Sonntag, 8. Juli 2018

Roland liest: Bernd Perplies - DER DRACHENJÄGER 1 - Die erste Reise ins Wolkenmeer

DER DRACHENJÄGER
© TOR 

Verlag: TOR
Taschenbuch: 496 Seiten
Preis: 9,99 EUR
E-Book: 9,99 EUR
Genre: Fantasy
Reihe: Die erste Reise ins Wolkenmeer ; Bd. 1
ISBN: 978-3-596-29671-2
Erscheinungstermin: 07/2017

Rezensionsexemplar: Nein

Inhalt: 
Drachen gibt es wirklich und nicht nur das, sie gehören zum Leben dazu. Sie werden gejagt von fliegenden Schiffen und ihre mutige Besatzung tötet die Drachen und verkauft diese um sich damit ihren Lebensunterhalt zu verdienen.
Lian ist kein Drachenjäger auch wenn er gerne die Wolkenmeere bereisen würde. Doch eines Nachts passiert etwas Schreckliches und er muss um jeden Preis seine Heimat verlassen. Mit seinem Freund zusammen versucht er auf einem Flugschiff anzuheuern. Letztendlich heuern sie auf einem der größten Schiffe an, das Jagd macht auf einen der schrecklichsten und gefährlichsten Drachen den es je gab. Doch der Kapitän Adaron, besitzt so viel Hass in seiner Seele und hat nur ein Ziel das er verfolgt: Er will den Urdrachen vernichten egal was es kostet.

Meinung:
Eine schöne, ausgebaute Welt, die Bernd Perplies sich hier hat einfallen lassen. Und das Cover des Buches erzählt schon die Geschichte wie sie ablaufen wird. Nicht das ich etwas anderes erwartet hätte. Dennoch erscheint das Buch mit so viel mehr an Geschichte und Charakteren die nicht fremdartiger sein könnten.
Ich fand es schade das die Spannungsbögen die an der ein oder anderen Stelle zu lesen sind nicht genutzt wurden um weitere Konflikte zu schaffen. Diese hätten das Buch spannender gestalten können in meinen Augen. So hat das Buch die Geschichte vorangetrieben doch so richtig gefesselt hat sie mich nicht.
Die Charaktere sind Stereotypen die leider nichts Neues erzählen und dennoch habe ich es gerne gelesen.
Ich mochte den Kapitän Adaron der seine Gründe hat sich dem größten Feind zu stellen. Er ist weder gemein noch ungerecht. Er ist ein Mann der gebrochen ist und gerade dieses Kapitel hat mir besonders gut gefallen. Schon im Vorfeld erfährt man hier wie es zu seinem Ziel wird der Urechse den Tot bringen zu wollen.
Und auch Lian ist ein Held den man begleitet und an seiner Seite auf die Jagd gehen möchte. Er macht seinen Weg auch wenn dieser steinig ist. Lian entscheidet was richtig und falsch ist und so einen Helden braucht dieses Buch auch.
Wer sich also auf die Jagd begeben möchte, sollte sich die Reihe mal genauer anschauen. Mit dem ersten Band "Der Drachenjäger" wird die Geschichte abgeschlossen und doch kann man erwartungsvoll im zweiten Band die Reise ins Wolkenmeer fortführen.

Hier findet ihr die Video-Rezi dazu:



Euer Roland

Samstag, 7. Juli 2018

Roland liest: ANDROIDEN - Glücklich wie Odysseus

© Splitter Verlag

ANDROIDEN

Bd.2 Glücklich wie Odysseus                          

Verlag: SPLITTER                             
Hardcover: 52 Seiten
Preis: 15,80 EUR
Autoren: Olivier Peru
Zeichnungen: Geyser   
Genre: Sci-Fi
ISBN: 978-3-95839-569-5
Erscheinungstermin: 02/2018

