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Mittwoch, 3. Mai 2023

Leipziger Buchmesse 2023

 Ihr Lieben,

© Roland Doctor

 es war wieder Leipziger Buchmesse und wir haben uns sooooo unendlich darauf gefreut!
Die letzten Jahre waren anders und einfach nicht so wie man die Buchmesse kennt und liebt.

Wir sind wie immer schon am Mittwoch angereist und da wir wunderbare Freunde in Leipzig haben, ist es total unkompliziert und wir können uns nicht nur auf die Buchmesse sondern auch auf Zeit mit unseren Freunden freuen.

Donnerstag, 27.04.2023
Am Donnerstag ging es dann ganz entspannt um 10 Uhr los. Wer schon mal auf der Buchmesse war, weiß das der Donnerstag immer der ruhigste und daher auch stressfreiste Tag ist. Es sind zwar sehr viele Schulklassen unterwegs, das sollte man wissen und muss man auch mögen aber ansonsten ist es perfekt. Wenn wir klever gewesen wären, hätten wir uns schon sehr viele Hallen an dem Tag angesehen...aber was soll ich sagen - wir waren fast den gesamten Tag nur in Halle 3.
Zur Verteidigung muss ich sagen, das in Halle 3 ein Großteil der Kinderbuchverlage war und ganz wichtig, die Fantasyverlage. Das heißt wir haben uns erst einmal Inspiration für unsere Arbeit geholt. Da Roland und ich beide mittlerweile in der Bibliothek arbeiten, nutzen wir die Buchmesse natürlich um neue Kinderbücher zu entdecken und in diese auch einmal hineinblättern zu können.
Dabei haben wir auch Bücheralarm entdeckt und direkt Lust bekommen einen Podcast mit Kids in der Bibliothek zu entwickeln.

Dementsprechend ist für uns der Lesekompass und die Titel des Deutschen Jugendliteraturpreises immer wichtig.
Besonders interessant war zu sehen, das beim Lesekompass nur Comics nummeriert wurden.

© Roland Doctor
© Roland Doctor

Aber natürlich will man in seinem Urlaub nicht arbeiten und daher haben wir uns dann auf die Fantasy- und Scifi-Bücher gestürzt.
Auch da gab es wieder sehr viel zu sehen. Nicht nur haben wir natürlich den Stand der Weltenbauer3 besucht sondern waren auch bei der Bücherbüchse, dem Drachenmondverlag und den vielen, coolen Kleinverlagen. Dennoch kam es uns schon so vor als ob es weniger Verlage als sonst waren.


Seraph 2023

© Roland Doctor

Die Verleihung des Seraph ist jedes Jahr ein absolutes Highlight von uns. Wir planen die Veranstaltung immer in unseren Messetag mit ein und wir konnten es gar nicht fassen, das die Verleihung zum ersten Mal auf der Großen Bühne stattgefunden hat.
Die Moderation haben wie immer die Vorsitzenden der Phantastischen Akademie - Oliver Graute und Natalja Schmidt übernommen und wirklich wahnsinnig tolle und auch emotionale Reden gehalten.

Premiert wurden sowohl der beste Independent-Titel, bestes Buch und bestes Debüt.
Das spannende ist, das man einfach auch mal völlig neue Bücher entdeckt und schon allein deshalb lohnt sie die Preisverleihung total.
Den besten Independent-Titel gewonnen hat Christopher Abendroth mit "Der salzige Geschmack unserer Freiheit". Der Autor war super sympathisch und das Buch war tatsächlich auch sein Debüt. Er schreibt seit 30 Jahren und hat nun endlich den Mut gefasst und eines seiner Bücher veröffentlicht. Nachdem es so erfolgreich war, sind wir gespannt, was von ihm noch kommt.
Das beste Buch war für uns sehr emotional und persönlich denn Theresa Hannig hat den Preis für "Pantopia" bekommen. Nicht nur sind wir wirklich große Fans von Theresa und haben Pantopia total gefeiert, wir waren auch anwesend als sie vor 5 Jahren den Seraph für das beste Debüt gewonnen hat. Hoffentlich schreibt sie noch ganz viele weitere solcher Romane. Gerade Pantopia sollte jeder gelesen haben.
Und zu guter letzt hat Lucia Herbst mit "Medusa" gewonnen. Ein interessanter Titel der über die Ungerechtigkeit in der Götterwelt berichtet. Die Autorin hat das Buch Menschen gewidmet, die sexualisierte Gewalt erfahren haben.
Der diesjährige Seraph war für uns sehr emotional durch so viele verschiedene Dinge. Wir werden uns sicher den ein oder anderen Titel genauer ansehen.

Freitag, 28.04.2023
Der Freitag war etwas voller aber immer noch human. Wir haben endlich auch die anderen Hallen gesehen und uns auch da treiben lassen. Unser Herz schlägt aber für Fantasy und daher hat uns persönlich die Halle 3 am meisten angezogen.
Das absolute Highlight der Messe war für uns eine Live-Pen-and-Paper-Session die von der Phantastischen Akademie organisiert wurde. Das allein war schon cool aber das Krasseste war die Besetzung: Markus Heitz (ja der einzig wahre...Die Zwerge usw.), Anabelle Stehl (New Adult-Autorin zB. Breakaway), Liza Grimm (Fantasy-Autorin zB. Talus), Christoph Hardebusch (Fantasy-Autor zB. Die Trolle) und Mikkel Robrahn (Fantasy-Autor zB. Hidden Worlds).
Gespielt wurde "Die Bibliothek aus Obsidian" in der Welt von Das Schwarze Auge, nur das man Katzen spielt.
Wir können jedenfalls sagen, das es herrlich war und super lustig. Es macht Spaß wenn man merkt mit wie viel Freude die ganze Truppe dabei war. Am besten hat mir persönlich gefallen wie Anabelle Stehl gespielt hat.

Wer einen kleinen Eindruck haben will, kann in das Video gucken:


Samstag, 29.04.2023
Messe-Samstag...eigentlich sollte man diesen Tag meiden. Aber unsere Tochter wollte unbedingt zur Messe und hatte auch eine volle To-Do-Liste. Aber was soll ich sagen. Es war mega voll! Wenn ihr denkt ihr könnt es euch vorstellen, packt nochmal das Doppelte drauf. Es war brechend voll und man wurde nur durchgeschoben. Es waren natürlich viele Hochkaräter da und daher haben wir uns von Halle 2 ferngehalten. Unsere Tochter ist aber ein riesen New Adult Fan und da ist LYX natürlich ihr Verlag. Wir waren gefühlt die ganze Zeit bei LYX oder in der Nähe. Und da muss ich mal sagen, LYX das war nicht geil. Der Stand war für die Massen viel zu winzig und dann auch noch eine Bühne auf den Stand zu basteln - ist wahnsinnig. Wir haben angestanden um Bücher angucken zu können (1 Stunde) und dann haben wir wieder angestanden um die Bücher auch kaufen zu dürfen (wieder 1 Stunde). Das ist schon echt krank und dann finden nebenbei noch Gespräche mit beliebten Autoren (z.B. Sarah Sprintz) auf der Bühne statt, weshalb es dann einfach noch voller und nicht mehr schön ist.
Zusätzlich gab es Signieraktionen in der hinteren Halle, wofür man auch 1,5-2h anstehen durfte und wenn man nicht schnell genug war, wurde man weggeschickt weil es zu viele waren. Das fand ich sehr enttäuschend und auch schlecht organisiert.
Wir haben uns dann auch überlegt, das wir uns noch ein bisschen auf der MangaCon umsehen wollen aber nachdem wir 2 Gänge lang nur durchgeschoben wurden und vielen Menschen viel zu nah kamen und viel zu viele Gerüche wahrnehmen durften, haben wir das abgebrochen.
Die MangaCon hatte dieses Mal sogar fast 1,5 Hallen und da sieht man mal welche Fanbase sich da entwickelt hat. Es waren auch wieder viele coole Kostüme zu sehen und natürlich richtig interessante Stände. 

