Montag, 25. Februar 2019

Jen liest: Tom Avery - Wenn der Sturm kommt

© Beltz & Gelberg

Wenn der Sturm kommt

Verlag: Beltz & Gelberg
Hardcover: 162 Seiten
Preis: 12,95 EUR
E-Book: 11,99 EUR
Genre: Jugendbuch
ISBN: 978-3-407-82108-9
Erscheinungstermin: 02/2016

Ab 12 Jahre

Rezensionsexemplar: Nein


Inhalt:
Jamie und Ned verbindet ein besonderes Band denn sie sind Zwillinge. Nur leider ist Ned krank, das hält ihn aber nicht davon ab die Welt zu erkunden immer auf der Suche nach einem Abenteuer. Als sie an einem stürmischen Tag am Meer ein merkwürdiges Wesen finden, ahnt Jamie das sich alles verändern wird ...

Meinung:
Puh ... das Cover ist ehrlich gesagt nicht so meins. Ich finde es zu eintönig und man kann nur schwer daran etwas erkennen. Den Titel finde ich recht gut gelungen und passt auch zum Thema.
Tja und das Thema ist einfach starker Tobak. Letztendlich ist ein Buch über das Abschiednehmen. Hartes Thema und sicher nie einfach, vor allem dann nicht umso näher einem der Mensch steht.
Aber für den Kranken kann es auch eine Erlösung sein. Und genau dem nimmt sich das Buch an.
Aus der Sicht des Zwillingsbruders Jamie werden die letzten Tage seines Bruders Ned beschrieben. Das ist unglaublich traurig und deprimierend weil man einfach spürt, wie sehr sich Jamie ein Wunder wünscht und hofft. Doch gleichzeitig merkt man auch das Ned müde ist und nicht mehr die Kraft hat stark zu sein. Das bricht einem auch das Herz und trotzdem war ich irgendwie immer auf Abstand. Das Buch hat es einfach nicht geschafft mich wirklich zu berühren und das finde ich sehr schade.
Was mir jedoch sehr gut gefallen hat war der mythische Teil über all die Legenden zu Meerwesen und Meerjungfrauen. Dazu konnte ich mich gar nicht sattlesen und die Idee, das hier mit dem Abschiednehmen zu verbinden, fand ich auch gut.
Ach ich kann gar nicht sagen was mir gefehlt hat. Es ist einfach wie mit dem Cover, man kann nur schwer erkennen, was es darstellen soll und so war es auch mit den Gefühlen der Charaktere. Sie waren zu blass um mich wirklich mitnehmen zu können.

Eure Jen

Sonntag, 24. Februar 2019

Jen liest: S. A. Bodeen - Nichts als Überleben

© Beltz & Gelberg

Nichts als Überleben

Verlag: Gulliver
Klappenbroschur: 221 Seiten
Preis: 7,95 EUR
Ebook: 6,99 EUR
Genre: Jugendbuch, Abenteuer
ISBN: 978-3-407-74797-6
Erscheinugstermin: 06/2018

Ab 13 Jahren

Rezensionsexemplar: Nein


Inhalt:
Robie lebt mit ihren Eltern auf einem Anatoll, da sie dort als Biologen arbeiten. Aufregend? Für sie nicht. Daher besucht sie regelmäßig ihre Tante in Honolulu. Als sie spontan zurück nach Hause will und das Frachtflugzeug besteigt, scheint alles wie auch sonst. Doch dann stürzt das Flugzeug ab und damit beginnt das Abenteuer ihres Lebens denn nun heißt es: Nichts als Überleben.

Meinung:
Ich mag das Cover. Es wird dominiert von dem Titel und der vermittelt einem schon mal einen guten Eindruck, worum es in der Geschichte geht. Erst bei einem zweiten Blick fällt einem das Wasser im Hintergrund auf mit dem winzigen Rettungsboot und dem Hai. Perfekt. Klar, einfach und doch so gewaltig. Und das beschreibt eigentlich auch schon die Geschichte.
Unglaublich schnell kommt man in die Geschichte weil der sprachliche Stil der Autorin einfach so präzise und fesselnd zugleich ist. Selbst der Anfang, der einen erst mal in die Geschichte bringt, ist einfach interessant. Robies Leben auf dem Anatoll und die Arbeit ihrer Eltern, hat mir total Spaß gemacht beim Leben. Es ist exotisch und ich hätte dazu auch gern noch mehr gelesen.
Relativ schnell geht es dann aber auch ums nackte Überleben. Der Moment als Robie abstürzt ist wirklich gut beschrieben und vor allem die Gefühlswelt der Jugendlichen. Das ist auch der Punkt wo man nicht mehr aufhören kann. Robies Schicksal liegt einem einfach am Herzen weil man will das sie es irgendwie schafft. Ich weiß gar nicht wie oft ich gebangt habe oder die Panik spüren konnte, die durch die ausweglose Situation und die Isolation in Robie hoch kam. Das ist schon ein Meisterwerk der Erzählkunst. Ich fühlte mich genauso der Natur ausgesetzt wie Robie und vor allem die Haie haben mir eine wahre Gänsehaut beschert.
Ich war aber auch immer wieder fassungslos, das Robies Tierliebe, ihre Erziehung sie regelrecht vom Überleben abgehalten hat. Da konnte ich so manches Mal nur den Kopfschütteln und trotzdem, gerade deswegen, war sie mir einfach ans Herz gewachsen.
Jeder Rückschlag und davon gab es wirklich viele, hat mich nur noch mehr mit ihr verbunden. So realistisch das es mir einfach unter die Haut ging.
Tolle Geschichte, die einen erst loslässt wenn man weiß wie es mit Robie ausgeht. Da wünscht man sich eine Verfilmung - einfach nur WOW.

