Sonntag, 24. Februar 2019

Jen liest: S. A. Bodeen - Nichts als Überleben

© Beltz & Gelberg

Nichts als Überleben

Verlag: Gulliver
Klappenbroschur: 221 Seiten
Preis: 7,95 EUR
Ebook: 6,99 EUR
Genre: Jugendbuch, Abenteuer
ISBN: 978-3-407-74797-6
Erscheinugstermin: 06/2018

Ab 13 Jahren

Rezensionsexemplar: Nein


Inhalt:
Robie lebt mit ihren Eltern auf einem Anatoll, da sie dort als Biologen arbeiten. Aufregend? Für sie nicht. Daher besucht sie regelmäßig ihre Tante in Honolulu. Als sie spontan zurück nach Hause will und das Frachtflugzeug besteigt, scheint alles wie auch sonst. Doch dann stürzt das Flugzeug ab und damit beginnt das Abenteuer ihres Lebens denn nun heißt es: Nichts als Überleben.

Meinung:
Ich mag das Cover. Es wird dominiert von dem Titel und der vermittelt einem schon mal einen guten Eindruck, worum es in der Geschichte geht. Erst bei einem zweiten Blick fällt einem das Wasser im Hintergrund auf mit dem winzigen Rettungsboot und dem Hai. Perfekt. Klar, einfach und doch so gewaltig. Und das beschreibt eigentlich auch schon die Geschichte.
Unglaublich schnell kommt man in die Geschichte weil der sprachliche Stil der Autorin einfach so präzise und fesselnd zugleich ist. Selbst der Anfang, der einen erst mal in die Geschichte bringt, ist einfach interessant. Robies Leben auf dem Anatoll und die Arbeit ihrer Eltern, hat mir total Spaß gemacht beim Leben. Es ist exotisch und ich hätte dazu auch gern noch mehr gelesen.
Relativ schnell geht es dann aber auch ums nackte Überleben. Der Moment als Robie abstürzt ist wirklich gut beschrieben und vor allem die Gefühlswelt der Jugendlichen. Das ist auch der Punkt wo man nicht mehr aufhören kann. Robies Schicksal liegt einem einfach am Herzen weil man will das sie es irgendwie schafft. Ich weiß gar nicht wie oft ich gebangt habe oder die Panik spüren konnte, die durch die ausweglose Situation und die Isolation in Robie hoch kam. Das ist schon ein Meisterwerk der Erzählkunst. Ich fühlte mich genauso der Natur ausgesetzt wie Robie und vor allem die Haie haben mir eine wahre Gänsehaut beschert.
Ich war aber auch immer wieder fassungslos, das Robies Tierliebe, ihre Erziehung sie regelrecht vom Überleben abgehalten hat. Da konnte ich so manches Mal nur den Kopfschütteln und trotzdem, gerade deswegen, war sie mir einfach ans Herz gewachsen.
Jeder Rückschlag und davon gab es wirklich viele, hat mich nur noch mehr mit ihr verbunden. So realistisch das es mir einfach unter die Haut ging.
Tolle Geschichte, die einen erst loslässt wenn man weiß wie es mit Robie ausgeht. Da wünscht man sich eine Verfilmung - einfach nur WOW.

Eure Jen

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