Posts mit dem Label Familienspiel werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Familienspiel werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 6. Mai 2018

Roland spielt: Majesty

© Hans im Glück

Majesty

Strategiespiel / Familienspiel
Autor: Marc André
Verlag: Hans im Glück
Preis: 32,99 EUR
Spieleranzahl: 2 - 4
Spieldauer: 20 - 30 Min.
Alter: Ab 7 Jahren

Rezensionsexemplar: Nein


Beschreibung des Spiels:
In Majesty, deine Krone - dein Königreich versucht jeder Spieler in sein eigenes Königreich Personen zu bringen, die das meiste Geld einbringen.
Jeder Spieler hat acht Gebäudekarten vor sich liegen und eine Meeple-Karte. Meeple sind kleine Holzfiguren die einfach nur als Helfer eingesetzt werden. Von diesen Meeple hat jeder fünf, die er einsetzen kann um Personen aus der Mitte zu nehmen.
Es liegen immer sechs Personenkarten offen aus für alle Spieler. Der Spieler der an der Reihe ist kann nun die erste Personenkarte nehmen, wenn er denn möchte ohne dafür einen Meeple ausgeben zu müssen. Oder er verwendet pro Karte einen Meeple um zu der Karte zu gelangen die er nehmen möchte. Diese können dem Spieler mehr einbringen oder nützlich sein gegen die anderen Spieler. Denn jede Person gehört auch zu einem Gebäude, so wie die Müllerin z.B. zur Mühle gehört. Sie bringt dem Spieler 2 Münzen ein. Die entsprechende Personenkarte wird unter das entsprechende Gebäude gelegt.
Die unterschiedlichen Gebäude bringen die Würze ins Spiel denn die Effekte sind sehr vielseitig. So kann man sich auch Wachen erspielen, die einem Geld im Wachturm einbringen. Sie stellen zusätzlich aber auch eine Verteidigung dar gegen feindliche Angriffe der Gegenspieler.
Überschüssige Meeple bringen einem am Ende der eigenen Runde auch noch einmal eine Münze ein. Anschließend werden die verbliebenen, ausliegenden Personenkarten nach links geschoben und vom Nachziehstapel eine Karte hinten angelegt, sodass es wieder sechs Karten sind.
Gewinner ist derjenige, der am meisten Personenkarten unter seinen Gebäuden ausliegen hat und damit am meisten Münzen gesammelt hat.

Fazit:
Dieses Spiel ist ein schnelles Spiel. Es eignet sich vor allem für einen Abend an dem man nicht so viel Nachdenken möchte.
Der Spielaufbau ist in 5 Minuten erledigt und dann kann es auch schon los gehen.
Das Material ist sehr gut und mit den hochwertigen Münzen ergibt es eine Runde Sache.
Das Artwork ist einfach schön und stimmig. Obwohl die Personenkarten an sich gleich sind, wurden sie dennoch abwechslungsreich gestaltet.
Das Spiel ist so einfach das man es durchaus auch schon mit pfiffigen 5-jährigen spielen kann. Das liegt an den einfach Regeln. Sie sind zudem leicht verständlich geschrieben und es liegt eine Kurzübersicht für die Gebäudeaktivierungen bei, die sehr hilfreich ist.
Die Mechanik an sich ist simpel und funktioniert sehr gut. Strategen kommen hier aber auch auf ihre Kosten denn das Vorausplanen kann hier Spiel entscheidend sein.
Für ein Spiel für Zwischendurch muss ich aber sagen das mir der Preis zu hoch ist.
Die Zielgruppe ist hier eindeutig die Familie die am Wochenende mal etwas zusammen spielen will. Wenn es nicht zu lange dauern soll, ist Majesty genau das Richtige, was auf den Tisch kommen sollte.
Zur Schwierigkeit ist zu sagen das es 2 Stufen gibt. Die Karten haben zwei unterschiedliche Gebäudeseiten, womit das Spiel nicht nur variabler sondern auch schwieriger wird.
Da auch einige Karten eine Doppelfunktion haben, gewinnt es an taktischer Tiefe, die durchaus ihren Anspruch hat.
Eine Story an sich ist in dem Spiel nicht thematisiert aber das braucht es auch nicht.
Bei uns kommt das Spiel immer mal wieder auf den Tisch weil es einfach Spaß macht, was für seinen Wiederspielwert spricht.
Alles in allem ist es ein solides Spiel, was auch für Brettspielanfänger geeignet ist.

Und hier nachträglich auch noch ein kleines Erklärvideo!


Mittwoch, 31. Januar 2018

Roland spielt: Memoaaar!

© Pegasus Spiele

Memoarrr!

