Samstag, 31. Dezember 2016

Rezension: William Ritter - Jackaby

© cbt

Jackaby

Verlag: cbt
Taschenbuch: 320 Seiten
Preis: 9,99 EUR
E-Book: 8,99 EUR
Genre: Fantasy ; Jugendbuch
Reihe: Jackaby ; Bd. 1
ISBN: 978-3-570-31088-5
Erscheinungstermin: 07/2016

Rezensionsexemplar: Ja

Ab 13 Jahren


Inhalt:
England, Ende des 19. Jahrhunderts, Abigail ist neu in der Stadt. Sie braucht Arbeit und eine Unterkunft. Beides findet sie ausgerechnet in dem skurrilen Jackaby. Doch was ihre Arbeit wirklich beinhaltet, ahnt sie nicht...

Meinung:
Das Cover zeigt mehr als einem auf dem ersten Blick bewusst wird. In erster Linie zeigt es einen Mann doch wenn man genau hinsieht zeigt ebenfalls eine kopfsteingepflasterte Straße und eine Frau in einem roten Kleid, die vermutlich vor etwas davon läuft. Das Cover ist einfach clever, wunderschön und sagt schon so viel über die Geschichte aus. Der Titel ist schlicht und doch genug. Auch dieser passt durch durch die alte, schnörkelige Schrift hervorragend.
Das Buch wird durch 2 Charaktere beherrscht - Abigail und Jackaby.
Abigail ist neu in der Stadt und sucht einen Job sowie eine Unterkunft. Sie will auf eigenen Füßen stehen und landet ausgerechnet bei Jackaby. Dieser sucht einen Assistenten und Abigail ist nur allzu bereit sich dieser Aufgabe zu stellen auch wenn sie nicht weiß worauf sie sich wirklich einlässt. Denn Jackaby ist ein Ermittler der sich mit übernatürlichen Wesen beschäftigt. Er sieht Dinge, die für andere Menschen schlichtweg nicht zu sehen sind. Gleichzeitig ist er regelrecht blind für ganz normale Details. Er wirkt sehr verschroben und speziell, was noch durch seine Kleidung verstärkt wird. Abigail hingegen hat ein gutes Auge gerade für diese normalen Dinge und ist daher genau die Ergänzung die Jackaby braucht.
Die Geschichte ist eine Mischung aus Fantasy und Krimi mit dem Hauch Englands um 1900. Das allein ist schon eine grandiose Mischung. Jackaby wirkt dabei wie eine Mischung aus Sherlock Holmes und Ghost Busters. Tja und wenn dann noch ein übernatürlicher Serienkiller mit ins Spiel kommt, hat man den Garant für eine grandiose Geschichte.
Man fliegt auch nur so durch die Seiten weil ständig etwas passiert und es so viel zu entdecken gibt, das einfach keine Langeweile aufkommen kann. Dazu trägt in einem hohen Maß die Kombination aus Abigail und Jackaby bei. Jackaby ist so amüsant in der Art wie er sich verhält aber auch wie er die Welt sieht oder was er zu Abigail sagt. Tja und Abigail ist so normal das sie neben Jackaby geradezu herausstechen muss. Herrlich! Die Verwicklungen, die Menschen, die Übernatürlichen - das alles macht die Geschichte zu etwas ganz besonderem.
Was ist ein bisschen schade war, ab ca. der Mitte- bis Dreiviertel der Geschichte, hatte ich einen ziemlich konkreten Verdacht wer der Killer sein könnte weil die Hinweise ein bisschen zu offensichtlich waren. Dennoch gab die Geschichte noch so viele Überraschungen preis mit denen ich so nicht gerechnet hatte, das ich darüber gerne hinweg sehe.
Ich empfehle daher jedem das Buch der für einen paranormalen Sherlock Holmes zu haben ist. Ich hoffe sehr das auch die weiteren Teile übersetzt werden da ich unbedingt wissen will wie es mit Jackaby weitergeht.

