Donnerstag, 4. Januar 2018

Roland spielt: TA-KE

© Huch & Friends

Take

Strategiespiel
Autor: Arve D. Fühler
Verlag: Huch & Friends
Preis: 28,99 EUR
Spieleranzahl: 2
Spieldauer: 30 Min.
Alter: Ab 10 Jahren

Rezensionsexemplar: Nein


Beschreibung des Spiels:
Als mächtiger Shogun versucht der Spieler seine Einfluss zu vergrößern und die Fähigkeiten der Leute am Hof zur richtigen Zeit zu nutzen, um den gegnerischen Spieler auszubremsen.
Man nimmt einen Personenchip vom sogenannten Audienzsaal und setzt ihn in seinen Innenhof. Anschließend legt man einen Geisterstein auf diesen Personenchipstapel im Audienzsaal. Der Geisterstein zeigt an, das von diesem Stapel kein Personenchip mehr genommen mehr genommen werden darf. Mit dem Personenchip den man genommen hat und der nun im Innenhof liegt, werden der Einfluss für jeden Spieler gewertet. Diese Punkte, der sogenannte persönliche Einfluss, werden multipliziert mit den gleichen Personenchips die im Audienzsaal ausliegen.
© Roland Doctor
Zusätzlich haben die verschiedenen Personenchips auch noch Fähigkeiten, die genutzt werden
So hat z.B. die Geisha die Fähigkeit einen freiliegenden Personenchip von einem Stapel ohne Geisterchip, auf einen anderen Stapel ohne Geisterchip zu verschieben. Wenn die Fähigkeiten der Personenchips verwendet wurden, schiebt man diesen Chip nun einmal nach oben um anzuzeigen das seine Fähigkeit benutzt wurde. Damit reduziert sich die Punktezahl des Chips, des persönlichen Einflusses, welcher später im Spiel wieder gewertet werden kann.
können um sich einen strategischen Vorteil zu verschaffen.
Am Hof gibt es 4 weitere Personen mit anderen Fähigkeiten, wodurch die Strategie vervielfältigt wird.
Nachdem ein Chip genommen, die Fähigkeiten gespielt und der Einfluss gewertet wurden, ist der Gegner dran. Dieser nimmt sich nun auch eine Personenchip, den er für sinnvoll erachtet, und versetzt ihn in seinen Innenhof.
So wechseln sich die Spieler ab bis ein Spieler den meisten Einfluss (Siegpunkte) erlangt hat und damit gewinnt.

Fazit:
TA-KE ist ein wirklich tolles Strategiespiel für 2 Personen.
Es spielt sich sehr schnell und ist von den Regeln unkompliziert. Erst recht wenn man begriffen hat, was die Personen für Fähigkeiten haben.
Das Spannende ist, das es eine enorme Spieltiefe entwickelt, umso mehr man dieses Spiel spielt. Durch die verschiedenen Fähigkeiten der Personen können auch entscheidende Kombinationen gespielt werden, die den Wiederspielwert enorm hoch halten.
Das Artwork ist wirklich schön, da es nicht überladen und dennoch nicht zu einfach gehalten ist. Die Personenchips liegen gut in der Hand und durch die Farben kann man sie sehr gut unterscheiden sowie im Stapel sehen.
Das Einzige was nicht so gelungen ist, ist die Einflusspunkteleiste der kaiserlichen Gärten. Die Felder sind einfach zu klein und auch nicht alle nummeriert.
Trotzdem kann ich das Spiel jedem empfehlen, der ein gutes Strategiespiel für nur 2 Personen sucht. Das Preis-Leistungsverhältnis ist stimmig und gerechtfertigt.
Unbedingte Kaufempfehlung!

Dienstag, 2. Januar 2018

Neues Jahr mit Neuerungen

Hey ihr lieben Büchereulen,

ich wünsche euch ein frohes neues Jahr! Ich hoffe ihr seid alle gut in 2018 angekommen, auch wenn es sich noch ganz frisch anfühlt.

Ich bin entspannt und mit viel Spaß ins neue Jahr gekommen, das auch dank meinem Freund.
Dem ein oder anderen, wird vielleicht nicht entgangen sein, das ich im letzten Jahr an meinen Blog ein bisschen was verändert habe. Und so will ich auch ins neue Jahr starten - mit Veränderungen.

