!

© Roland Doctor
Wenn wir jetzt an Abgeschlagen denken, muss man zwangsweise auch an Abgeschnitten denken. Denn das Buch spielt 10 Jahre zuvor und es dreht sich um den Gerichtsmediziner Herzfeld. Wer darf daher nicht bei der Premiere fehlen?
Sebastian Fitzek!
Tja und der hat sich etwas ganz besonderes einfallen lassen.
Als die Lesung begann, wurde diese nämlich direkt von einem Zuhörer gestört, der letztendlich aus dem Saal entfernt werden musste. Und weil das nicht schon schlimm genug war, kam er zurück und brüllte durchs Megafon: Das Michael Tsokos langweilig liest und er das ja viel besser könne.
Michael Tsokos meinte daraufhin, das er doch auf die Bühne kommen und das beweisen solle.
Als der Querulant an meiner Sitzreihe vorbeiging wurde mir sofort klar, das es Sebastian Fitzek ist der sich hier verkleidet hat. Spätestens als er oben Platz nahm und zu lesen begann, war es klar. Tja und das gab der Lesung auch richtig Schwung. Die Lesung wurde regelrecht zu einem Live-Hörspiel und mit viel Witz wurde der Abschnitt vorgelesen.
Danach gab es noch einen Schlagabtausch zwischen den beiden Autoren wo ganz klar wurde, das die Beiden sich sehr mögen und auch befreundet scheinen.

Aber eine Lesung mit Michael Tsokos wäre keine Lesung, wenn man nicht auch noch etwas lernen würde. So haben wir Einblicke in die unterschiedlichen Strangulationsarten bekommen und viele Fakten zur Gerichtsmedizin in Berlin.
Doch eines der Highlights, wenn man es so nennen will, waren die Fotos. Michael Tsokos hat uns die ganzen Fakten an Hand von Leichenbilder erläutert. Ganz ehrlich, da muss man schon hartgesottener sein. Das waren Bilder, die man selten sieht und die umso brutaler wirkten weil sie der Realität entstammten. Heftig aber auch ein Merkmal, das Michael Tsokos Lesung aus der Masse herausstechen lässt.
Wir haben unglaublich viel gelernt in 1,5 h.
Für Roland war es mitunter zu trocken aber ich fand es einfach nur spannend und kann es gar nicht erwarten das Buch zu lesen.


Habt ihr von Michael Tsokos schon etwas gelesen?
Würdet ihr euch Bilder von Leichen bei einer Lesung ansehen wollen?


Eure Jen

Mittwoch, 6. März 2019

Auslosung YouTube-Geburtstags-Gewinnspiel

© Jennifer Bonk
Hey ihr Lieben,

ja es ist schon spät aber schneller haben wir es heute einfach nicht geschafft mit der Arbeit usw. Aber wir haben versprochen das heute ausgelost wird und das wollten wir auch halten.

So und deshalb will ich es auch gar nicht so spannend machen.

Die Gewinner sind:

1. Platz: Tobi79

2. Platz: alexmuc88

3. Platz: Claudia R.


HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

Denkt dran, meldet euch bitte innerhalb von 7 Tagen per Email an folgende Adresse: tigurion@gmx.de und sagt uns auch ob wir euch den Gewinn schicken sollen oder ob wir es euch persönlich vorbeibringen sollen und ihr unseren Zusatzgewinn annehmen wollt in Form von einem Rollenspielabend, Brettspielabend oder einer Wohnzimmerlesung.

Hier findet ihr auch den Videobeitrag dazu:



Eure Jen & euer Roland

Sonntag, 3. März 2019

Freitagsküche: Apfel-Zimt-Käsekuchen

So ihr Küchenfeen,

heute habe ich für euch das Rezept vom Geburtstagskuchen für den 1. Geburtstag von unserem YouTube-Channel Tigurion D.
Zum einen weil es gerade gut passt und zum anderen weil der Kuchen einfach verdammt lecker ist. Ich meine Käsekuchen ist schon lecker (und da gibt es zig Rezepte) aber dann auch noch mit Apfel und Zimt - PERFEKT!
Ich verrate euch schon mal so viel: Es ist nicht schwer!
Los gehts.

Apfel-Zimt-Käsekuchen

Zubereitungszeit: ca. 60 Min. Kühlzeit: 60 Min.