Karten- & Familienspiel
Autor: Carlo Bortolini
Illustration: Pablo Fontagnier
Verlag: Pegasus Spiele
Preis: 9,95 EUR
Spieleranzahl: 2 - 4
Spieldauer: 10 - 20 Min.
Alter: Ab 8 Jahren

Rezensionsexemplar: Nein

Beschreibung des Spiels:
In Memoarr! muss man sich wie bei dem klassischen Memory auch die Bildkarten merken. Doch Memoarrr! hat eine besonderen Clou, denn die Bildkarten haben verschiedene Tiere zum einen und zum anderen verschiedene Hintergründe. Die einzigartige Kombination aus dem Tier und dem Bild der Landschaften, bringen 25 Orte hervor. Diese Karten werden nun gemischt und verdeckt auf dem Tisch platziert in einem 5x5 Raster. In der Mitte des Rasters werden die Schätze verdeckt entsprechend der Spieleranzahl  und darüber die Vulkane mit dem Bild nach oben gelegt. (Somit bleibt eine Karte übrig, die in den Karton zurückgelegt werden kann.)
Anschließend darf jeder Spieler unter die ersten drei Karten, die in der Mitte auf seiner Seite direkt vor ihm liegen, schauen und sich diese merken. Dann beginnt der erste Spieler mit dem Aufdecken einer Karte und der nächste Spieler muss die nächste aufdecken. Nur wenn das Tier oder der Hintergrund übereinstimmen mit der vorherigen Karte, ist der nächste Spieler an der Reihe. Sollte es nicht übereinstimmen, nimmt sich dieser Spieler eine Vulkanbildkarte aus der Mitte des Rasters und kann für diese Partie nicht mehr mitspielen. Abhängig von der Anzahl der Spieler, sind entsprechend viele Vulkanbildkarten in der Mitte.
Der letzte Spieler der übrig bleibt, ob nun aus Glück oder weil er sich wirklich alle Karten so gut merken konnte, darf sich eine Schatzkarte aus der Mitte nehmen.
Anschließend werden alle Karten wieder umgedreht und der Spieler mit den meisten Vögeln auf seiner Vulkankarte beginnt mit dem Aufdecken.
Das Spiel wird solange gespielt bis alle sieben Schatzkarten aus der Mitte entfernt wurden. Dann zählt man die Rubine auf den Schatzkarten und der Spieler mit den meisten, hat das Spiel gewonnen.

Fazit:
Was für ein tolles Spiel! Es fühlt sich vertraut an durch das Memory-Prinzip und ist doch ganz anders.
Über den Preis brauche ich hier nichts zu sagen denn der ist einfach klasse und absolut gerechtfertigt. Wenn man sich nur das Artwork der Karten ansieht - das ist wirklich ansprechend und zwar für Groß und Klein.
Die Regeln sind leicht zu erlernen und verständlich geschrieben. Wer keine Lust auf Regeln lesen hat, kann sich auch ein entsprechendes Regelvideo ansehen.
Es gibt aber auch noch eine Expertenvariente, in der alle Tiere besondere Fähigkeiten haben. Das bringt gleich noch mehr Würze ins Spiel!
Ihr merkt schon, dieses Spiel macht richtig viel Spaß. Selbst für Erwachsene ist es geeignet z.B. für einen Spieleabend um diesen einzuläuten. Als sogenannter Starter ist es sehr gut geeignet.
Ich verspreche euch bei einer Runde wird es nicht bleiben. Aber als Tipp, rate ich euch ausgeruht zu sein denn sonst habt ihr schneller als gedacht einen Vulkan vor euch liegen und müsst warten bis die anderen fertig sind.

 

Donnerstag, 8. Juni 2017

Spielerezension: Paku Paku

Ravensburger

Paku Paku

Familienspiel
Autor: Antoine Bauza
Verlag: Ravensburger
Preis: 12,99 EUR
Spieleranzahl: 2 - 8
Spieldauer: ca. 10 Min.
Alter: Ab 8 Jahre


Beschreibung des Spiels:
Bei Paku Paku ist es das Ziel einen Mitspieler, die meisten Würfel zuzuschieben, damit dieser dann Strafpunkte bekommt.
Dafür werden zunächst die Würfel mehr oder weniger gerecht an die Spieler verteilt.
Die Würfel haben verschiedene Symbole. Würfelt man den grünen Panda, darf man seinen Würfel an den linken Nachbarn weitergeben. Wenn man jedoch den roten Geschirrstapel würfelt, dann muss man ein Geschirrteil aufstellen (wenn noch kein Geschirr da steht) oder auf den Stapel abstellen ohne diesen zum Einsturz zu bringen. Würfelt man eine der Zahlen passiert nichts und man muss weiter versuchen einen grünen Panda zu würfeln.
So sieht das Spiel aufgebaut aus
© Jennifer Bonk
Das Spiel endet wenn entweder ein Spieler die meisten Würfel hat oder ein Spieler den
Geschirrstapel zum Einstürzen bringt. In beiden Fällen muss dies aber von einem anderen Spieler bemerkt werden und dieser muss Paku Stop rufen. Der Verlierer muss nun seine Würfel werfen und alle Zahlen, die angezeigt werden, ergeben seine Strafpunkte. Das Spiel endet wenn ein Spieler eine gewisse Anzahl an Strafpunkten erreicht hat.

Meinung:
Dieses kleine aber feine Spiel ist ein Schnelligkeits- und Geschicklichkeitsspiel. Es macht sowohl Kindern wie auch Erwachsenen sehr viel Spaß.
Man kann es durchaus auch mit jüngeren Kindern spielen das es nicht so schwer ist. Der Nebeneffekt ist das dabei verschiedene Dinge trainiert werden - die Motorik, die Auffassungsgabe und die Schnelligkeit.
Trotz allem steht der Spaß im Vordergrund und der kommt einfach sofort auf.
Ich spiele dieses Spiel gerne zum Anfang eines Brettspiel-Abends. Da kann man erst mal warm werden und lernt seine Mitspieler gleich kennen.
Ein tolles Familienspiel, mit hohem Spaßfaktor, zu einem günstigen Preis!