Freitag, 8. Januar 2021

Neues Jahr, neuer Beginn

 Hey ihr Lieben,

es ist verdammt lange her, dass ich hier was geschrieben habe. 

Tja das letzte Jahr war so verrückt. Ich meine damit nicht nur Corona und das hat mich, wie vermutlich sehr viele, kalt erwischt und auch wirklich beunruhigt. Ich war wie in einer Starre und ich konnte einfach keine Zeile schreiben.
Zusätzlich habe ich ein Haus gebaut, mein eigenes Zuhause und auch das hat mich wirklich in Beschlag genommen.
Dabei gibt es so vieles zu beachten und man muss sich um so viel kümmern. Allein schon der Zettelkram, lässt mir allein bei dem Gedanken, erneut die Haare zu Berge stehen.
Ich hatte nicht die Energie um mich um meinen Blog zu kümmern. 

So und nun? Nun ist mein Haus fertig!
Roland und ich sind eingezogen, wir haben unser erstes Weihnachten hier gefeiert und Corona ist immer noch da aber auch Hoffnung.
Durch das Haus hat sich so viel verändert und ich bin noch so viel glücklicher.
Ich habe aber auch die Zeit genutzt und gelesen, viel gelesen. Ich habe es so genoßen und auch in diesem Jahr konnten mich die Bücher einfach mitreißen. Und jetzt will ich wieder schreiben. Ich möchte euch meine Gedanken zu den vielen tollen Geschichten mitteilen und einfach wieder schreiben, schreiben, schreiben.
Und glaubt mir, hier sind so einige Bücher, die eine Rezension verdient haben. Sie sind es, die mich wieder motivieren denn, wenn niemand eine Rezension schreibt, werde manche Bücher vielleicht nicht entdeckt oder genug beachtet, obwohl sie es so verdient hätten.

Aber bevor ich damit loslege, möchte ich euch noch einen kleinen Einblick in mein neues Heim geben. Denn ich habe das unglaubliche Glück einen sehr begabten Mann an meiner Seite zu haben, der meine Wohnträume wahr werden lässt, bzw. Träume entstehen lässt, von denen ich noch nicht einmal was wusste. 

Guckt einfach mal. Ich bin gespannt was, ihr sagt!

 

 

Zuerst muss ich euch mein Sitzfenster zeigen!!!!

Das war schon immer mein Traum und ich wusste wenn ich ein Haus haben sollte, dann brauche ich so etwas.

Ich habe schon immer gerne in Fenstern gesessen und nun habe ich den perfekten Ort dafür.

Man sieht es nur ein bisschen aber der Platz ist mega kuschelig. Ich hab ganz viele Kissen und Decken. Es muss einfach flauschig und zum Wohlfühlen sein. 

Tatsächlich sitzt Roland da auch gerne und ab und zu lasse ich ihn auch. ;-)



Hier seht ihr eine der weiteren Spezialanfertigungen von Roland. Ich wollte ein cooles Bücherregal und wir lieben Holz. Aber das war nicht genug, wir brauchten auch genug Platz.

So entstand die Idee das wir Bücherregale bauen, die zugleich eine Schiebetür sind. 

Ich bin noch immer begeistert und kann das Ergebnis gar nicht fassen. Schöner hätte ich es mir nicht vorstellen können und da macht das Dekorieren der Regale einfach mega Spaß. 

Das Regal ist übrigens sowohl mit Rolands als auch mit meinen Büchern bestückt. Und ganz wichtig, hier ist das Herzstück meine Sammlung von Büchern wo Bücher eine Rolle spielen in den Geschichten.

So sieht meine gelebte Buchliebe aus. Und wo eine Tür ist, gibt es auch noch mehr...


Hier seht ihr eine Seite meiner Doppel-Bücherregal-Tür, die zu unserem Hobbyraum führt. 

Außerdem könnt ihr unseren Kamin sehen, auch so ein Traum der wahr geworden ist.

Ich muss aber gestehen, das mir noch ein bequemer Sessel fehlt. Na ja man kann auch nicht alles gleich haben oder bauen.

Das Regal ist übrigens nur mit Rolands Büchern bestückt und er hat sich riesig gefreut denn er hat auch ein paar Themenregalbretter bekommen. Wer sich fragt, was denn so:

- es gibt ein Star Wars Regal (Deko inklusive)
- Shadow Run - Romane (alt und neu ein MUSS)
- ja und auch Markus Heitz musste ein eigenes Regal bekommen
- naja und dann halt Sci Fi, Fantasy, Abenteuer ...

 


 Wo ich von unserem Hobbyraum gesprochen habe, hier ist eine Seite davon. 

Jap, sie ist prall gefüllt mir Brettspielen. Das ist schlimmer geworden aber es gibt auch so viele tolle Spiele. 

Jedenfalls haben wir dafür jetzt ein ganzes Zimmer und können sie gebührend präsentieren.

Hier nimmt Roland auch die Videos auf und schneidet sie dann. 