Über den Autor:
William Ritter hat an der University of Oregon studiert und unter anderem Kurse in Trampolinspringen, Jonglieren und zum Italienischen Langschwert aus dem 17. Jahrhundert belegt. Er ist verheiratet, stolzer Vater und unterrichtet Literatur an einer Highschool. Jackaby ist sein erstes Buch.
Quelle: cbt

Freitag, 30. Dezember 2016

Freitagsküche: Popcornloop

Meine lieben Küchenfeen,

wie versprochen gibt es heute gleich noch einen Beitrag. Zum einen weil ich euch so vernachlässigt habe und weil ich euch unbedingt etwas ganz großartiges zeigen möchte.
Das könnte ich euch aber gar nicht zeigen wenn ich nicht eine wundervolle Schwester hätte. Meine Schwester kennt mich nicht nur verdammt gut, sie hat auch immer ganz tolle Ideen wenn es darum geht mir etwas zu schenken. Manchmal ist es als ob sie tief in mein Herz guckt und die größte Sehnsucht herauspickt. Glaubt ihr nicht? Es ist wirklich so! Zum Beispiel hat sie mir zu meinem Geburtstag ein Ausmalbuch geschenkt. Ich hatte ihr gegenüber nie erwähnt das ich es haben wollte und dann hat sie mir auch noch das geschenkt, worauf ich schon ein Auge geworfen habe. Ja so ist sie eben. Tja und weil sie mich so gut kennt, weiß sie natürlich auch von meiner Schwäche für Popcorn.
Als meine Schwester in der Sendung "Die Höhle der Löwen", den Popcornloop sah, wusste sie sofort, das es das perfekte Geschenk für mich ist. Denn damit soll man Popcorn machen können wie im Kino!

So dann legen wir mal los.

Klassisches Popcorn mit dem Popcornloop

Zutaten:
© Jennifer Bonk

2 EL Öl
2 EL Zucker
Maiskörner
Popcornloop

Zubereitung:

1. Ganz wichtig ist, das ihr einen unbeschichteten Topf nehmt. In diesem gebt ihr die 2 EL Öl und erhitzt dieses auf Stufe 8-9, das müssten in etwa 220° sein.

© Jennifer Bonk
2. Dann gebt ihr so viele Maiskörner hinzu das der Topfboden vollständig bedeckt ist und die 2 EL Zucker. Nun rühren und nach ca. einer halben Minute, den Popcornloop über den Topf stülpen.

3. Sobald der Popcornloop über dem Topf ist, rühren. Wenn ihr das erste Ploppen vernehmt, könnt ihr den Herd auf Stufe 5-6 runterstellen, das müssten in etwa 150° sein.

4. Wenn ihr nur noch schwer bis gar nicht mehr rühren könnt und das Ploppen aufgehört hat, ist das Popcorn auch schon fertig.

5. Und nun guten Appetit!
© Jennifer Bonk



Das ganze geht super schnell und es ist wirklich unkompliziert. Man bekommt mit der Menge eine gute Schüssel (mittelgroß) voll Popcorn. Und ich verspreche euch, es schmeckt einfach grandios! Ich würde vielleicht einen EL mehr Zucker dazu geben aber das ist Geschmackssache. Das einzige was ich ein bisschen kompliziert fand, ist das Gradzahlen angegeben wurden, was bei meinem Herd nicht einzustellen ist. Daher musste ich es einschätzen aber das ging dennoch recht gut.

Den Popcornloop könnt ihr im Übrigen bereits für 19,90€ HIER erwerben. Das ist ein sehr gutes Preisleistungsverhältnis. Aber nicht nur das! Dort gibt es das rundum Wohlfühlpaket. Ihr könnt dort ebenso direkt Mais oder auch spezielle Gewürze kaufen. Außerdem gibt es auch noch ein Rezeptbuch, auf das ich in einem weiteren Beitrag eingehen werde um euch Variationen vorzustellen.
Was ich besonders gut finde ist das man auch Ersatzhauben kaufen kann und diese problemlos wechseln kann. Denn wer viel Popcorn macht, wird irgendwann eine neue brauchen und so ist es schön, das man dann kein komplett neuen Loop kaufen muss.

