Mittwoch, 30. September 2015

Auslosung zum Gewinnspiel Sebastian Niedlich


Hallo meine Büchereulchen,

so schnell vergeht eine Woche. Überraschend viele von euch wollten einen Plausch mit Gott halten. Ich persönlich würde mich wohl für den Tod entscheiden. Warum? Weil ich einfach hoffen würde das er ein wenig so ist wie der Tod von Sebastian Niedlich. Ich denke das wäre ein wirklich lustiges Gespräch aber auch tiefschürfend.
So aber so viel will ich jetzt gar nicht erzählen denn ihr alle fragt euch sicher wer das signierte Exemplar gewonnen hat...

 Ich habe gerade über random.org den Gewinner ausgelost und es ist *trommelwirbel*...

Curineko


Herzlichen Glückwunsch! Bitte melde dich innerhalb von 7 Tagen sonst wird neu ausgelost.
Danke für eure interessanten Antworten und bis zum nächsten Gewinnspiel.

Eure Jen

Montag, 28. September 2015

Rezension: Amy Ewing - Das Juwel

Das Juwel - die Gabe

© Fischer
  Verlag: Fischer FJB
  Hardcover: 448 Seiten
  Preis: 16,99 EUR
  Ebook: 14,99 EUR
  Genre: Jugendbuch ; Dystopie
  Reihe: Das Juwel, Bd. 1
  ISBN: 978-3-8414-2104-3
  Erscheinungstermin: 08/2015 


  Inhalt:
  Violet ist ein Surrogate. Sie hat eine Gabe und ist   eine der Auserwählten, die den Adel am Leben erhalten indem sie ihre Kinder bekommt. Auf sie wartet ein Leben im Luxus aber dafür muss sie große Schmerzen in Kauf nehmen, und ein fremdbestimmtes Leben. Das heißt sie wird getrennt von ihrer Familie und ihre Herrin entscheidet über alles. Aber was ist wenn ausgerechnet sie in diesem goldenen Käfig die Liebe ihres Lebens trifft?!
Kann sie all dem entfliehen? 

Meinung:
Das Cover ist einfach wunderschön und passt unheimlich toll zu dem Buch. Auch der Titel ist sehr einprägsam und fällt einfach auf. Auch wenn der Stil an einige andere Bücher aus der letzten Zeit erinnert.
Aber die Idee der Geschichte ist mal wieder etwa ganz neues!
Zuerst denkt man das es sich um eine der vielen Dystopien auf dem Markt handelt. Und in gewisser Weise stimmt das auch, wir haben eine weibliche Hauptperson, die zu höherem bestimmt ist und ein System gegen das man sich auflehnen wird. Und wenn man sich den Aufbau der Stadt ansieht dann fühlt man sich schon an die Distrikte oder Fraktionen erinnert aber dann beginnt man das Buch zu lesen und wird eines besseren belehrt.
Ja es ist eine Dystopie aber die Welt in der wir uns dieses Mal befinden, sind einem anderen System unterstellt. Der Adel regiert die Stadt und zugleich können sie sich nicht selbst erhalten weshalb es ein perfides Leihmuttersystem gibt. Die Idee allein ist interessant, genial und auch wirklich grausam. Die Leihmütter sind zudem mit bestimmten Gaben ausgestattet, die das Baby designen hilft. Wirklich ein sehr interessanter Gedanke und bis ins hinterste durchdacht. Schnell ist man in dieser Welt gefangen und schockiert von deren Realität. Mit jeder Seite erfährt man ein Quentchen mehr und kann nur schockiert den Kopf schütteln. Und zwischen all dem steckt Violet die einerseits unheimlich zerbrechlich wirkt und dann wieder stur und stark auf ein anderes Schicksal hofft. Sie ist die Hauptperson des Buches und sie versteht es von der ersten Seite dich in ihren Bann zu ziehen. Andererseits hat es nur Augenblicke bedurft das ich Raven, die beste Freundin von Violet, die das gleiche Schicksal teilt, in mein Herz geschloßen hatte. Sie ist so unabhängig und stolz. Und es tut weh zu sehen wie sie sich entwickelt. Überhaupt ist es sehr spannend zu sehen wohin sich die Geschichte aber auch die Charaktere entwickeln. Und auch Ash, hat eine abscheuliche Rolle in diesem System. Er ist ein Gefährte und muss dem Adel in Liebesdingen zu willen sein. So sehr ich Ash auch mag fehlt mir irgendwie die emotionale Tiefe zwischen ihm und Violet. Vielleicht weil es so schnell und plötzlich kam. Es ist vielleicht der Geschichte und dem System geschuldet aber der Geschichte hätte ein langsameres Kennenlernen besser getan. So haben die beiden mich nicht richtig erreicht und das ist wirklich schade weil ich mich ansonsten komplett in die Geschichte verliebt habe. Gerade das Ende war auch noch mal so eine Überraschung und hat gezeigt das nichts so ist wie es auf den ersten Blick scheint.
Das Buch ist ein einzigartiges Juwel, mit verschiedenen Facetten, die immer wieder neue Aspekte ans Licht bringen. Aber vor allem ist nichts so schön wie es scheint.
Es ist ein gelungener Auftakt mit absolutem Suchtpotential!