Mein Freund Roland hat einen großen Platz eingenommen und bereichert mein Leben um ein vielfaches. Durch ihn habe ich Brettspiele kennen gelernt, von denen ich nicht mal ahnte, dass sie existierten. Das ist als ob man eine neue Welt betritt und ich dachte ich würde schon genug kennen durch meine Bücher. Glaubt mir, da gibt es noch eine Menge, die entdeckt und erobert werden wollen. Sonst würde ich jetzt nicht Blood Rage kennen und das ist eines meiner absoluten Lieblingsspiele.
Und ganz ehrlich, die wirklich guten Spiele, die erzählen auch eine Geschichte. Es gibt Spiele, die lassen einen genauso wenig los wie ein gutes Buch und genau deshalb muss ich ihnen hier eine Bühne schaffen.
Bis letztes Jahr hatte ich eigentlich keine Spiele außer Phase 10. Dann kam Roland und im Gepäck hatte er 22 Spiele und 1 Erweiterung. Jetzt haben wir das neue Jahr begonnen und uns gehören 80 Spiele und 12 Erweiterungen. Unglaublich oder?
Mein Leben ist einfach bunter geworden und davon soll auch mein Blog eine Portion abbekommen. Ich habe euch ja bereits gesagt das ich nun auch öfter von Brettspielen berichten werde. Aber nicht nur das! Mein Freund wird auch seine Meinung kund tun. Das heißt er wird ebenfalls Rezensionen schreiben zu Spielen aber auch zu Büchern und was ihm sonst so gefällt.
So werdet ihr auf jeden Fall noch ein breiteres Spektrum bekommen.
Wer Roland etwas kennen lernen möchte, kann einfach bei dem "Über uns" gucken.
Ansonsten lasst euch überraschen, was das Jahr so bringt.

Nun will ich euch aber noch unsere Errungenschaften vom Dezember zeigen.
Zuerst einmal möchte ich euch meine neuen Bücher zeigen denn da sind so viele wundervolle bei. Einige habe ich zu Weihnachten bekommen und einige musste ich mir einfach kaufen, um mich über die Bücher hinweg zu trösten, die dem Schimmel zum Opfer gefallen sind.
© Roland Doctor

Sind das nicht wunderbare Schätze? Ich bin ganz verliebt und freue mich auf jedes einzelne davon. Ganz besonders freue ich mich auf die Ruinen von Zaaryx weil es ein Spielbuch ist. Es ist eine Mischung aus einer Geschichte und einem Rollenspiel. Das macht mich einfach neugierig!

So jetzt kommen wir zu Rolands Neuzugängen. Ich finde es sieht von Hause männlicher aus. Es ist aber auch einfach eine völlig andere Richtung und daher auch sehr spannend.
© Roland Doctor



Wie man schon lesen kann, ist das hier mal was völlig anderes. Zum einen sind das natürlich Comics. Tja und dann sind wir mittlerweile ziemliche Lovecrafts-Fans geworden, weshalb er die Comics auch unbedingt haben wollte. Und wem Lovecraft ein bisschen was sagt, da müsste Cthulhu auch klingeln. Die beiden Cthulhu-Bücher sind Zusatzbücher zum Rollenspiel. Ein paar von euch kennen Rollenspiele vielleicht auch unter dem Begriff Pen & Paper. Vielleicht wird Roland dazu ja auch das ein oder andere schreiben ... aber wie ihr seht, es wird spannend.

So und nun noch unsere neuen Spiele. Ich muss gestehen, wir haben etwas doll zugeschlagen aber bei manchem, konnten wir einfach nicht nein sagen. Und wir haben auch ein paar geschenkt bekommen. So ist das nun mal mit Hobbys & Leidenschaften.

© Roland Doctor


Ja, es ist echt viel aber bei den Erweiterungen haben wir schon, gefühlt ewig gewartet weil wir sowohl Klong als auch Valeria lieben. Da stehen die Rezis auch schon in den Startlöchern. Und Berge des Wahnsinns wollten wir uns eigentlich auf der Spiel holen und daher ist es schön, es nun endlich in den Händen halten zu können. Dice Throne ist mein erster Kickstarter und ich bin schon ganz gespannt ob es uns gefallen wird. Ach es gibt einfach zu viele schöne Spiele.