Eure Jen

Samstag, 23. Februar 2019

Freitagsküche: Falafel mit Salat

Hey meine Lieben,

ich konnte mich lange nicht aufrappeln zu kochen. Das ist auch schwierig wenn man keine eigene Küche hat und vor allem "Mitbewohner", die ganz andere Sachen essen als ich und Roland.  Schwierig!
Aber Kochen macht mich glücklich und hilft mir beim Abschalten und daher will ich jetzt wieder mindestens 1x pro Woche kochen und euch auch wieder regelmäßig in den Genuss kommen lassen.
Dieses Rezept entstand aus dem Wunsch von Roland. Er wollte das ich Falafel mache, obwohl er eigentlich was anderes meinte. Mal sehen ob ihm noch einfällt, was er eigentlich wollte...


©  Jennifer Bonk
Falafel mit Salat

Zutaten:
2x Falafel-Mischung
1/2 Kopfsalat
1 Romana Salat
Tomaten
Mohrrüben
1 Gurke
1 Dose Mais
500g Joghurt
2 Avocado
Petersilie
Zitronensaft
Curry - Gewürz

Zubereitung:
1.Auf der Falafel-Packung ist Zubereitung sehr einfach beschrieben weil es auch wirklich easy ist. Ihr braucht für 2 Packungen 400ml Wasser, was ihr zum Kochen bringen müsst. Sobald dies kocht, könnt ihr den Packungsinhalt hineingeben und gut verrühren. Jetzt kann der Topf vom Herd genommen werden und die Falafel-Mischung muss 15 Minuten quellen.

2. Das verschafft euch genügend Zeit um mit den nächsten Schritten weiter zu machen. Und zwar mit den Mohrrüben. Diese müsst ihr zunächst schälen und dann in dünne Scheiben schneiden. Sobald ihr das erledigt habt, bratet ihr diese in der Pfanne an bis sie durch sind.

©  Jennifer Bonk
3. Sobald die Falafel-Mischung fertig ist, könnt ihr aus dem Teig kleine Kugeln formen und diese dann platt drücken wie man es auch bei Buletten macht. Die Größe ist dabei Geschmackssache. Dann müssen diese von beiden Seiten in der Pfanne im Öl angebraten werden bis sie beidseitig goldbraun sind.

4. Dann könnt ihr euch eine große Schüssel schnappen und den Salat vorbereiten. Zunächst wascht ihr den Salat und schneidet ihn in essbare Stücke. Dann könnt ihr die Gurke schälen und auch diese in Stücke schneiden.  Danach sind die Tomaten dran. Ich bevorzuge es, sie zu vierteln. Jetzt könnt ihr den Mais dazugeben, Petersilie und die gegarten Mohrrüben. Alles gut vermischen und der Salat ist soweit fertig.

5. Wenn die Falafel fertig gebraten sind, könnt ihr diese auf Küchenpapier legen um das Fett abzufangen.

6. Zu guter letzt fehlt noch Dressing. Da habe ich ein bisschen experimentiert. Ihr nehmt den Joghurt und gebt ihn in eine Schüssel. Dann macht ihr die Avocado klein und vermischt sie mit dem Joghurt. Nun schmeckt ihr das ganze mit Zitronensaft und Curry ab.

Fertig!
Ich denke rote Beete würde dazu auch ganz wunderbar passen mit ein paar Sonnenblumenkernen oder geröstete Pinienkernen.
Experimentiert einfach. Was ich aber sagen muss, die Falafel sind köstlich. Ich will demnächst aber auch testen die Falafel komplett selbst zu machen. Mal sehen was das für einen Unterschied ausmacht.

Wie steht ihr denn zu Falafel? Habt ihr sie schon mal gemacht? Mit Packung oder komplett selbst?
Ich bin gespannt, was ihr sagt.

Eure Jen