Freitag, 27. April 2018

Freitagsküche: Gemüsepfanne mal Indisch

Hey meine lieben Küchenfeen,

wie ihr ja wisst esse ich unheimlich gerne Gemüsepfannen. Das Schöne ist man kann sie immer variieren und zwar nicht nur durch das Gemüse sondern auch durch Gewürze. Die können einen riesen Unterschied ausmachen.

Für alle Vegetarier oder Gemüseliebhaber gibt es daher heute:

Gemüsepfanne mal Indisch 
ca. 45 Minuten
4 Personen

Zutaten:
© Roland Doctor
Kreuzkümmel (Gewürz)
Madras-Curry (Gewürz)
Knoblauch
1 große Zwiebel
4-6 EL Öl
1 Beutel Ebly
1 Paprika
1 Brokkoli
1 Feta Käse
1 kleine Dose Mais
1 Zucchini
125 g grünen Spargel
250g Tomaten

Zubereitung:
1. Zunächst einmal müsst ihr einen Topf mit Wasser aufsetzen und diesen dann zum Kochen bringen. Sobald er kocht, gebt ihr die Ebly hinein und lasst sie nach Packungsanweisung gar werden.

© Roland Doctor
2. Währenddessen beginnt ihr zunächst den Brokkoli und die Zuchini in kleine Stücke zu schneiden. Wenn ihr fertig seid, stellt sie für einen Moment zur Seite. Schneidet nun 1 Knoblauchzehe und 1 Zwiebel in feine Stücke.

3. Ihr benötigt eine große Pfanne mit einem Deckel. Nun erhitzt ihr eine Pfanne und gebt Öl hinein. Sobald das Öl heiß ist gebt ihr ca. 2-3 EL Kreuzkümmel hinein. Der Kreuzkümmel sollte das Öl bedecken und dann bratet ihr es an.  Wenn der Kreuzkümmel braun ist gebt ihr den Knoblauch und die Zwiebel dazu und bratet diese ebenfalls an.

4. Währenddessen könnt ihr mit dem restlichen Gemüse weiter machen und dieses klein schneiden - also die Paprika, den grünen Spargel und die Tomaten. Alles bereit stellen.

© Roland Doctor
5. Sobald die Zwiebel und der Knoblauch angebraten sind, gebt ihr den Brokkoli hinzu. Vermengt ihn gut und lässt ihn dann in der abgedeckten Pfanne. Ab und zu umrühren. Nach ca. 5-10 Minuten könnt ihr die Zucchini dazugeben. Nach weiteren 10 Minuten gebt ihr die Paprika und den Spargel hinein. Alles immer zwischen durch umrühren. Wenn alles schon recht gar aussieht, gebt ihr den Mais und die Tomaten in die Masse.

6. Nun mischt ihr die Ebly unter und gebt nach Geschmack das Madras Curry (Gewürz) dazu. Jetzt
verrührt ihr alles gut.

7. Nun schneidet ihr den Feta in kleine Stücke. Wenn das Gemüse so gut wie fertig ist. Gebt ihr die Feta-Stücke hinein und wartet bis sie sich auflösen.

Und voila! Fertig ist eine würzige Gemüsepfanne.
Na was sagt ihr? Experimentiert ihr auch mit Gewürzen? Mögt ihr indisch?

Eure Jen

Donnerstag, 26. April 2018

Roland liest: Comic - Androiden - Wiederauferstehung

Androiden Bd. 1: Wiederauferstehung
© Splitter Verlag

Androiden 

Bd. 1 Wiederauferstehung


Verlag: Splitter Verlag                                             
Hardcover: 64 Seiten
Preis: 15,80 EUR
Autor: Jean-Luc Istin
Zeichner: Jesús Hervás Millán
Genre: Sci-Fi
ISBN: 978-3-95839-568-8
Erscheinungstermin: 08/2017

Rezensionsexemplar: Ja


Inhalt:
In dem ersten Band "Wiederauferstehung" geht es um eine Polizistin. Liv arbeitet effizient und spürt Mörder auf. Darin ist sie gut.
Fünfhundert Jahre leben die Menschen nun schon ohne zu altern aber sie bekommen auch keine Kinder. Doch das ändert sich als eine Frau Schwangerschaftsanzeichen hat was eigentlich unmöglich sein kann ...