So aber nun bin ich auch schon am Ende.
Was spricht euch denn von all dem am meisten an oder was interessiert euch besonders? Was sollen wir als erstes rezensieren?
Ich bin schon ganz gespannt.

Eure Jen

Mittwoch, 20. Dezember 2017

Spielerezension: Krazy Wordz

© Fishtank

Krazy Wordz

Erwachsenenspiel
Autor: D. Baumann, T. Odenhoven, M. Schmitt
Verlag: Fishtank
Preis: 19,99 EUR
Spieleranzahl: 3 - 7
Spieldauer: ca. 45 Minuten
Alter: Ab 16 Jahren


Beschreibung des Spiels:
Das Prinzip von Krazy Wordz ist einfach.
Zunächst wählt jeder Spieler eine Farbe. Dann bekommt er ein Brettchen in der Farbe, auf dem er ein Wort bilden kann. Zudem Zahlenkarten wobei diese abhängig von der Anzahl der Spieler sind.
Dann werden in der Mitte des Tisches die Buchstaben umgedreht verteilt und die schwarzen Karten mit den Zahlen ausgelegt. Sobald das Geschehen ist, kann es beginnen. Jeder Spieler bekommt eine Karte auf dem sich ein Begriff oder auch eine Wortfolge befindet. Diese Karte wird den anderen nicht gezeigt. Dabei kann es sich um Begriffe wie: Etwas rundes; Ist mal klein und mal groß; Sportart für Zombies usw. handeln. Nun zieht man verdeckt 3 Vokale und 6 Konsonanten (diese sind zur Unterscheidung farblich gekennzeichnet). Mit diesen Buchstaben muss man nun ein Wort erfinden das für einen nach dem gesuchten Begriff klingt. Man muss nicht alle Buchstaben verwenden und man kann auch mehrere Wörter legen. Sobald dies geschehen ist, werden alle Begriffskarten eingesammelt und noch zwei beliebige Karten vom Nachziehstapel gezogen und gemischt.                                                                                     
Nun legt man diese
© Roland Doctor
Begriffskarten der Reihe nach zu den schwarzen Zahlen. Man selbst guckt, bei welcher Zahl der eigene Begriff liegt und legt diese Zahl verdeckt hinter sein Brettchen. Dann sieht man sich die Wörter an, die die anderen Mitspieler gelegt haben und tippt mit den Zahlenkarten welche Begriffskarte zu den Wörtern passt. Dafür legt er verdeckt, die passende Zahlenkarte vor das Brettchen des Mitspielers. Wenn alle Mitspieler bei jedem Begriff einen Tipp gelegt haben, beginnt der Spieler der die Buchstaben auch gelegt hat das Wort zunächst vor zu lesen, wie das Wort ausgesprochen werden soll. Und dann dreht man die Tipps der Mitspieler um. Am Ende löst man auf. Für jede Übereinstimmung gibt es 1 Punkt für den Tippgeber und für den Worterschaffer.
Es werden 6 Runden gespielt und am Ende gewinnt der mit den meisten Punkten.

Es gibt auch eine Familienedition des Spieles, das dann mit Kindern ab 10 gespielt werden kann. Diese Edition kostet 16,99 €.


Meinung:
Die Spielidee ist simpel und doch macht es großen Spaß. Am besten ist es, wenn man gar nicht lange überlegt sondern einfach das schreibt, was einem spontan durch den Kopf, ging als man den Begriff und die Buchstaben gesehen hat. Mit machen Buchstaben ist das gar nicht so einfach, aber darin liegt auch die Herausforderung. Wobei es wirklich spannend wird wenn man, versucht zu erraten, was die Mitspieler einem damit sagen wollten. Das ist oft einfach nur amüsant und auch immer wieder verblüffend oder absurd. Da kann es schon von Vorteil sein, wie gut man einen Mitspieler kennt. So lernt man seine Freunde kennen.
Ich muss aber auch sagen, das der Wiederspielwert mit jeder Partie abnimmt. Es gibt zwar viele Begriffe aber irgendwann hat man die meisten schon gehabt. Dem kann man entgegen wirken indem man zum einen mit vielen verschiedenen Leuten spielt und sich selbst Begriffe überlegt.
Ein Spiel für den Kopf, bei dem man aber auch den Kopf ausschalten muss. Sehr kurzweilig.