Über den Autor:
AMY EWING ist in einer Kleinstadt in der Nähe von Boston aufgewachsen und hat in New York Kreatives Schreiben studiert. Die Autorin wohnt im New Yorker Stadtteil Harlem und verbringt ihre Zeit mit Schreiben, Käse essen und gelegentlichem Schauen von »Vampire Diaries«-Folgen.
Quelle: Fischer FJB

Danke an Was liest du und Fischer FJB für das Exemplar!

Sonntag, 27. September 2015

Kochbuch: Eckart Brandt & Judith Bernhard - Unser Apfelkochbuch

© Bassermann

User Apfelkochbuch



Verlag: Bassermann
Hardcover: 96 Seiten
Preis: 7,99 EUR
Genre: Kochbuch
ISBN: 978-3-8094-3341-5
Erscheinungstermin: 08/2014




Inhalt:
Der Obstbauer Eckart Brandt und seine Frau Judith Bernhard haben sich den alten Apfelsorten gewidmet. In dem Kockbuch sind verschiedene Rezepte zu finden, bei dem der Apfel in unterschiedlicher Form zu Einsatz kommt und das sowohl herzhaft als auch süß.

Meinung:
Das Apfelkochbuch besteht zum größten Teil nur aus Rezepten. Zum Anfang werden die Autoren kurz im Vorwort vorgestellt. Das ist knapp gehallten und wirkt sympathisch. Danach wird etwas zum Apfel in der Küche erzählt. Auch dieser Abschnitt ist kurz gehalten und informativ. Danach beginnen sogleich die Rezepte, die in verschiedene Kategorien eingeteilt sind - Suppen, Vorspeisen, Salate ; Hauptgerichte ; Nachtisch und Kuchen. Zuletzt ist eine Tabelle mit Apfelsorten zu finden bei der die Verwendung, die Genussreife, Konsistenz und der Geschmack aufgelistet sind. Die Tabelle ist sehr übersichtlich, ich hätte sie jedoch am Anfang des Buches besser gefunden.
So nun aber zu den Rezepten. Sie sind sehr einfach aufgebaut. Es sind die Zutaten und die Zubereitung angegeben. Ausgewählte Rezepte haben ein Foto. Die Fotos sind hochwertig und sind alle rustikal gehalten was gut zu den Rezepten passt. So schlicht auch die Rezepte gehalten sind, so kreativ sind sie. Es ist wirklich bemerkenswert wie der Apfel hier eingesetzt wird und es ist schwierig sich für etwas zu entscheiden. In dem Kochbuch sind so tolle Rezepte und man braucht dafür selten außergewöhnliche Zutaten. Alles ist leicht zu erhalten oder man hat es bereits zu Hause. Das Schwierigste daran sind die Äpfel. So toll die ganzen Rezepte auch sind es ist schade das keine Alternative für die alten Apfelsorten genannt wird denn an diese gelangt man nur noch sehr schwer. Dennoch würde ich jedem das Kochbuch empfehlen der Spaß am Kochen hat und gerne etwas neues ausprobiert. Die Rezepte sind sehr inspirierend und sie sollten in keiner Küche fehlen. Absolutes Kochvergnügen!

Und nun zeige ich euch eines der Rezepte.


Pfannkuchentorte mit Ziegenkäse

Zutaten:

Für die Pfannkuchen
200g Mehl
200ml Milch
5 Eier Größe M
Salz
Pfeffer
2 EL Rapsöl

Für die Füllung
1 Zwiebel, würfeln
1kg Äpfel (Ausbacher Roter), schälen und fein würfeln
2 Tomaten, würfeln
6 eingelegte Peperoni, klein schneiden
200ml Gemüsebrühe
250g halbfester Ziegenkäse

Zubereitung:
Mehl, Milch, Eier, Salz und Pfeffer mit einem Handrührgerät zu einem dünnflüssigen Pfannkuchenteig verschlagen. Den Teig 15 Minuten ruhen lassen. 1 EL Rapsöl in einer Pfanne erhitzen und darin nacheinander bei mittlerer Hitze 6-8 Pfannkuchen backen.

Übriges Öl erhitzen. Die Zwiebel darin glasig andünsten. Äpfel, Tomaten und Peperoni zufügen. Mit der Brühe ablöschen.. Bei kleiner Hitze offen etwas einkochen lassen. Dann 200g Ziegenkäse unterrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Backofen auf 160°C vorheizen. Die Auflaufform einfetten, einen Pfannkuchen hineinlegen und etwas Apfel-Käse-Mischung darauf verteilen. Abwechselnd Pfannkuchen und Apfelmischung einfüllen, mit einem Pfannkuchen abschließen. Restlichen Käse darübersteuen und die Torte ca. 10 Minuten backen.

Das Rezept war wirklich einfach vorzubereiten. Es hat zwar einen Moment gedauert alles zu schnippeln aber danach ging es richtig flott. Auh das Beschaffen der Zutaten war leicht, nur wie erwähnt, die Äpfel nicht. Ich habe mich letztendlich für einen anderen Apfel entschieden der als leicht säuerlich beschrieben wird.
Was auch ein wenig ungenau war, ist die Beschreibung des Ziegenkäses als halbfest. Ich habe keine Ahnung was damit gemeint war aber der Ziegenkäse hat sehr gut harmoniert mit den anderen Zutaten. Es war ein absolutes Geschmackserlebnis und hat alle Sinne angesprochen. Das war ein Knaller!