Zutaten:
Teig:
200g Mehl
1 Msp. Backpulver
80g Zucker
© Jennifer Bonk
1 Pck. Vanillin-Zucker
1 Prise Salz
1 Ei
120g Butter

Belag:
2 Äpfel
Zitronensaft

Füllung:
1 Glas Apfelkompott (200g)
1 Msp. Zimt
4 Eigelb
750g Speisequark
40g Speisestärke
120g Zucker
1 Pck. Zitronenschale
4 Eiweiß
1 Prise Salz
1 Pck. Vanillin-Zucker

30g Zucker
1 Msp. Zimt
40g Butter

Zubereitung:

© Jennifer Bonk
1. Mehl, Backpulver, Zucker, Vanillin-Zucker, Salz, Ei und Butter in eine Schüssel geben und alles gut verkneten. Mit den Händen ist es leichter als mit einem Handrührgerät. Wenn der Teig glatt ist, könnt ihr ihn in einer abgedeckten Schüssel 1 Stunde kalt stellen.

2. Eine 26er Springform nehmen und entweder den Boden einfetten oder mit Backpapier auslegen. Den Backofen vorheizen. Die Hälfte des Teiges auf dem Boden der Form ausrollen (den Rest braucht ihr später noch). Stecht den Teigboden mehrmals ein und backt ihn dann in dem vorgeheizten Backofen vor.

  • Ober/Unterhitze: 200°
  • Heißluft: 180°
  • Backzeit: ca. 10 Min.

3. Jetzt müsst ihr den Boden abkühlen lassen. Währenddessen könnt ihr die Äpfel für den Belag vorbereiten. Dafür nehmt ihr die 2 Äpfel und wascht, entkernt, schält und viertelt sie. Schneidet die Apfelviertel in dünne Scheiben und beträufelt sie mit Zitrone.

4. Jetzt ist die Füllung dran. Zunächst verührt ihr das Apfelkompott mit dem Zimt und je nach Geschmack könnt ihr auch mehr dazu geben. Stellt es dann beiseite.
Nun müsst ihr zunächst die Eier trennen und sowohl Eigelb wie auch Eiweiß aufheben.
Jetzt nehmt ihr eine Schüssel und verrührt darin den Quark mit dem Eiweiß, der Speisestärke, dem Zucker und der Zitronenschale. In einer weiteren Schüssel schlagt ihr das Eiweiß mit dem Salz steif. Wenn der Eischnee so fest ist, das ein Messerschnitt sichtbar bleibt, ist es fertig. Hebt jetzt das Vanillin-Zucker unter den Schnee. Dann Stück für Stück den Eischnee unter die Quarkmasse heben.

© Jennifer Bonk
5. Jetzt holt ihr euch den restlichen Teig. Ich hab ihn in 2 gleichgroße Teile geteilt und zu Rollen geformt(ihr könnt aber auch nur 1 Rolle machen). Diese Rollen legt ihr als Rand auf euren Teig und drückt ihn an die Springform fest, sodass es einen kompletten Rand ergibt. Der Rand sollte ca. 3cm hoch sein.
Nun verteilt ihr erst den Apfelkompott auf dem Teigboden und darüber die Quarkmasse.

6. Mischt den Zucker mit dem Zimt. Jetzt nehmt ihr euch die Apfelspalten und verteilt sie fächerartig auf der Quarkmasse. Versucht die komplette Masse, schön abzudecken. Darüber streut ihr dann die Zucker-Zimt-Mischung. Wenn ihr wollt könnt ihr nun noch Butterflöckchen draufgeben.

Jetzt könnt ihr den Kuchen backen.
  • Ober/Unterhitze: 180°
  • Heißluft: 160°
  • Backzeit: ca. 65 Min.
7. Zuletzt den Kuchen abkühlen lassen und den Rand am besten mit einem Messer lösen.
Lasst es euch schmecken!

Na habt ihr schon mal Käsekuchen gebacken? Und mögt ihr ihn überhaupt?

Eure Jen

Premierenlesung: Veit Etzold - Staatsfeind

© Jennifer Bonk
Auf dem Weg zur Lesung
Hey ihr Lieben,

ich bin ja ein großer Veit Etzold-Fan und als es hieß er hat ein neues Buch, war ich schon super gespannt.
Es ist KEIN Clara-Vidalis-Band sondern ein Politthriller, aber selbst da war ich immer noch so neugierig denn es ist immerhin ein VEIT ETZOLD.

Und netterweise durfte ich zu der Premierenlesung, daher noch einmal ein riesen DANKESCHÖN an den Droemer Knaur Verlag. Das war wirklich eine Freude und auch das ihr mir das Buch noch vorher geschickt habt.

Selbst Roland mag Veit Etzold obwohl er nicht der große Thriller-Fan ist und war umso trauriger das er aus beruflichen Gründen nicht mit konnte.