Übrigens ist hier natürlich auch das Sitzfenster und daneben sind noch mehr Bücherregale aber von Ikea. Die zeige ich euch wenn ich damit fertig bin denn da muss noch geräumt werden und mein Harry Potter-Schrein muss da auch entstehen...

 

Das ist auch in unserem Hobbyraum und zeigt unseren Spieltisch in seiner ganzen Pracht.

Den hat Roland auch extra für uns gebaut und natürlich kann man den auch als Esstisch benutzen. 

Außerdem ist er rollbar damit wir ihn auch leicht ins Wohnzimmer schieben können um ein cooles Essen geben zu können.

Auch ich liebe unseren Tisch und er ist wirklich groß weil wir für das ein oder andere Brettspiel viel Platz brauchen.


Zuletzt zeige ich euch noch den Wohnzimmerbereich. Sowohl die Couch als auch das DVD-Regal sind wieder Kreationen von Roland. 

Tatsächlich war die Couch, das erste was Roland gebaut hat damit ich was zum Sitzen hatte während ich den Küchenbauern zugesehen habe. Wir müssen uns nur noch was neues mit unserer Couchpolsterung einfallen lassen, damit bin ich nicht so ganz zufrieden.

Das DVD-Regal ist übrigens aus einer alten Palette entstanden und das ganze Holz wurde von Roland abgebrannt und geschliffen.

Hier fehlen jetzt nur noch ein Couchtisch und ein Sessel. Mal sehen wann das bei uns einzieht...wobei den Couchtisch auch Roland bauen wollte. Auch da hatte er schon irgendeine neue Idee. 

Ihr seht er lässt seiner Kreativität freien lauf.

Ich bin jedenfalls sehr glücklich über unser Haus mit seinen ganz speziellen Accessoires. Roland bastelt auch noch am Flur aber da werde ich euch ein Update geben wenn es schon mehr zu sehen gibt.
Ich verrate nur schon mal so viel: Der Flur wird eine Hall of Fame unserer Comichelden.

So und jetzt beende ich den Beitrag hier. Ich hab mehr geschrieben als ich wollte aber meine Finger wollten nicht aufhören zu tippen.

Ich bin zurück!

Eure Jen & auch euer Roland



Dienstag, 23. Juni 2020

Roland liest: Greig Beck - Primordia Bd. 1 : Auf der Suche nach der vergessenen Welt

Primordia
© Luzifer Verlag

       Bd. 1 Auf der Suche nach der vergessenen Welt


Verlag: Luzifer
Taschenbuch: 324 Seiten
Preis: 13,95 EUR
E-Book: 4,99 EUR
Genre: Fantasy ; Abenteuer
Reihe: Primordia ; Bd. 1
ISBN: 978-3-9583-5360-2
Erscheinungstermin: 10/2018

Rezensionsexemplar: Nein

Inhalt:
Ben kehrt auf Grund des Todes seines Vaters zurück in seinen Heimatort. Dort trifft er auf seine alten Freunde und schwelgt in Erinnerungen. Doch er entdeckt auch in den Sachen seines Vaters mysteriöse Aufzeichnungen. Er beginnt mit der Suche um mehr darüber herauszufinden. Zusammen mit seinen Freunden macht er sich auf den Weg nach Venezuela um den Eingang zur Vergessenen Welt zu finden ...

Meinung:
Das Cover sagt schon alles: Wir werden Dinosauriern begegnen! Das allein ist doch schon Grund genug das Buch lesen zu wollen. Alles an ihm schreit nach Abenteuer - schon wie die Leute auf dem steinernen Torbogen stehen, da will man direkt mit auf Expedition gehen. 
Primordia hat mir erst einmal gar nichts gesagt. Es ist bei mir aber auch direkt irgendwie hängen geblieben weil es so ungewöhnlich ist. Der Untertitel "Auf der Suche nach der vergessen Welt" sagt das, was man noch wissen muss, was das Cover so schön illustriert und den letzten Grund liefert in die Geschichte einzutauchen.

Die ganze Geschichte beginnt ziemlich banal - in einer ruhigen Kleinstadt. Ihr müsst euch auf 150 Seiten Vorgeplänkel gefasst machen. Brotkrumen für Brotkrumen setzt sich die Geschichte zusammen. Aber so werdet ihr auch ganz langsam in die Geschichte gezogen. Ein Rätsel nach dem anderen wird aufgedeckt und das ein oder andere sogar gelöst.
Zwischendurch erscheint das ganze Abenteuer wie in einem Film. Doch die Charaktere sind besser vorbereitet da sie beruflich dem eher gewachsen sind und daher den nötigen Weitblick fürs Ganze haben. So ist es klar das man nicht nach Venezuela fahren kann ohne geimpft zu sein, das man genügend Wasser benötigt und ein Moskitonetz im Gepäck haben sollte. Kontakte zu den Ureinwohnern ist da natürlich der Jackpot und qualifiziert einen direkt fürs Abenteurer-Team. Und so plätschert die Geschichte erstmal dahin. Ihr lernt die Protagonisten immer mehr kennen und merkt das jeder auf seine Art so realistisch ist wie du und ich.
Doch dann beginnt die eigentliche Reise erst. Die Aufzeichnung der Vergangenheit werden genutzt um das Tor in eine andere Welt zu finden. Ab dem Moment wo das Tor durchschritten wird, plätschert gar nichts mehr dahin. Die Geschichte nimmt richtig an Fahrt auf und schnell wird klar - wer dieses Tor öffnet und Dinosauriern gegenüber steht, hat vielleicht ganz kurz das Aufflackern von Euphorie doch genauso schnell vergeht die Abenteuerlust und es bleibt nichts von ihr übrig. 
Gnadenlos und brutal werden die Tiere der Vorzeit von dem Autor beschrieben. Das sind keine Urzeit-Schmusetiere sondern Jäger und Lebewesen, die eindeutig über uns in der Nahrungskette regieren. Ein Kampf ums nackte Überleben beginnt. 