© Roland Doctor
© Roland Doctor



 

 

 

 

 

 

 



So kreativ und bunt die MangaCon auch war, was ich gar nicht nachvollziehen konnte, war die Gaming Area. Es gab einen relativ großen Bereich in dem an verschiedenen Konsolen gezockt werden konnte. Ich konnte nicht nachvollziehen, warum so etwas auf der Buchmesse zu finden ist. Zudem war der Standort wirklich unglücklich da er direkt hinter der Großen Bühne war. Wenn man also z.B. beim Seraph saß, konnte man immer mal wieder Geräusche aus der Gaming Area hören, da Menschen beim Zocken eben auch immer mal emotional werden.
Ungünstig gewählt und in meinen Augen eigentlich auch unnötig.

© Roland Doctor
© Roland Doctor

 

 

 


 

 

 

 

 

 


Lesungen

Zu guter Letzt noch ein  bisschen was zum Thema Lesungen. Es war wieder mal eine bunte Mischung. Persönlich hätte ich mich noch über sehr viele mehr gefreut aber es war genug Auswahl, das wir uns doch das ein oder andere ansehen wollten und auch getan haben.

Es ist auch immer wieder spannend so mal in etwas reinzuschnuppern und zu gucken wie es einem gefällt.
Besonders gefreut haben wir uns über die Weltenbauer3 weil diese mehrere Sessions hatten. Von einer Speedlesung, zu einer Hörspiel-Lesung oder auch einer Veranstaltung darüber wie man überhaupt Welten erschafft.
Wer sich gerade fragt, wer die Weltenbauer3 sind: Mira Valentin, Sam Feuerbach und Greg Walters sind alles Autoren, die als Weltenbauer3 auch Bücher zusammen schreiben.

Zudem ist Roland ein riesen Fan von Greg Walters und hat so gut wie alles von ihm gelesen. Tja und da Greg Walters gerade "Die Gargoyles von Notre Dame" herausgebracht hat, waren wir eben viel bei deren Lesungen unterwegs.

Wer sich einen kurzen Einblick von Greg Walters machen will, kann hier nochmal einen kleinen Eindruck bekommen:


Und wer noch nicht genug hat, kann sich auch Rolands Meinung und Eindrücke zur Leipziger Buchmesse ansehen:


So wer bis hier durchgehalten hat, ist einfach der Wahnsinn.

© Roland Doctor


Ich war trotzallem sehr froh wieder auf der Leipziger Buchmesse gewesen zu sein. Es ist immer wieder etwas ganz besonderes und ich freue mich jetzt schon auf die nächste.

Wart ihr auf der Buchmesse? Oder fahrt ihr lieber zur Frankfurter Buchmesse?

Ich freue mich von euch zu hören.

Eure Jen

Montag, 25. März 2019

Leipziger Buchmesse 2019 - Sonntag

© Roland Doctor
Seufz ... die Messe ist schon wieder vorbei. Gefühlt sind die Tage wie im Flug vergangen.
Ich hocke also wieder auf meinem eigenen Bett und versuche den Messeblues nieder zu ringen, der von mir Besitz ergreifen will.
Aber andererseits freue ich mich auch das wir wieder zu Hause sind. So eine Messe ist immer anstrengend und mein Körper sehnt sich nach dem eigenen Bett.

Das Schöne am Sonntag ist das er gegen den Samstag wieder sehr ruhig wirkt, regelrecht entspannend. Es war leider recht kalt, die Sonne hat mit ihrem Blues schon heute angefangen. Und wir haben uns für heute dann auch nicht mehr so viel vorgenommen.
Wir wollten noch zu ein paar Lesungen gucken aber voranging durch die Gegend schlendern, Messeluft atmen und sich an den vielen Büchern erfreuen.

Unser heutiges Highlight war auf jeden Fall Markus Heitz. Wer es noch immer nicht mitbekommen haben sollte, Roland ist ein Riesenfan und hat mich mittlerweile angesteckt.
Markus Heitz hat heute aus seinem neuen Roman "Die dunklen Lande" vorgelesen und er kann wirklich toll vorlesen. Man wird richtig in die Geschichte eingesaugt und auch wenn Roland sich noch nicht sicher war ob er das Buch lesen will, spätestens nach der Lesung stand es fest. Einfach toll wie Markus Heitz geschichtliche Fakten mit einer tollen Story und skurrilen Charakteren umwebt. Und weil wir einfach nicht genug bekommen konnten, mussten wir auch unbedingt erfahren welche 5 Wörter er in seinen Roman "Vorsehung" aus der 2. Doors-Staffel einbauen muss.
Man konnte auf der Messe nämlich abstimmen und das Ergebnis seht ihr hier:

1. Platz Tod durch Schokolade
2. Platz Schwarzer Schnee
3. Platz Einhorn & Hypervelocitärer Axialdetonator
4. Platz Eichhörnchen

Ihr seht schon, die Leser hatten viel Humor aber auch der Autor denn alle Begriffe waren sein Vorschlag. Es gab da auch sowas wie: Einzeldate, Fabergé oder Lebendiger Mantel. Es war eine große Vielfalt und auch wenn es nicht Fabergé geworden ist, bin ich gespannt wie er es einbauen wird.

© Roland Doctor


Zum Schluss haben wir auch dem ein oder anderen Auf Wiedersehen gesagt. Denn die Messe ist auch deshalb so schön, durch die vielen tollen Begegnungen. Wenn ich nur an meine lieben Bloggerfreunde denke, die ich dort immer treffe und die mir jedes Mal ein Lächeln auf das Gesicht zaubern.
Aber es ist auch ein Verlag, der mittlerweile Herzenssache ist - der Mantikore Verlag. Wir lieben die Bücher aus diesem Verlag weil sie auch eine so spannende Vielfalt bieten das Roland und ich beide immer etwas finden aber vor allem liegt es an Nic und Karo - die Besitzer. Sie sind so offen und herzlich das man sich einfach bei ihnen Willkommen und Wohl fühlt. Aber auch Jörg Benne, einer ihrer Autoren ist so ein toller Kerl, das wir dort gefühlte Stunden verbracht haben um ein paar Worte mit ihnen zu wechseln. Wir freuen uns schon auf die nächste Gelegenheit und vor allem auf viele neue tolle Bücher in ihrem Programm.