Ich selbst bin direkt von der Arbeit los und hab mich richtig beeilt. Ich brauche ca. eine Stunde nach Berlin und dann gab es auch noch S-Bahn-Schwierigkeiten. Aber davon lass ich mich nicht unterkriegen und ich hab es zu 19.45 zum Ellington Hotel geschafft. Dafür habe ich vergessen ein Foto vom Hotel zu machen denn das war wirklich schick. Es steht auch in einer schicken Gegend - direkt beim Kurfürstendamm. Nobel, nobel!

Aber da die Lesung um 20 Uhr beginnen sollte, bin ich mit einer lieben Freundin nur schnell reingeflitzt. Und dann die erste Überraschung - die Lesung fand im Keller statt. "Ok...", dachte ich.
Tja und wie wir so an der Bar vorbeigehen Richtung Keller, sehe ich auch schon Veit und seine Frau Saskia. Das war richtig ungezwungen.

Als wir unten im Keller ankamen, erwartete uns schon eine Dame, die meinen Namen auf der Gästeliste abhakte und ganz ehrlich - der Raum war winzig.
Es standen vielleicht so 50-60 Stühle und die Bühne war auch sehr dicht. Es hatte etwas gemütliches, intimes und vermittelte mir sofort den Charme von einer Wohnzimmerlesung. Ich freute mich riesig denn ich hatte nicht mit so etwas Exklusiven gerechnet. 


© Jennifer Bonk
Veit Etzold und Ingo Hoppe


Aber wie war denn nun die Lesung, fragt ihr euch?!

Also erst einmal war wieder der sympathische Ingo Hoppe (RBB-Moderator) der Moderator wobei man eher denn Eindruck hatte, das die beiden mit einem Whiskey vor einem Kamin sitzen und ungezwungen miteinander plaudern. Sie scheinen sich wirklich zu mögen und Freunde zu sein.

© Jennifer Bonk
Veit Etzold, Ingo Hoppe, Saskia Etzold
Und so hat Ingo Hoppe, Veit Etzold eingeladen aus dem Nähkästchen zu plaudern. Wie er auf die Idee kam, wie er recherchiert hat, ob er selbst schon einmal eine Waffe benutzt hat. Tja und wenn man Veit Etzold fragt, dann bekommt man auch eine ehrliche und umfassende Antwort. Zwischendurch hatte ich nicht nur die Leute um mich herum vergessen, ich wähnte mich auch schon bei diesem Kamin. Passend zum Politthriller, wurde es natürlich auch politisch und Veit Etzold hat eindrucksvoll, gut recherchiert seine Meinung kund getan. Das war erfrischend und vor allem interessant. Er hat Fakten und Geschichtswissen präsentiert ohne belehrend zu wirken. Im Gegenteil man hätte ihm noch Stunden zu hören können. Eben auch weil es um unsere Politik ging, weil er über Berlin ehrliche Worte gesagt hat. Denn sein Buch ist eben auch gesellschaftskritisch, hart und rau. Er legt den Finger in die Wunde und sagt es ungeschönt. Und dennoch merkt man auch das er Berlin mag, das es aber eine Veränderung braucht. Sein bester Satz für mich war: "Berlin könnte besser sein, wenn man es besser managen würde."
Tja und zwischen all den Fakten über Deutschland, den Terrorismus, dem Dshihad, las er auch aus seinem Buch vor. 3 Teile gab er vom Besten und auch da merkte man einfach das er für das Thema brennt. Seiner feiner Humor kam deutlich hervor und seine Charaktere sind einfach wieder auf den Punkt.
Er hätte auch das ganze Buch vorlesen können, mit den ganzen Geschichten drumherum und ich wäre dort sitzen geblieben. Es hat einfach alles wunderbar zusammen gepasst.

© Jennifer Bonk
Veit Etzold beim Signieren
Zum Ende kam noch seine Frau mit auf die Bühne und hat wieder ein paar Anekdoten aus ihrem Alltag erzählt. Einfach immer wieder lustig. Aber sie hatten sich für den Abend auch noch etwas besonderes überlegt, es wurden 3 Geheimakten passend zum Buch verlost.  Leider gehörte ich nicht zu den Gewinnern. Natürlich habe ich es mir nicht nehmen lassen mein Buch signieren zu lassen und dann bin ich hinaus gehüpft. Mein Kopf war voller Gedanken. Doch einer war am klarsten: Du musst sofort das Buch anfangen zu lesen!

Tja und das werde ich dann jetzt auch tun.
Guckt es euch unbedingt an, es ist einfach mal was anderes.

Eure Jen