gefühlt ist der Monat verflogen. Ich hatte mich ein bisschen zurückgezogen, einfach weil ich in der Bibliothek mit Veranstaltungen sehr eingebunden war und auch sonst viel zu tun hatte. Roland und ich wollen ja ein Haus bauen und das frist die Zeit. Ich habe auch nicht viel lesen können. Das passiert so gut wie nie!
Aber da wir im Urlaub waren und unterwegs haben wir uns doch einiges gegönnt.
Und natürlich war ja auch noch die Berlin Con ... was soll ich sagen. Seht es uns nach das es so viel geworden ist.
Extrem viel ist es dementsprechend bei den Brettspielen weil wir natürlich auch auf dem Flohmarkt waren. Es gibt aber auch zu viele tolle Spiele.
Aber auch bei den Büchern sind ein paar neue bei uns eingezogen. Die meisten haben wir in unserem Urlaub gekauft weil wir dort gefühlt in jedem Buchladen waren, den wir finden konnten.
Auch Rollenspieltechnisch haben wir noch was neues gekauft denn wir haben mittlerweile 2 aktive Gruppen in denen wir Mutant und Cthulhu spielen, wo natürlich Roland der Spielleiter ist. Tja und Genlabor hat uns unglaublich interessiert da man dort Tiere spielen kann. Super cool oder? Außerdem konnten wir damit auch den Uhrwerk Verlag ein bisschen unterstützen.
Taktisches - Asymmetrisches - Legespiel
Autoren: Michal Oracz
Verlag: Portal Games
Preis: 40,00 EUR
Spieleranzahl: 1 - 4
Spieldauer: ca. 30 Min.
Alter: Ab 8 Jahren
Rezensionsexemplar: Ja
Beschreibung des Spiels:
In Neuroshima Hex! 3.0 geht es um ein Taktisches - Legespiel der besonderen Art.
In der Grundbox befinden sich vier Fraktionen, die sich alle unterschiedlich spielen.
Das Ziel des Spiels ist recht einfach: Versuche dem gegnerischen HQ so viel Schaden zu zu fügen, das man mit 20 Siegpunkten gewinnt bevor der Gegner dies schafft.
Dabei ist es wichtig sich mit seinen eigenen Truppen günstig zu platzieren und gleichzeitig geschützt zu sein, damit man nicht zu viele eigene Truppen verliert. Doch wie macht man denn nun Schaden?
Auch hier wieder ein sehr einfaches System, das zu erkennen ist auf den sechseckigen einzelnen Pappmarkern. Die Richtung der Dreiecke zeigt an wo Schaden verursacht wird und das Aussehen der Dreiecke zeigt einem ob es ein Schütze ist oder ein Nahkämpfer.
Desweiteren gibt es aber auch Netze und Rüstungen und all diese wichtigen Dinge zeigen nicht in jede Richtung deshalb ist es wichtig wie man sein Hexplättchen nun platziert wenn man an der Reihe ist.
Doch auch die Initiative ist in der Kampfphase ein Kernstück denn wer am schnellsten an der Reihe ist hat auch die Möglichkeit lebend aus dem Krisengebiet heraus zu kommen. Jede Initiativephase wird gleichzeitig abgehandelt und der verursachte Schaden auf die gegnerischen Truppen und wenn möglich auch auf das HQ verteilt. Die vernichteten Truppen werden umgedreht und werden erst aus dem Schlachtfeld entfernt wenn alle Initiativdurchgänge abgeschlossen sind. Hat man dies gemeinsam abgehandelt ist der nächst niedrigere Initiativdurchgang an der Reihe. Das HQ schlägt meist im Initiativedurchgang 0 zu und versucht anliegende Gegner zu vernichten.
Der Spielablauf ist auch recht einfach und dennoch genial denn wenn man an der Reihe ist nimmt man sich drei Hexplättchen von seinem Stapel und deckt diese auf. Von diesen drei Hexplättchen muss man sich eines aussuchen das man abwirft. Die anderen Beiden kann man sofort auslegen oder man behält für einen späteren Zug eines der Plättchen offen auf der Hand.
Anschließend ist der Gegenspieler mit seinem Zug an der Reihe.
Hierbei gibt es wirklich viele verschiedene Truppen die man nutzen kann aber auch Sanitäter oder Transporter der z.B. ein bereits gelegtes Hexplättchen auf ein freies angrenzendes Feld verschieben kann. Desweiteren gibt es aber auch Hexplättchen die sofort ausgelöst werden wie z.B. einen Scharfschützen der einem Gegner egal wo auf dem Schlachtfeld einen Schadenspunkt zufügt.
Es gibt in jedem Hexplättchenstapel aber auch Plättchen die den Kampf auslösen können. Diese Plättchen kann man nutzen wenn man einen Vorteil gerade hat oder erzielen möchte. Ansonsten wird ein Kampf automatisch ausgelöst wenn alle Felder mit Hexplättchen belegt sind.