Rezensionsexemplare: Ja

Inhalt: 
Die größte und längste Reise der Menschheit steht an. Es geht 600 Jahre in Richtung Sterne und natürlich braucht man für ein solches Großprojekt Roboter die nicht nur alles überwachen. Die Menschen überdauern diese Reise in Tiefschlafbehältern die den Alterungsprozess verlangsamen aber nicht verhindern können. 300 Jahre läuft alles Reibungslos doch dann wird das Schiff von einem Meteoritenschauer getroffen. Da der Hauptreaktor getroffen wurde, verringert sich ihre Reisegeschwindigkeit zurück zur Erde. Erst nach 1.000 Jahren wären sie wieder daheim.
Und dennoch treffen sie nach vielen Hunderten von Jahren wieder auf der Erde ein, doch nichts ist mehr so wie sie diese verlassen haben.
Ein Überlebender und ein Droide machen sich auf den Weg herauszufinden, was auf der Erde in den Jahrhunderten passiert ist.

© Splitter Verlag
Meinung:
Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen und das nicht nur weil die Reise schief gelaufen ist.
Der 2. Teil der Androiden-Reihe beschäftigt sich mit der Entdeckung der "neuen" Erde, die sich stark verändert hat.
Und das alles mit einem tollen Hauptcharakter AC7+, ein Roboter der den drei Gesetzen der Robotik untersteht. Diese Gesetze muss man verinnerlichen um auch seine Entscheidungen zu verstehen, die für den Leser alles andere als logisch erscheinen weil der Mensch mit dem Herzen denkt.
Das soll nicht heißen, das AC7+ kein Herz hat aber die Gesetze der Robotik stehen über seinem eigenen Wohl. 
Was gleich auffällt sind die Zeichnungen. Sie sind klasse und machen Freude dieses Buch aufzuschlagen. Aber es fällt auch gleich auf, das der Stil ein anderer ist als beim 1. Band. Die Zeichnungen sind weicher und der Roboter hat etwas kindliches an sich. Das passt perfekt! So taucht man in eine Welt ein die voller Technik und Logik ist aber auch voller Gefühl. Der Roboter bekommt hier so viel Emotionalität, wie ich es nicht erwartet hätte. Und dennoch endet dieses Buch, wie dieses Buch enden muss ...
Ich mag die Androiden-Reihe wirklich sehr vielleicht auch weil ich Roboter einfach nur klasse finde. Natürlich finde ich sie in der Realität spannend aber auch beängstigend. Doch "Was wäre wenn" ist eine schöner Gedankengang der hier zum tragen kommt.
An der Reihe ist aber auch außergewöhnlich das es verschiedene Autoren und Zeichner sind, die in einer Reihe gebündelt werden. Ein Thema und unterschiedliche Storys, Gedanken. Eine großartige Idee, die wirklich spannend umgesetzt wird. Wobei ich persönlich den 2. Band sogar noch runder und stimmiger in sich fand als den 1.
Also schaut euch auch den 2. Teil der Androiden an. Er liefert euch wieder eine tolle Geschichte!

Euer Roland

Freitag, 6. Juli 2018

Neuzugänge im Juni

Hallo Freunde der Medien die Spaß machen und aufregend sind.

Wir haben im Juni wieder einiges das ihr euch anschauen könnt und vielleicht ist etwas für euch dabei.
Im Juni beginnen wir mit einigen neuen ...



Bücher(n)
Comics
Brettspiele
Hörspiele bzw. Hörbücher
So das war unsere ordentliche Ausbeute im letzten Monat. Aber versprochen, im Juli denke ich nicht das es weniger wird. Gerade weil wir in Berlin die Brettspiel Con haben und da auch ein ordentlicher Flohmarkt ist, werden wir uns mit absoluter Sicherheit nicht lumpen lassen dort auch den ein oder anderen Taler da zu lassen. Heißt also "neue" Spiele für uns die gespielt werden wollen.

Eure Jen & euer Roland