Das Alles ist auch noch so realistisch beschrieben als wäre Greig Beck tatsächlich durch dieses Tor geschritten. 
Mit unglaublicher Spannung und angstvollen Zustände hat es der Autor geschafft die Seiten zu füllen. Doch das Ende kommt viel zu plötzlich und ein Cliffanger so groß wie die Arktis erwartet euch. 
Dann kann es nur noch eines geben, die ersehnte Fortsetzung - den 2. Band.

Hier findet ihr die Videorezension dazu:




Euer Roland

Donnerstag, 4. Juni 2020

Jen liest: Cornelia Funke - Das Labyrinth des Fauns

© Fischer Verlag

Das Labyrinth des Fauns

Verlag: Fischer
Hardcover: 320 Seiten
Preis: 20,00 EUR
E-Book: 16,99 EUR
Genre: Jugendbuch, Fantasy
ISBN:  978-3-7373-5666-4
Erscheinungstermin: 07/2019

Rezensionsexemplar: Nein

Ab 14 Jahren

Inhalt:
Spanien 1944, Ofelia zieht mit ihrer hochschwangeren Mutter zu ihrem neuen Vater in eine alte Mühle. Dort ist er mit seiner Truppe stationiert um die Rebellen auszurotten. Sie erkennt schnell die Grausamkeit ihres Vaters und flieht in eine Märchenwelt in der ein Faun auf sie wartet und ihr 3 Aufgaben stellt um in das Zauberreich zu gelangen.

Meinung:
Ich vergöttere das Cover. Zum einen ist es wirklich perfekt für die Geschichte weil es verwunschen und magisch ist und zum anderen kann man darauf so viel entdecken. Richtig klasse und der Titel passt ebenfalls sehr gut.

Als ich mir das Buch gekauft habe, war mir nicht klar, das die Geschichte auf dem Film Pans Labyrinth beruht. Ich habe den Film auch nicht gesehen aber das ist auch so gar nicht meine Art Film. Ich bin mir auch nicht sicher ob ich mir das Buch gekauft hätte wenn ich es gewusst hätte, vermutlich eher nicht.

Ich muss auch ehrlich sagen, das ich sehr zwiegespalten bin. Irgendwie mag ich das Buch und dann eben auch nicht. Warum? Tja ... weil es zwei Dinge kombiniert, die für mich nicht zusammen gehören.
Wir haben auf der einen Seite eine magische Welt, die in unglaublichen Farben beschrieben wird und auf der anderen Seite, die bittere Realität - ein Stück echtes Geschichte. Klingt eigentlich ganz gut? Vielleicht aber es ist die Zeit von 1944 und die möchte ich einfach nicht mit einem Märchen in Verbindung setzten.
Interessant ist, wie die Geschichte erzählt wird. Es gibt Abschnitte, da hat man den Eindruck in einem Märchenbuch zu lesen. Jede dieser Geschichte hatten etwas magisches und haben mich in eine andere Welt entführt.
Dann gibt es die Abschnitte in denen Ofelia auf den Faun trifft und es um das unterirdische Reich geht. Auch hier kommt wieder die Phantasie auf ihre vollen Kosten. Hier gibt es auch Grausamkeit aber dennoch ist Welt einfach faszinierend und man möchte sie weiter erforschen.
Tja und dann gibt es noch die Abschnitte in der Wirklichkeit. Ofelia ist mit ihrer Mutter in einer alten Mühle bei ihrem neuen Vater, der ein grausamer, brutaler und mordlustiger Mann ist. Diese Abschnitte standen im starken Kontrast und wirkten dadurch noch brutaler. Diese Zeit und was damals passierte, macht mir schwer zu schaffen und das im Gegensatz zu einer Märchenwelt. Verdammt hart.
Ich hab die Allegorie verstanden, die hier benutzt wurde und die Idee ist auch toll aber die Geschichte an sich, hat mir nur das Herz gebrochen. Unglaublich traurig und grausam, in einer absolut umwerfenden Sprache erzählt. Ich bin auch nicht der Meinung das es ein Jugendbuch ist, schon gar nicht ab 14 Jahren. Für diese Geschichte sollte man Erwachsen sein und auch mit beschriebener Gewalt umgehen können.
Alles in allem hätte ich mir etwas anderes von Cornelia Funke gewünscht.


Eure Jen