Mittwoch, 7. Februar 2018

Roland liest: Stephen King, Richard Chizmar - Gwendys Wunschkasten

© Heyne Verlag

Gwendys Wunschkasten

Verlag: Heyne
Hardcover: 178 Seiten
Preis: 10,00 EUR
E-Book: 3,99 EUR
Genre: Fantasy
ISBN: 978-3-453-43925-2
Erscheinungstermin: 10/2017

Rezensionsexemplar: Nein


Inhalt:
Gwendy ist 12 Jahre alt als sie von einem unbekannten Mann, der in Schwarz gekleidet ist einen Holzkasten geschenkt bekommt. Dieser Kasten hat Hebel die es zu bedienen gilt um etwas zu erhalten. Diese so genannten "Geschenke" begünstigen Gwendys Leben enorm und so wird der Wunschkasten zu dem wertvollsten Besitz den Gwendy je hatte.

Meinung:
Das Cover hat mich gleich angesprochen. Es sieht so unscheinbar aus und gleichzeitig so interessant. Die gewundene Schrift trug zu meiner Neugier dazu.
Als ich dann auch noch las, das es von Stephen King ist, konnte ich nicht anders als es lesen zu wollen.
Schon die ersten Sätze saugen einen förmlich in die Geschichte und in das Buch hinein. Es ist spannend und gleichzeitig so wunderbar geschrieben wie zartschmelzende Schokolade.
Natürlich sind die 128 Seiten schnell gelesen aber das war auch meine Absicht. Ich wollte ein Buch das ich schnell verschlinge, mir eine tolle Geschichte erzählt, und ..... .
Tja leider startet dieses Buch mit der jungen Gwendy auch nur so spannend wie bereits geschrieben. Ich mag Gwendy und ich verstehe sie sehr gut was würde man selbst tun um diesen Kasten zu behalten und welche Ängste hätte man wenn er verloren gehen würde. Dieser Wunschkasten ist eine tolle Idee und wie er das denken von Gwendy verändert, die Verlustängste die sie hat und die Abhängigkeit von diesem, sind greifbar. Doch der rote Faden ist so klar wie in jedem Märchen das man schon zehn mal gehört hat.
So endet die Geschichte leider sehr vorhersehbar für meine Begriffe und damit auch unbefriedigend. Leider muss ich sagen, denn dieses Buch hätte man gut verfilmen können.
Die düstere Stimmung, die Gier und der Wille nach mehr und trotzdem die greifbaren Verlustängste die Gwendy und ich erfahren haben sind schon ein Knüller.
So gibt es von mir keine Kaufempfehlung auch wenn es sich gut lesen lässt doch der erste Sog verfliegt schnell und für 10 Euro ist es mir dann einfach zu teuer.

Über den Autor:
Stephen King, 1947 in Portland, Maine, geboren, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Bislang haben sich seine Bücher weltweit über 400 Millionen Mal in mehr als 50 Sprachen verkauft. Für sein Werk erhielt er zahlreiche Preise, darunter 2003 den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk und 2015 mit dem »Edgar Allan Poe Award« den bedeutendsten kriminalliterarischen Preis für Mr. Mercedes. 2015 ehrte Präsident Barack Obama ihn zudem mit der National Medal of Arts. Seine Werke erscheinen im Heyne-Verlag, zuletzt der Spiegel-Bestseller Mind Control.

Richard Chizmar ist Verleger von Cemetery Dance Publications und Autor von Kurzgeschichten. Als Herausgeber von Anthologien wurde er mehrfach ausgezeichnet, u.a. zweimal mit dem »World Fantasy Special Award«.
Quelle: Heyne

Samstag, 3. Februar 2018

Freitagsküche: Mia Gelateria

© Roland Doctor
Hallo meine lieben Küchenfeen,

heutes geht es mal nicht ums selbst kochen oder backen. Ich bin an einem wunderbaren Sonntag über einen kleinen Laden gestolpert und den möchte ich euch vorstellen.

Habt ihr schon einmal etwas von Mia Gelateria gehört? Ich hatte es nicht aber ich wurde gleich durch die hellen Farben und das leckere Schaufenster angelockt. Da konnte ich einfach nicht widerstehen und musste hineingehen.
Drinnen gab es ein paar kleine Tische und vor allem eine menge Leckereien. Ich wusste gar nicht wo ich zuerst hinsehen sollte. Wir müssen ein bisschen verloren oder auch überfordert ausgesehen haben, denn wir wurden gleich von einer freundlichen Mitarbeiterin angesprochen. Sie hat uns kurz das Konzept des Ladens erklärt.