Androiden Bd. 1: Wiederauferstehung
© Splitter Verlag

Meinung:
Ich finde die Zeichnungen einfach klasse und gerade der Stil spricht mich total an. Ich liebe Roboter und deshalb wollte ich dieses Buch unbedingt haben.
Am Anfang der Story hat man einfach keinen Plan wo es hingehen soll und die verschiedenen Handlungsstränge haben für mich persönlich auch keinen roten Faden ergeben. Doch dann kommt der enorme AHA-Effekt. Er verändert alles und ist der Grund warum ich völlig begeistert bin von der Geschichte. Ich will hier nichts verraten weil es euch euren Aha-Effekt nehmen würde und es die Geschichte kaputt machen würde. Aber das große Ganze ist genial!
Man kann nur den Hut vor dem Schriftsteller ziehen der sich dies einfallen lassen hat.
Liv kommt für mich leider zu flach rüber und ich war nicht so wirklich bei ihr. Wobei das aber auch mit Absicht gemacht ist. Sie wirkt distanziert und kalt. Das ist schade weil das Drumherum einfach super ist. Die Welt ist wahnsinnig toll beschrieben und es ist wirklich spannend.
Wer Androiden mag kommt hier wirklich auf seine Kosten und ich kann es nur jedem empfehlen.
Es ist ein abgeschlossener Band und ich bin gespannt auf das zweite Buch aus dieser Reihe.

Jen liest: Holly Jennings - Arena

Arena

Verlag: Knaur TB
Klappenbroschur: 400 Seiten
Preis: 14,99 EUR
E-Book: 12,99 EUR
Genre: Fantasy
ISBN: 978-3-426-52021-5
Erscheinungstermin: 09/2017

Rezensionsexemplar: Ja


Inhalt:
Wir schreiben das Jahr 2054 und die virtuelle Welt ist zu einem erheblichen Teil der realen Welt geworden.
Kali Ling gehört auch in diese Welt und hat schon fast vergessen was die reale Welt ist. Sie ist eine virtuelle Gladiatorin und kämpft in der Profi-Liga. Sie ist schon unzählige Tode gestorben doch das Profigeschäft birgt auch seine Schattenseiten. Als ihr Spielkamerad Nathan an einer Überdosis stirbt und das vertuscht wird, kämpft Kali an einer ganz neuen Front.

Meinung:
Das Cover ist super schön. Es zeigt eigentlich alles worauf man sich freuen und einlassen muss. Es geht um eine virtuelle Welt und Gladiatorenkämpfer. Und da passt der Titel natürlich hervorragend dazu.
Was mich von der ersten Seite begeistert hat war zum einen Kali und die virtuelle Welt. Diese Welt wird so klar und stark beschrieben das man sie vor sich sehen kann. Und zugleich weiß man das es sich um virtuelle Spiele dreht. Ich konnte es gar nicht erwarten das Kali wieder in diese Welt abtaucht. Ich war genauso süchtig wie sie selbst. Ich kann mich nicht erinnern in einem Buch die virtuelle Welt je so real erlebt zu haben. Es ist als ob man in ein Computerspiel gezogen wird. Beeindruckend!
Aber so toll die virtuelle Welt ist, zeigt es auch eine nur allzu realistische Zukunft. Und die ist nicht so rosig.
Die virtuelle Welt bestimmt die Reale. Das was einst ein Spiel war wird zur Geldmacherei. Dabei zählt dann nicht mehr das Individuum sondern nur noch die Quote und wenn man die nicht erfüllt ist man weg vom Fenster.
Das Virtuelle wirkt so real das man Dinge wie Bücher nicht mehr braucht. Doch es sind solche Dinge, die einen Anker in der realen Welt bilden.
Die beiden Welten die hier gezeigt und geschaffen wurden, stellen eine nur allzu mögliche Zukunft dar. Von allen Dystopien, die ich bisher gelesen habe, ist diese vielleicht die Erschreckendste weil sie so greifbar ist. Sie zeigt uns eine Zukunft voll Technologie und vor allem das die Welt hinter dem Bildschirm immer mehr zu der unseren wird.
Doch genauso wie zu jeder Zeit gibt es immer Menschen, die noch wirklich sehen können und die Erkennen was richtig und was falsch ist. Wenn dieser Funke erst einmal entfacht ist, kann man auch alles verändern.
Ein unglaublich starkes Buch mit einer Botschaft aber vor allem mit einer Heldin, die am Anfang nur eine spielt und es dann auch wirklich wird.