Hier bekommt ihr noch die letzten Bilder, die wir für euch eingefangen haben:


Und nun müssen wir uns von der Messe verabschieden. Es war wieder so schön und wir freuen uns jetzt schon auf die nächste. Aber dieses Jahr erwarten uns auch noch viele weitere Abenteuer.
Bleibt dran.

Eure Jen & euer Roland


Sonntag, 24. März 2019

Leipziger Buchmesse 2019 - Samstag

© Roland Doctor
Puh, wir haben den Samstag geschafft, überlebt ...

Wer noch nie auf der Leipziger Buchmesse war kann ich sagen, wenn man so Bilder sieht, das ist noch 5x schlimmer als es aussieht am Samstag. Es ist einfach überall voll. Man kann nicht laufen und auch die Lesungen sind überfüllt. Von entspannt die Gänge entland schlendern und die Messe genießen, entfernt man sich Kilometer weit.
Und trotzdem gehört der Samstag einfach dazu und ich würde ihn immer mitnehmen. Warum? Tja ...

Ehrlich gesagt begann unser Messe-Samstag ziemlich stressig denn die Straßen waren einfach voll. Gefühlt wollte jedes Auto zur Messe und wir eben auch.
Das heißt wir kamen erst 10.30 bei der Messe an und ich wollte eigentlich um 10 schon dort sein. Warum?
Nun heute war ich sozusagen in geheimer Mission unterwegs. Meine Schwester hatte Geburtstag und hat mit viel Augenklimpern gefragt, ob ich ihr die Heliopolis-Bücher von Stefanie Hasse signieren lassen würde. Was tut man nicht alles für die kleine Schwester. Und weil ich sie wirklich lieb habe, hab ich auch noch 2 Bücher von  Kai Meyer mitgeschleppt.
Was soll ich sagen: Mission completed!


© Roland Doctor


Danach wurde es ruhiger in dem Sinne das wir uns Lesungen ansehen konnten. Das lieben wir auch an der Buchmesse am meisten. Und es ist immer wieder spannend, wen man da so entdeckt.
So sind wir eher durch Zufall bei der Lesung von dem Autor und dem Hörbuchsprecher zu "Der Totengräbersohn" geraten und es ist hat uns umgehauen. Robert Frank setzt die Messlatte für Hörbuchsprecher verdammt hoch. Das ist wirklich Kunst und man bekommt unglaubliche Lust auf das Buch. Wir müssen unbedingt gucken ob wir das Hörbuch noch auf der Messe ergattern können, weil es solchen Spaß gemacht hat dort zuzuhören.

© Roland Doctor

So haben wir den ganzen Vormittag und frühen Nachmittag nur bei den Phantastik-Leseinseln verbracht weil es einfach so viele interessante Lesungen gab. Gerade am Messe-Samstag ist das extrem und da kann man auch Autorengrößen wie Sebastian Fitzek und Ursula Poznanski usw. erleben.

Für mich ist der Samstag aber auch deshalb etwas besonderes weil dort immer das Lovelybooks Lesertreffen stattfindet. Da ich gefühlt seit der Existenz der Seite dort Mitglied bin, ist das immer ein Programmpunkt den ich einfach mitmachen muss. Das ist wie nach Hause kommen und ich genieße es einfach unter so vielen Gleichgesinnten zu sitzen.
Und dann waren auch noch 4 Fantasy-Autoren zu Gast, bei denen ich sowieso nicht widerstehen konnte: Kai Meyer, Laura Kneidl, Lukas Hainer und Liza Grimm.

© Jennifer Bonk

Durch die Veranstaltung geführt hat Marina, die sozusagen einen Lovelybooks-Veteranin ist in Komoderation mit Lea von Liberiarium.
Eine wirklich coole Mischung weil Marina so eine ehrliche und schon fast schüchterne Art hat, wohingegen Lea eher der Paradiesvogel ist. Beide waren super vorbereitet und haben das Ganze souverän gemeistert.
Und die Diskussionsrunde zum Thema Phantastik hat auch einfach Spaß gemacht. Die Autoren haben ihre Meinung gesagt aber eben auch aus ihrem Autorenalltag erzählt. Es war eine gemütliche Atmosphäre und es hat eigentlich nur noch ein kühles Getränk gefehlt. Schön organisiert!
Besonders klasse war, das man noch mit den Autoren reden konnte. Das war mein Moment - ja ich bin zu Kai Meyer geflitzt für meine Schwester aber ich wollte auch fernab von langen Signierstunden zu Laura Kneidl vordringen. Ich lese nämlich gerade "Die Krone der Dunkelheit" und wer High Fantasy mag, sollte hier unbedingt zugreifen. Daher konnte ich gar nicht anders als mein Buch direkt signieren zu lassen. Sie ist auch so eine liebe Person, das man gern länger mit ihr erzählen wollen würde.

© Jennifer Bonk

Zu dem Treffen konnte ich jedoch Roland nicht mitnehmen.
Wer sich jetzt fragt was er die ganzen 1,5 Stunden getrieben hat ... nun da war durchaus noch die ein oder andere Lesung, die ihn interessiert hat. Wobei er am meisten beeindruckt war von Matthias Teut und "Die Elbenstifte".
Da hat der Autor einfach abgeliefert. Er hat eine richtige Show hingelegt. Es gab Bilder zu der Welt, die auf einer Staffelei präsentiert wurden, es war mit Musik hinterlegt - er hat sein Buch einfach gekonnt in Szene gesetzt. Und wenn das nicht schon überzeugend genug gewesen wäre, konnte er auch noch verdammt gut vorlesen. Ein rundum Paket, das Roland dermaßen überzeugte, das ich ihn bei dem Stand des Autors antraf, wo er sich gerade das Buch gekauft hatte und es signieren lies.
Das ist die Buchmesse und genau dafür lieben wir sie so sehr.

Unser Abschluss des Tages, war gewisser Maßen auch eine Tradition - die Verleihung des Ungewöhnlichsten Buchtitels 2018 von Was liest du.
Wir konnten es uns nicht nehmen lassen und die Buchtitel haben uns nur die Köpfe schütteln lassen.
Gewonnen hat letztendlich Henrik Szanto mit "Es hat 18 Buchstaben und neun davon sind Ypsilons".
Klingt merkwürdig aber das muss bei der Preisverleihung ja auch so sein. Und ganz ehrlich, verdient gewonnen. Der Autor hat noch aus seinem Buch vorgelesen und eigentlich wollen wir das Buch jetzt haben. Unser letzte Messetag könnte also verdammt teuer werden.
Lassen wir uns überraschen.

Hier könnt ihr euch unseren Messetag als Video ansehen:



Und jetzt wartet der letzte Tag auf uns. Ich spüre schon den Messeblues auf mich zukommen ...

Eure Jen & euer Roland

Samstag, 23. März 2019

Leipziger Buchmesse 2019 - Freitag

© Roland Doctor
Guten Morgen ihr Lieben!

Der Freitag ist irgendwie unglaublich schnell vergangen. Das Gute war, er war nicht so voll. Es war so angenehm von Halle zu Halle zu laufen ohne Gedränge und Geschubse.
Für Freitag hatten wir uns auch gar nicht so viel vorgenommen weil wir bisher ja auch noch nicht einmal in allen Hallen waren.