© Roland Doctor
ALSO...es gibt dort italienisches Eis. An dem Tag gab es die Sorten Vanille, Schokolade und
Erdbeere. Das Eis kann man selbst in einen Becher füllen und so bestimmen wie viel man mag. Der Preis richtet sich nach dem Gewicht. Außerdem kann man noch verschiedene Toppings darauf tun wie Obst, Süßigkeiten, Soßen usw. Das allein ist schon köstlich. Es gibt aber auch noch Waffeln! So richtig dicke fluffige Waffeln. Als ich das gesehen habe, wusste ich sofort, die muss ich haben. Also gab es für mich eine Waffel mit Apfelmus, Zucker und Zimt. Roland hat sich für die klassische Zucker-Zimt-Variante entschieden.
Dazu gab es dann noch für jeden einen Shake. Erdbeere für mich und Schokolade für Roland. Die Shakes werden aus dem frischen Eis gemacht und das macht geschmacklich ne menge. Einfach super köstlich! Man kann dort aber auch ganz gemütlich einen Kaffee trinken und italienisches Feingepäck essen. Oder man nimmt Crepes, Smoothies ... ach die Auswahl an Köstlichkeiten ist einfach groß.

In Berlin gibt es zur Zeit 3 Läden und zwar in:
- Berlin Lichterfelde
- Berlin Schöneberg
- Berlin Prenzlauerberg

Ich war in dem Laden in Prenzlauerberg. Er ist ganz in der Nähe von den Schönhauser-Allee-Arcaden und lässt sich daher wunderbar mit einer kleinen Shoppingtour verbinden.
Wenn ihr noch mehr Infos braucht, könnt ihr einfach HIER gucken.

Ich bin jedenfalls verzaubert und war dort sicher nicht zum letzten Mal.

Eure Jen

B-S-S #1

© Roland Doctor
B-S-S 


Was ist der B-S-S eigentlich? 

Als wir Brettspielnerds, damit meine ich natürlich Jen und mich, habe  uns gedacht, das es einfach klasse wäre wenn wir uns regelmäßig zum Spielen treffen würden. Daher stellen wir gerade einen Spieltag auf die Beine, der alle 2 Wochen statt finden soll. Da war bei uns am entscheidendsten, wann können unsere Freunde. Schnell war klar, der einzig mögliche Tag ist der Sonntag. Nun können unsere Freunde wenn sie Lust haben den Nachmittag mich uns verbringen.
Warum ich das ganze B-S-S genannt habe? Weil mir nichts besseres eingefallen ist. Es soll die Abkürzung für Brett-Spiel-Spieler sein.

Den ersten B-S-S-Sonntag haben wir nun hinter uns. Zwei unserer Freunde kamen zu 16 Uhr und zunächst wurden erstmal alle Brettspiele begutachtet. Die Auswahl ist ja auch nicht gerade klein. Aber auch da kamen schon nur Strategiespiele in die engere Wahl. Schlussendlich fiel die Entscheidung auf 51st State.
Bevor es los ging, gab es aber erstmal eine Stärkung. Es wartete eine große Portion selbstgemachte Waffeln mit Apfelstückchen und Zimt, die Jen gemacht hatte. Während diese gnadenlos verputzt wurden, gab es genug Zeit um erst einmal darüber zu quatschen, was wir alles gekauft hatten, was wir in nächster Zeit noch alles machen wollten aber natürlich auch was es eben so neues bei der Arbeit gab. Ihr seht schon alles ganz entspannt und locker. Und dann konnte die Partie auch starten.

© Portal Games

Eine halbe Stunde später erklärte ich die Regeln von 51st State und dann begann ich auch schon mit meiner ersten Aktion. Ich kann euch schon einmal verraten das es ein sehr strategischesn Spiel ist und man auch Zeit dafür einplanen sollte. Denn immerhin erst nach zwei Stunden Spielspaß, gewann unser Kumpel und zwar sehr erfolgreich!
Wir hatten eine ordentliche Portion Freude in den Stunden. Aber keine Sorge, wer 51st State noch nicht kennen sollte, demnächst werde ich dazu  eine Rezension machen.
Für den nächsten B-S-S ist Blood Rage geplant, mal sehen ob es dabei bleibt oder doch etwas anderes gespielt wird. Ich kann euch aber versprechen das ihr es bald lesen werdet!
Außerdem bin ich dabei ein Logo zu entwerfen für den B-S-S. Also lasst euch überraschen...

Ich hoffe euch hat der kleine Einblick gefallen. 

Euer Roland