Was soll ich sagen, ihr merkt es: Ich bin restlos begeistert und überzeugt. 
Der nächste Mädelsabend kann kommen!

Eure Jen

Freitagsküche: Couscous-Salat provincial

Hallo meine lieben Kücheneulen,

ich weiß es ist schon wieder eine ganze Weile her das ich mich von der Freitagsküchenfront gemeldet habe. Ihr kennt das Jahr, Feiertagsstress und da kommt oft eine Menge anderer Dinge zu kurz. In meinem Fall zum Teil das Kochen oder das Schreiben darüber. Dafür bekommt ihr von mir heute gleich 2 Beiträge.
Aber jetzt legen wir mal los und zwar mit einem kleinen aber feinen Salat. Couscous ist etwas was ich unheimlich gerne esse aber irgendwie sehr selten mache und jedes Mal wenn ich ihn esse, ärgere ich mich das ich ihn mir nicht öfter mache. Außerdem kann man damit auf einfache Weise, einen Salat machen der nicht nur schmeckt sondern auch richtig toll ist für Vegetarier oder Veganer. Ich selbst bin das zwar nicht aber der eine oder andere Freund von mir und da ich meine Freunde gerne bekoche...suche ich immer was passendes.


Coucous-Salat provincial

Zutaten:
© Jennifer Bonk
250 g Coucous
1 kleine Zucchini
150 g Champignons
50 g Pinienkerne
150 g Tomaten
4 Stangen Lauchzwiebeln
250 ml Gemüsebrühe
2 Knoblauchzehen
1 EL Pflanzenöl
Sonnenkuss (Sonnentor-Gewürz)

© Jennifer Bonk
Zubereitung:


1. Zunächst in einem Topf 250 ml Brühe mit 1 EL Pflanzenöl zum Kochen bringen.

2. Nun die Zucchini und die Tomaten waschen und in kleine Stücke schneiden. Zudem die Pilze und die Lauchzwiebeln putzen und ebenfalls klein schneiden. Zu letzt auch den Knoblauch klein schneiden. Währenddessen eine Pfanne auf den Herd stellen und erhitzen.

3. Wenn die Pfanne heiß ist etwas Öl hineingeben und den Knoblauch und die Lauchzwiebeln anbraten. Nach und nach die Zucchinie und die Pilze hinzugeben und alles gut anbraten. Wenn alles gar ist, das Gemüse in eine kleine Schüssel umfüllen. In der Pfanne nun noch die Pinienkerne etwas anrösten bis sie goldbraun sind.

4. Sobald die Brühe kocht, den Couscous hineingeben und immer mal wieder umrühren damit er nicht anbrennt. Wenn die Flüssigkeit verschwunden ist, ist der Coucous fertig.

© Jennifer Bonk
5. Den Couscous in eine Schüssel geben und mit dem Sonnenkuss würzen. Die Menge ist dabei Geschmackssache aber lieber ein bisschen kräftiger würzen da der Couscous noch nachzieht.
Nun das angebratene Gemüse, die Tomaten und die Pinienkerne hinzugeben und alles gut verrühren.

6. Und voilà! Fertig.

So schnell könnt ihr einen absolut leckeren Salat zaubern. Das ganze dauert in etwas 30-45 Minuten. Das wichtige dabei ist wirklich das Sonnenkuss-Gewürz. Nicht nur passt es wirklich perfekt zu Couscous, es macht auch jegliches andere Gewürz überflüssig. Ich liebe es!
Das könnt ihr übrigens in einem der Sonnentorläden bekommen oder auch ganz bequem online bestellen.