Wir haben am Morgen also erstmal 2 Lesungen mitgenommen, wobei da definitiv das Highlight Markus Heitz war. Wir lieben seine Bücher und haben ja gerade seine Doors-Bücher gelesen (naja ein Teil wartet noch auf uns).
Jedenfalls hat er über seine Arbeit und die Doors-Romane erzählt. Es war einfach herrlich denn es kam so eine richtige Wohnzimmeratmosphäre auf. Er hat geplaudert als wäre er unter alten Freunden und dann macht es auch einfach Spaß ihm zu zu hören. Wir wollten direkt den nächsten Teil lesen. Natürlich hat er auch schon über seine 2 Staffel gesprochen und leider, leider knüpft diese nicht an die 1. Staffel an. Ich hatte ja darauf gehofft den ein oder anderen Charakter wieder zu treffen weil ich sie unglaublich ins Herz geschlossen habe aber es spielt um einige Jahre nach dieser Truppe. Was ich euch aber schon verraten kann: Die verschiedenen Geschichten resultieren aus der Entscheidung wen man am Leben lässt. Und das finde ich schon jetzt grandios. Ich bin schon so gespannt und kann den August nicht erwarten!

© Roland Doctor

Danach haben wir uns viel Zeit für Halle 1 - der Comic Con genommen. Nicht weil wir jetzt so krasse Manga- & Anime-Fans sind aber dort gibt es immer unglaublich viel zu entdecken und bestaunen. Natürlich sind da ganz viele Cosplayer und das ist schon spannend weil man einfach den Eindruck hat, das sie in einer völlig anderen Welt leben. Aber es scheint eine sehr schöne Welt zu sein wenn man sieht wie fröhlich sie sind.
Die Comic Con hält auch wirklich eine Menge tolle & verrückte Sachen bereit. Das Nerdherz wird da erst richtig zum Schlagen gebracht denn natürlich gibt es auch ganz viel Fanstuff rund um Filme und Serien. Es ist also nicht verwunderlich wenn wir uns 3 Stunden dort aufgehalten haben ohne es wirklich zu merken. UND ja gekauft haben wir auch das ein oder andere aber das zeigen wir euch noch.
In der Halle sind aber auch die Comic-Verlage vertreten und dieses Jahr auch der Uhrwerk Verlag. Rollenspiele sind leider sehr wenig vertreten auf der Buchmesse, was wir einfach nur schade finden. Da ist wirklich noch Luft nach oben.
Die Comic-Verlage sind aber wieder einfach nur schön und auch da sind wir lange lang geschlendert um zu gucken, was sie so Neues haben.

© Roland Doctor


© Roland Doctor


© Roland Doctor

Zum Schluss haben wir nochmal einen Abstecher zu den Leseinseln im Fantasybereich gemacht. In meinen Augen sind da mitunter die interessantesten Lesungen zu finden. Wobei es schon schade ist wenn der Autor selbst, nicht ganz so gut lesen kann weil es dem Buch dann einfach nicht hilft.
Umso mehr freuen wir uns wenn wir auf Autoren treffen, die ihr Publikum absolut in Atem halten können.
Von wem ich rede?
Vincent Voss - ein Autor aus einem Kleinverlag der bisher wirklich zu wenig Beachtung erhalten hat. Er schreibt Horror-Romane und schafft es einem die Haare zu berge stehen zu lassen. Seine Stimme ist laut, eindrucksvoll und kräftig. Er setzt sie wie ein Instrument ein um seine Geschichte zu umschmeicheln und bringt sie damit zum Glänzen. Was soll ich sagen? Er hat uns die Bücher "Infiltriert" und "Frischfleisch" vorgestellt und wir haben sie direkt gekauft. Das sagt doch wohl alles, oder? Genau für solche Rohdiamanten gehen wir auf die Messe weil wir ihn sonst wahrscheinlich nicht entdeckt hätten.

© Roland Doctor

Hier findet ihr unser Messe-Video vom Freitag:



So und jetzt geht es für uns auf den wohl anstrengendsten Messe-Tag.

Eure Jen & euer Roland

Freitag, 22. März 2019

Leipziger Buchmesse 2019 - Donnerstag

© Roland Doctor
Guten Morgen ihr Lieben,

eigentlich wollte ich euch die Zeilen schon gestern Abend tippen während Roland das Video macht, aber leider hatte mich die Migräne in ihren Fängen und wollte nicht loslassen.
Deshalb kommt nun mein Bericht von Gestern.

Wir sind extra früh los damit wir uns ganz in Ruhe dort zurechtfinden konnten. Wir sind wieder mit dem Auto hin weil es für uns einfach am unkompliziertesten ist. Wir mussten zwar einen Moment warten weil immer viele mit dem Auto kommen. Dann sind wir aber ganz entspannt zur Messe geschlendert denn das Wetter war einfach fantastisch.
Tja und dann ging es los.


© Roland Doctor
Wir sind erst einmal in Halle 3 umher geschlendert und haben uns vor allem bei Random House und Droemer Knaur, die neuen Bücher angesehen.
Roland hat direkt neue Bücher von Markus Heitz entdeckt - "Blutportale" und "Die Dunklen Lande". Die Bücher klangen auch wieder so gut, das man direkt los lesen wollte.
Aber nicht nur das, es gibt auch ein ziemlich cooles Gewinnspiel von ihm bei dem man ein Wort auswählen kann, was in seinem neuen Doors-Roman auftaucht. Super geniale Idee!
Bei Droemer sind aber noch mehr geniale Bücher denn immerhin findet ihr dort: Sebastian Fitzek, Veit Etzold, Michael Tsokos und noch so viele mehr.
Mein persönlöiches Highlight weil ich es auch noch nicht habe, war "Drosselbrut" von Andreas Gößling. Ich habe seinen True-Crime-Thriller Wolfswut so weggesuchtet, das ich Drosselbrut unbedingt haben möchte!
Hach wir hätten da noch ewig bleiben können.

Dann sind wir aber in die Halle 2 weil ich zum einen unbedingt die neuen Kinder- und Jugendbücher in Augenschein nehmen wollte (so ganz kann ich meine Arbeit nie vergessen) und aber auch weil es die Halle der Phantastik ist.
Schon allein die Kinder/Jugendverlage haben sich wieder toll präsentiert aber da sind so unglaublich viele kleine Fantasyverlage bei denen man einfach verweilen muss. Ihre Bücher erregen Aufsehen und lassen mein persönliches Buchherz immer höher hüpfen. Erstaunt war ich das es dieses Jahr gleich 2 Fantasy-Leseinseln gibt, aber umso besser.
Tja und wenn es schon so viele Lesungen gibt, dann muss man die natürlich auch mitnehmen. Besonders gefallen hat uns "Verax" von Jörg Benne und "Der Bücherkönig" von Akram El Bahay.

Bei Verax handelt es sich um ein Spielbuch, welches wir bereits lesen & spielen. Daher war die Lesung auch sehr interaktiv, da Jörg das Publikum immer wieder mit einbezog um zu entscheiden wie die Geschichte weiter gehen soll. Einfach klasse!
Da muss ich auch einfach sagen, das wir den Mantikore Verlag so mögen. Sie haben tolle Bücher und immer wieder etwas wo ich stehen bleibe und denke: "Oh, das klingt interessant. Muss ich lesen".
Schaut also dringend vorbei. Die Besitzer sind auch sooooooo sympathisch.

© Roland Doctor
Tja und Akram El Bahay wollte ich schon immer mal Live sehen. Ich hab von ihm die Bücherstadt zu Hause und mir gefällt es einfach, das seine Bücher immer wieder mal in Bücherwelten entführen. Auch seine Kinderbücher sind einfach toll und was soll ich sagen. Guckt euch eine Lesung von ihm an, er hat eine geniale Stimme und kann ganz großartig vorlesen.

© Roland Doctor
Die Aktion von Ravensburger war auch mal was völlig anderes - Waschen, schneiden, lesen. Ein Starfriseur hat auf der Buchmesse Leuten die Haare geschnitten wenn sie dafür vorgelesen haben. Tolle Aktion aber man musste auch sehr viel Geduld haben. Die Haare wurden nicht so schnell geschnitten wie ich es erwartet hätte. Aber trotzdem einfach toll.

Zu guter Letzt waren wir dann noch bei der Verleihung des Seraph. Die Phantastik-Preisverleihung lassen wir uns nie entgehen und man sieht auch wie groß das langsam wird. Es war super voll und die Sitzplätze haben nicht mal annähernd gereicht.
Die Laudatoren fand ich ok. Die meisten haben mir einfach zu viel geredet aber wer mir wieder sehr gefallen hat, war Theresa Hannig - die Vorjahressiegerin in der Kategorie Debüt. Sie hat eine tolle Rede gehalten, sodass ich direkt wieder Lust bekam etwas von ihr zu lesen.

Gewonnen haben:

  • Bestes Buch: Bernhard Hennen "Die Chroniken von Azur"
  • Independant Autor: Birgit Jaeckel "Das Erbe der Rauhnacht"
  • Debüt: Kris Bryn "The Shelter"

Der Seraph war wieder richtig toll. Vor allem "The Shelter" will ich mir näher ansehen. Das klang einfach interessant.

Hier könnt ihr Rolands Video vom Messe Donnerstag sehen:


So und jetzt schmeißen wir uns wieder ins Getümmel.

Wir lesen uns!

Eure Jen & euer Roland

Montag, 11. März 2019

Premierenlesung: Sarah Kuttner - Kurt

© Jennifer Bonk
Hey ihr Lieben,

ja ich war schon wieder auf einer Premierenlesung bzw. dieses Mal ist sie sozusagen zu mir gekommen. In meiner Heimatstadt in Oranienburg fand nämlich die Lesung mit Sarah Kuttner statt.

Tja warum gerade in Oranienburg, fragt ihr euch?
Ganz einfach, Kurt - ihr neuer Roman, spielt dort und daher war es doch recht Nahe liegend.

Der Einlass in die Bibliothek startete um 19.30 und um 20 Uhr sollte es losgehen.
Zum ersten Mal wurde für die Lesung ein ganz anderes Ambiente geschaffen.
Es gab eine gemütliche Bühne, die mit tollen Lichtern ausgeleuchtet wurde und dahinter wurde das Cover an die Wand geworfen. Außerdem gab es eine Bar mit coolen Getränken zu normalen Preisen. Im Hintergrund lief Musik bis die Lesung begann. Das war mal was richtig anderes und man konnte schnell vergessen, das man eigentlich in einer Bibliothek war. Sehr cool.

Um 20 Uhr ging es dann auch pünktlich los. Sarah Kuttner moderierte sich selbst an und baute schnell eine Beziehung zum Publikum auf. Sie machte Witze, lies aber auch ihre eigene Unsicherheit aufblitzen, denn immerhin würden wir zum ersten Mal aus ihrem neuen Roman vorgelesen bekommen. Was schnell klar wird: Man bekommt hier eine Show geboten.
Dennoch kann man nicht umhin zu bemerken, das ihr das Buch am Herzen liegt. Spätestens als sie ganz schlicht sagt: "Ich hab das Buch lieb."

Dann beginnt sie zu lesen und man kann es gar nicht fassen welches Talent sie darin besitzt. Ich glaube sie könnte selbst ein Telefonbuch vorlesen und man würde gebannt an ihren Lippen hängen. Sie wechselt von der Stimme so schnell, das man meint mehrere Sprecher vor einem zu haben und die Charaktere werden dabei so klar, das man an der Stimme erkennt welcher Charakter gerade spricht. Das ist wirklich eine Gabe, denn so lesen können nur wenige.
Bei den Kapiteln die sie vorliest, stellt sie die verschiedenen Charaktere vor und als Zuhörer konnte ich gar nicht anders, als die Familie mögen, die ich da gerade beobachte. Aber nicht nur Lena, der große und der kleine Kurt begeistern sondern auch ihre Beschreibungen von der Umgebung. Gerade wenn man hier wohnt, erkennt man den eigenen Ort mühelos. Sie hat ihn wunderbar eingefangen und lässt darin ein Familienleben stattfinden, das man einfach nur als echt bezeichnen kann.
Besonders gefallen hat mir dabei aber der Schreibstil von Sarah Kuttner. Er ist bodenständig, flapsig und ehrlich.

©  Jennifer Bonk
Aber Sarah Kuttner bietet auch während der Lesung eine Menge Einlagen denn immer wieder unterbricht sie sich selbst, um selbstironisch über Verbesserungen an ihrer Lesung zu sinnieren oder den Bürgermeister auf die hässliche, neue Fahrradbrücke anzusprechen. Macht nicht jeder und kann nicht jeder - aber das Publikum hatte sie damit komplett in ihren Bann gezogen.

Tja und dann kommt der Moment der Lesung, der wohl der schwierigste ist. Die Wendung im Buch!
Sarah Kuttner kann eben nicht nur von einer Patchwork-Familie schreiben, das hat ihr nicht genug Stoff gegeben. Sie sagt selbst über ihre Geschichten: "Mir ist es wichtig ein Thema zu haben, was weh tut."
Und die Wendung tut verdammt weh denn der kleine Kurt stirbt. Ich war gespannt wie Sarah Kuttner diesen Drahtseilakt meistern würde denn so viel sie auch im ersten Teil rumgealbert hat, war das nicht der passende Ton für den Tod des Jungen. Sie lies die Bombe vor der Pause platzen und ganz ehrlich, das komplette Publikum war wie in einer Schockstarre. Die meisten hatten damit wohl nicht gerechnet aber nun hatten sie erst einmal einen Augenblick um sich daran zu gewöhnen.

Nach der Pause beschreibt Sarah Kuttner die Trauer und ich war einfach baff. Mühelos nahm sie Hürde und war ganz ernst. Sie traf das Gefühl so auf den Punkt, das mir das Herz schwer wurde und mich ihre Worte so sehr berührten, das ich den Tränen nahe war.
Doch bevor die Last zu schwer werden konnte und die Traurigkeit zu stark, beendete sie die Lesung. Das war der perfekte Moment weil das Publikum sonst nur schwer aus dem Gefühl hätte hinaussteigen können.

Danach erzählte Sarah Kuttner aus ihrem Alltag und beantwortete in ihrer rotzig, frechen Art alle Fragen die so kamen. Dabei bekam der Bürgermeister so einige Spitze zugeworfen womit dieser vermutlich nicht gerechnet hatte.
Natürlich nahm sie sich auch die Zeit, jedes Buch zu signieren und teilweise Minutenlang mit den Lesern zu reden. So nahm es ihr wohl kaum jemand übel, das sie keine Fotos machen wollte weil ihr das einfach unangenehm ist.

Am Ende des Abends stand für mich fest, das ich das Buch wirklich gern lesen möchte. Ich will wissen wie es mit Lena und Kurt weiter geht und vor allem möchte ich, das der Text mich wieder so berührt.

Guckt euch das Buch unbedingt an.

Eure Jen

Donnerstag, 7. März 2019

Premierenlesung: Michael Tsokos - Abgeschlagen

© Roland Doctor
So ihr Lieben,
ja wir waren wieder unterwegs und ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie sehr ich mich gefreut haben, dass wir 2 Karten für die Premierenlesung von Michael Tsokos bekommen haben. Da kann ich wieder nur DANKE, DANKE, DANKE sagen an den Droemer Knaur Verlag.

Dieses Mal konnte Roland auch mit und ich war schon sehr gespannt wie es ihm gefällt.

Wir sind dann auch direkt von der Arbeit los nach Berlin. Das hat Gott sei Dank gar nicht lange gedauert und schon waren wir da. Super easy!
Die Urania haben wir auch schnell entdeckt, da sie wirklich nicht zu übersehen war.

Als wir rein kamen, war uns schnell klar: Das wird voll! Daher haben wir unsere Karten geholt um uns einen Platz zu suchen.
Tja und dann kamen wir bei den Türen zum Hörsaal an, wo groß dran stand: Foto- und Videoaufnahmen verboten.
Na klasse! Selbst auf Nachfrage beim Verantwortlichen wurde es uns nicht gestattet und das ist einfach nur TRAURIG. Immerhin waren wir dort um über die Lesung zu berichten. Was soll ich sagen, mein Bericht muss daher ohne Foto herhalten.

So aber nun zur Lesung.
Michael Tsokos hat ganze 4 Teile aus seinem Buch vorgelesen! Das ist schon wirklich ne Menge und da muss man auch wissen worauf man sich einlässt denn er ist ein Akademiker. Was ich damit sagen will? Nun er hat einen nüchternen, wissenschaftlichen Stil und das ist sicher nicht für jeden etwas. ABER die gerichtsmedizinischen Fakten in seinem True-Crime-Krimi sind somit zu 100% authentisch. Dort wird nichts beschrieben, was nicht stimmt. Das ist schon super genial!

© Roland Doctor
Wenn wir jetzt an Abgeschlagen denken, muss man zwangsweise auch an Abgeschnitten denken. Denn das Buch spielt 10 Jahre zuvor und es dreht sich um den Gerichtsmediziner Herzfeld. Wer darf daher nicht bei der Premiere fehlen?
Sebastian Fitzek!
Tja und der hat sich etwas ganz besonderes einfallen lassen.
Als die Lesung begann, wurde diese nämlich direkt von einem Zuhörer gestört, der letztendlich aus dem Saal entfernt werden musste. Und weil das nicht schon schlimm genug war, kam er zurück und brüllte durchs Megafon: Das Michael Tsokos langweilig liest und er das ja viel besser könne.
Michael Tsokos meinte daraufhin, das er doch auf die Bühne kommen und das beweisen solle.
Als der Querulant an meiner Sitzreihe vorbeiging wurde mir sofort klar, das es Sebastian Fitzek ist der sich hier verkleidet hat. Spätestens als er oben Platz nahm und zu lesen begann, war es klar. Tja und das gab der Lesung auch richtig Schwung. Die Lesung wurde regelrecht zu einem Live-Hörspiel und mit viel Witz wurde der Abschnitt vorgelesen.
Danach gab es noch einen Schlagabtausch zwischen den beiden Autoren wo ganz klar wurde, das die Beiden sich sehr mögen und auch befreundet scheinen.

Aber eine Lesung mit Michael Tsokos wäre keine Lesung, wenn man nicht auch noch etwas lernen würde. So haben wir Einblicke in die unterschiedlichen Strangulationsarten bekommen und viele Fakten zur Gerichtsmedizin in Berlin.
Doch eines der Highlights, wenn man es so nennen will, waren die Fotos. Michael Tsokos hat uns die ganzen Fakten an Hand von Leichenbilder erläutert. Ganz ehrlich, da muss man schon hartgesottener sein. Das waren Bilder, die man selten sieht und die umso brutaler wirkten weil sie der Realität entstammten. Heftig aber auch ein Merkmal, das Michael Tsokos Lesung aus der Masse herausstechen lässt.
Wir haben unglaublich viel gelernt in 1,5 h.
Für Roland war es mitunter zu trocken aber ich fand es einfach nur spannend und kann es gar nicht erwarten das Buch zu lesen.


Habt ihr von Michael Tsokos schon etwas gelesen?
Würdet ihr euch Bilder von Leichen bei einer Lesung ansehen wollen?


Eure Jen

Sonntag, 3. März 2019

Premierenlesung: Veit Etzold - Staatsfeind

© Jennifer Bonk
Auf dem Weg zur Lesung
Hey ihr Lieben,

ich bin ja ein großer Veit Etzold-Fan und als es hieß er hat ein neues Buch, war ich schon super gespannt.
Es ist KEIN Clara-Vidalis-Band sondern ein Politthriller, aber selbst da war ich immer noch so neugierig denn es ist immerhin ein VEIT ETZOLD.

Und netterweise durfte ich zu der Premierenlesung, daher noch einmal ein riesen DANKESCHÖN an den Droemer Knaur Verlag. Das war wirklich eine Freude und auch das ihr mir das Buch noch vorher geschickt habt.

Selbst Roland mag Veit Etzold obwohl er nicht der große Thriller-Fan ist und war umso trauriger das er aus beruflichen Gründen nicht mit konnte.

Ich selbst bin direkt von der Arbeit los und hab mich richtig beeilt. Ich brauche ca. eine Stunde nach Berlin und dann gab es auch noch S-Bahn-Schwierigkeiten. Aber davon lass ich mich nicht unterkriegen und ich hab es zu 19.45 zum Ellington Hotel geschafft. Dafür habe ich vergessen ein Foto vom Hotel zu machen denn das war wirklich schick. Es steht auch in einer schicken Gegend - direkt beim Kurfürstendamm. Nobel, nobel!

Aber da die Lesung um 20 Uhr beginnen sollte, bin ich mit einer lieben Freundin nur schnell reingeflitzt. Und dann die erste Überraschung - die Lesung fand im Keller statt. "Ok...", dachte ich.
Tja und wie wir so an der Bar vorbeigehen Richtung Keller, sehe ich auch schon Veit und seine Frau Saskia. Das war richtig ungezwungen.

Als wir unten im Keller ankamen, erwartete uns schon eine Dame, die meinen Namen auf der Gästeliste abhakte und ganz ehrlich - der Raum war winzig.
Es standen vielleicht so 50-60 Stühle und die Bühne war auch sehr dicht. Es hatte etwas gemütliches, intimes und vermittelte mir sofort den Charme von einer Wohnzimmerlesung. Ich freute mich riesig denn ich hatte nicht mit so etwas Exklusiven gerechnet. 


© Jennifer Bonk
Veit Etzold und Ingo Hoppe


Aber wie war denn nun die Lesung, fragt ihr euch?!

Also erst einmal war wieder der sympathische Ingo Hoppe (RBB-Moderator) der Moderator wobei man eher denn Eindruck hatte, das die beiden mit einem Whiskey vor einem Kamin sitzen und ungezwungen miteinander plaudern. Sie scheinen sich wirklich zu mögen und Freunde zu sein.

© Jennifer Bonk
Veit Etzold, Ingo Hoppe, Saskia Etzold
Und so hat Ingo Hoppe, Veit Etzold eingeladen aus dem Nähkästchen zu plaudern. Wie er auf die Idee kam, wie er recherchiert hat, ob er selbst schon einmal eine Waffe benutzt hat. Tja und wenn man Veit Etzold fragt, dann bekommt man auch eine ehrliche und umfassende Antwort. Zwischendurch hatte ich nicht nur die Leute um mich herum vergessen, ich wähnte mich auch schon bei diesem Kamin. Passend zum Politthriller, wurde es natürlich auch politisch und Veit Etzold hat eindrucksvoll, gut recherchiert seine Meinung kund getan. Das war erfrischend und vor allem interessant. Er hat Fakten und Geschichtswissen präsentiert ohne belehrend zu wirken. Im Gegenteil man hätte ihm noch Stunden zu hören können. Eben auch weil es um unsere Politik ging, weil er über Berlin ehrliche Worte gesagt hat. Denn sein Buch ist eben auch gesellschaftskritisch, hart und rau. Er legt den Finger in die Wunde und sagt es ungeschönt. Und dennoch merkt man auch das er Berlin mag, das es aber eine Veränderung braucht. Sein bester Satz für mich war: "Berlin könnte besser sein, wenn man es besser managen würde."
Tja und zwischen all den Fakten über Deutschland, den Terrorismus, dem Dshihad, las er auch aus seinem Buch vor. 3 Teile gab er vom Besten und auch da merkte man einfach das er für das Thema brennt. Seiner feiner Humor kam deutlich hervor und seine Charaktere sind einfach wieder auf den Punkt.
Er hätte auch das ganze Buch vorlesen können, mit den ganzen Geschichten drumherum und ich wäre dort sitzen geblieben. Es hat einfach alles wunderbar zusammen gepasst.

© Jennifer Bonk
Veit Etzold beim Signieren
Zum Ende kam noch seine Frau mit auf die Bühne und hat wieder ein paar Anekdoten aus ihrem Alltag erzählt. Einfach immer wieder lustig. Aber sie hatten sich für den Abend auch noch etwas besonderes überlegt, es wurden 3 Geheimakten passend zum Buch verlost.  Leider gehörte ich nicht zu den Gewinnern. Natürlich habe ich es mir nicht nehmen lassen mein Buch signieren zu lassen und dann bin ich hinaus gehüpft. Mein Kopf war voller Gedanken. Doch einer war am klarsten: Du musst sofort das Buch anfangen zu lesen!

Tja und das werde ich dann jetzt auch tun.
Guckt es euch unbedingt an, es ist einfach mal was anderes.

Eure Jen

Sonntag, 10. Februar 2019

Freitagsküche: Kastanientörtchen

© Roland Doctor
Hey ihr lieben Naschkatzen,

Roland und ich gehen ja immer gerne auf Entdeckungstour und ich habe einen Bericht zu interessanten Locations in Berlin gelesen in dem das Kastanientörtchen erwähnt wurde.

Was das ist?
Einfach gesagt: Ein Café aber mit einem tollen und innovativen Konzept.
Tja und da Berlin von uns nicht so weit ist, sind wir an einem Samstag da mal schnell hingedüst. Immerhin kann man sowas immer super kombinieren um noch in einem Buchladen oder in unserem Brettspielgeschäft (oder einfach in beiden) stöbern zu gehen. Gesagt getan.


© Roland Doctor
Als wir in der Kastanienallee ankamen, mussten wir einen Moment suchen da wir nicht gelesen hatten das sich der Eingang bei der Stoffdruckerei Eicie befindet aber nach der kurzen Irritation, waren wir auch schon drin.

Wir fühlten uns direkt wohl weil es viel Wärme ausstrahlte.
Es hat einen ganz besonderen Charme, schon allein durch die zusammengewürfelten Vintage-Möbel. Es sieht alt und unglaublich gemütlich aus. 
Es passt einfach zu einem Café und man will sich direkt hinsetzen und verweilen - sich alles in ruhe ansehen und auf sich wirken lassen. Der perfekte Ort um einen Törtchen zu essen, einen Kaffee zu trinken und ein Buch zu lesen. Hach!



Aber was ist denn jetzt das tolle und innovative Konzept, fragt ihr euch?

Build your Törtchen

© Roland Doctor

Das sagt eigentlich schon alles!
Ihr könnt in dem Café euer eigenes Törtchen zusammenstellen.
Sie haben verschiedene Böden vorgebacken und dann gibt es Cremes/Füllungen, frisches Obst, Toppings, Soßen - alles was das Herz begehrt.
Dabei wird man auch nicht allein gelassen, sondern der Service wird dort auch  groß geschrieben. Ein wirklich sehr zuvorkommender Mitarbeiter hat uns in Ruhe alles erklärt und dann jedes Törtchen, jeden Kaffee mit absoluter Liebe hergestellt. Einfach toll.
Man kann sich entscheiden ein 1-stöckiges, 2-stöckiges oder 3-stöckiges Törtchen zu wählen, was dann auch den Unterschied im Preis ausmacht.

  • Kleines Törtchen      4,40 €
  • Mittleres Törtchen   6,90 €
  • Großes Törtchen     8,90 €

Aber ganz ehrlich - das Preis-/Leistungsverhältnis ist absolut gerechtfertigt.

© Roland Doctor



Hand aufs Herz, wenn man das sieht - es ist das Geld wert. Denn so köstlich wie es aussieht, ist es auch.

Hier seht ihr eine absolute Schokobombe denn der Boden ist mit Schokolade und die erste Creme-Schicht, dann die Schokostreusel.

Hammer!




© Roland Doctor


Dieses Törtchen ist ein bisschen fruchtiger und daher auch in seiner ganzen Art leichter.

Es hatte einen Blaubeer-Boden und einen Nuss-Boden sowie eine Frucht-Creme und dann die Granatapfelkerne.

Einfach eine Sünde wert.






Wie ihr seht, es ist einen Besuch einfach wert und zwar am besten immer und immer wieder. So ein tolles Konzept muss man einfach unterstützen.
Ein FunFact des Cafés ist übrigens das ihr das komplette Mobiliar auch kaufen könnt. Was für eine lustige Idee!
Schaut einfach vorbei!


© Roland Doctor
Kastanientörtchen

Adresse:
Kastanienallee 60 
(Eingang Stoffdruckerei Eicie)
10119 Berlin

Öffnungszeiten:
Di - Fr: 13.00 - 18.00 Uhr
Sa - So:  9.00 - 18.00 Uhr



Eure Jen

Freitag, 30. November 2018

Lesung: Anastasia Zampounidis - Für immer zuckerfrei

© Jennifer Bonk
Hey ihr Lieben,

ich war arbeitsbedingt am Dienstag auf einer Lesung bzw. die Autorin war zur Lesung in unserem Haus. Tja und die wollte ich mir nicht entgehen lassen denn das Buch von Anastasia Zampounidis hatte ich schon und dementsprechend war ich super gespannt.

Die Lesung war, wie nicht anders erwartet, ausverkauft. 150 Leute tummelten sich in der Bibliothek und warteten ganz gespannt auf Anastasia. Davor konnten sie schon mal ihren Karotten-Ingwer-Drink probieren, den hatten wir extra vorbereitet. Fragt nicht wie lange wir in der Küche gestanden haben für 150 Leute.
Und dann kam sie. Wie das manchmal so ist, war ich völlig baff wie klein dieses Frau ist. Ich bin schon mit 1,64 nicht groß aber sie war noch kleiner und natürlich sehr schlank und zart. Das hatte ich aber auch erwartet denn immerhin lebt sie seit 12,5 Jahren zuckerfrei. Und sie sieht wahnsinnig toll aus. Ihr Alter kann man nur schwer schätzen. Also 2 sichtbare Argumente, die einen zumindest schon mal darüber nachdenken lassen, es doch mal so ganz ohne Zucker auszuprobieren.

© Jennifer Bonk
Das Beste an dem Abend war ganz einfach Anastasia. Ich bin mir sicher das viele sie noch von MTV-Zeiten kennen und sie ist eben ein Promi aber sie hat so gar keine Allüren oder Berührungsängste. Im Gegenteil, sie ruft dazu auf sie zu umarmen und sie hat einfach eine unglaubliche Natürlichkeit. Man hätte ihr Stunden zuhören können weil sie mit viel Witz und Charme, den Abend gestaltet hat. Sie hat ihr Ernährungskonzept vorgestellt aber so gar nicht dogmatisch. Im Gegenteil, sie ist mit viel Verständnis auf die Leute zugegangen. Wir alle lieben Schokolade und darauf zu verzichten, geht nicht eben einfach. Das verurteilt sie auch nicht aber sie zeigt einem einen anderen Weg auf und lädt einen dazu ein, eine Zeit lang mit zu laufen. Aber wenn man ihren Weg nicht gehen will, ist es auch okay.
Authentischer und sympathischer kann man sein Buch nicht verkaufen und es ist dann nicht überraschend das es in rauen Mengen über den Ladentisch ging.
Wenn ihr mal die Gelegenheit habt, geht unbedingt zu ihrer Lesung oder hört euch das Hörbuch an, denn es wird euch einfach begeistern.
Mich hat sie jedenfalls schwer beeindruckt und ich hatte sehr viel Spaß auch wenn ich nebenbei arbeiten musste.
Ihr Buch werde ich für euch hier auch noch vorstellen. Und das ist jetzt natürlich signiert!

Eure Jen

Donnerstag, 29. November 2018

Messebericht: Buch Berlin 2018

Direkt beim Eingang
© Roland Doctor
Hey ihr Buchverrückten,

wir haben es dieses Jahr wieder auf die Buch Berlin geschafft.
Zunächst einmal fand sie in diesem Jahr in einer neuen Location statt. Sie war im Mercure Hotel MOA Berlin und wenn wir ganz ehrlich sind, fanden wir das nicht so optimal. Es war schon größer aber erst einmal mussten wir sie suchen weil von draußen gar keine Werbung zu sehen war und drinnen war es auch eher unauffällig. Hm war irgendwie nicht unseres ... und dann wurde auch noch der Eintritt erhöht. 
Naja aber, und das ist ja der Grund warum wir dorthin gefahren sind, es gab rund 250 unabhängige Verlage und Selfpublisher zu entdecken. Das ist auch echt schön und verleiht dem ganzen etwas Intimes. 
Stand des Ronin Hörverlages
© Roland Doctor
Es hat Spaß gemacht durch die Gegend zu schlendern und sich inspirieren zu lassen. 
Natürlich gibt es dort Verlage wie den Drachenmond Verlag, wo man vorher weiß das man dort unbedingt hin muss und das die EC-Karte bluten wird, weil die Bücher so schön sind. 
Aber es sind eben auch die kleinen Leute wie Robert Rittermann der uns einfach nur begeisterte mit seinen Zeichnungen. 
Genauso ist es immer ein Highlight auf Mira Valentin zu treffen denn sie sah wieder spektakulär aus und endlich habe ich es auch geschafft mal eines ihrer Bücher mitzunehmen. 
Und wirklich umgehauen hat uns der Ronin Hörverlag denn da werden wirklich wunderschöne Hörbücher mit sehr guten Sprechern produziert. Wir konnten uns nur schwer lösen von dem Stand.
Es ist eine besondere Buchmesse weil sie ganz familiär und ungeschnörkelt daher kommt. 
Umso wichtiger ist aber eben auch das die Location passt und das ist in unseren Augen noch ausbaufähig aber wir haben dennoch eine Menge mitgenommen und das werden ihr im nächsten Monat sehen.


Hier findet ihr unseren Bericht mit ganz vielen Eindrücken:


Wart ihr auf der Buch Berlin? Was hat euch am besten gefallen?

Eure Jen & euer Roland

Dienstag, 23. Oktober 2018

Wir sind weg - Spielemesse Essen

© Roland Doctor
Hey ihr Lieben,

wir sind schon bei den letzten Vorbereitungen für die Spielemesse in Essen.
Wie ihr schon richtig hört, fahren wir auch in diesem Jahr dorthin. ABER nicht nur das wir fahren, unsere Freunde aus Berlin kommen mit und das wird ein richtig tolles Spieleabenteuer.
Wir sind nämlich dieses Jahr die ganzen 4 Tage vor Ort und wir sind schon super aufgeregt!!!
Aber natürlich werden wir dort noch mehr Freunde treffen, denn auch die Bretterbude aus Hamburg kommt, Freunde von der Brettspiel Con, Hunter & Cron ... ihr seht schon das wir ein großes Wiedersehen.
Und wir haben nicht nur vor die Messe zu rocken, wir sind auch Abends schon voll ausgebucht. Am Freitag nehmen wir nämlich an der Game Night von Pegasus teil und können dort nach der Messe die ganzen Neuheiten spielen. Aber nicht genug, am Samstag gibt es ein Brettspiel Con-Treffen wo natürlich auch gespielt wird. Ihr seht schon es warten viele Erlebnisse auf uns und wir werden euch mitnehmen und darüber berichten. Auf Facebook, Instagram, Twitter und Youtube werden wir euch Messeeinblicke geben.
Und hier auf dem Blog gibt es am Ende unseren Messebericht und natürlich unsere Neuheiten von der Messe. Das könnte eine Menge werden denn unser Budget für dieses Jahr liegt bei 1000 €.

Wir würden uns sehr freuen, wenn wir euch dort sehen. Also sprecht uns ruhig an oder schreibt uns. Fahrt ihr denn überhaupt? Und worauf freut ihr euch? Habt ihr ein Budget oder sagt ihr, die Spielemesse ist nur einmal im Jahr und habt deshalb kein Limit?

Wir müssen jetzt die letzten Sachen packen.

Eure Jen & euer Roland