Das Spiel endet wenn ein Spieler 0 Punkte hat oder die über 30 Hexplätchenmarker eines Spielers aufgebraucht sind. Dann kommt es zum letzten Gefecht.
Meinung:
Neuroshima Hex! 3.0 ist ein wunderbares, schnelles, fesselndes und vor allem taktisches Spiel und das nicht nur für 2 Spieler.
Dieses Spiel bietet so viele Möglichkeiten sich zu platzieren und einen Angriff vorzubereiten, das einem nicht langweilig wird. Jedes Spiel läuft anders und durch die vielen Plättchen ändert sich dies auch jedes mal aufs neue.
Ein Spiel das auch gerne mit 4 oder sogar mit bis zu 6 Spielern gespielt werden kann. Für die 6-Spieler-Variante benötigt man jedoch noch zwei Fraktionen die man dazu kaufen kann. So kann man in Teams gegeneinander antreten und es gibt viele verschiedene Varianten wie man dann gegeneinander Spielen kann.
Die Balance ist bei diesem Spiel in meinen Augen sehr hoch auch wenn sich die vier Völker wirklich sehr unterschiedlich spielen. Aber das ist etwas was mir wirklich sehr viel Spaß macht denn wenn man gerne die Beschussarmee spielen möchte dann kann man das tun ohne Nachteile zu haben.
Jede Fraktion hat einen tollen ausgearbeiteten Hintergrund, den man nicht benötigt der aber Spaß bringt und das ganze Spiel einfach rund macht.
Leider sind die extra Hex-Rätsel-Karten alles andere als gut. Hier hat man die Möglichkeit sich alleine an eine der Karten zu setzen und sich dann zu überlegen welche der 5 Hexplättchen man nimmt und wo man sie hinsetzen würde. Die Rückseite zeigt die Lösung und die Rätsel werden immer schwieriger. An sich eine sehr coole Idee und wenn sie besser umgesetzt worden wäre, garantiert eine tolle 1-Spieler-Varinate. Leider hat man hier das Problem das die Umsetzung nicht funktioniert. Möchte man sich beispielsweise die angegeben 5 Hexplättchen einer Karte vor sich auslegen, so geht das nicht weil die entsprechende Armee überhaupt nicht 4 Hexplättchen der gleichen Art im Spiel besitzt. Und so ist man schnell frustriert bei diesen Rätselkarten und das ist wirklich schade.
Dennoch ist das Regelheft sehr gut gestaltet und sie haben sich sogar die Arbeit gemacht in das Heft Regelklarstellungen ein zu kleben. Für mich persönlich ist dieses Spiel eines der besten Strategiespiele das ich seid langem auf dem Tisch hatte.
Wer sich also gerne den Kopf zerbrechen möchte über Kriegsführung auf engstem Raum für eine Gruppe von 2 bis 6 Taktikern ist hier sehr gut aufgehoben!
Eines meiner Lieblingsspiele das bei mir jeden Tag auf dem Tisch landen könnte.
Kooperatives Spiel
Autoren: Gary Kim und Evan Song
Artwork: Maciej Mutwil
Verlag: Portal Games
Preis: 30,00 EUR
Spieleranzahl: 1 - 5
Spieldauer: 20 - 45 Min.
Alter: Ab 10 Jahren
Rezensionsexemplar: Ja
Beschreibung des Spiels:
Rising 5 ist ein kooperatives, kartenbasierendes Spiel.
Jeder der 5 Charaktere, die jeder Spieler spielen kann, hat eine Heldenfähigkeit. Jede Karte die man als Spieler auf der Hand hat, kann in seinem Zug gespielt werden um Aktionen zu tätigen. Die Zahl der Handkarten ist abhängig von der Spielerzahl.
Jeder Spieler hat die Möglichkeit seine Aktionen zu nutzen wie er möchte z. B. kann er sich bewegen oder auch eine Begegnung herbei führen, wenn er denn möchte.
Eine Begegnung kann ein Helfer an dem entsprechenden Ort sein, der einem dann mit einer Gabe etwas gibt und dann verschwindet. Es kann aber an einem Ort auch ein Monster sein, gegen das man kämpft um etwas zu bekommen. Meist sind dies die grünen Steine denn 4 Steine benötigt man um das Tor zu öffnen und zu schauen ob der Code der Sternbilder richtig ist.
Der Kampf ist recht einfach. Es wird ein Würfel geworfen und dieser muss die angegebene Zahl erreichen oder übertreffen um erfolgreich zu sein. Hat man das Monster erfolgreich bekämpft, so kommt die Karte vom Spielplan und den Bonus der Karte, bekommen die Spieler.
Nun sind die Monster aber sehr unterschiedlich und gelegentlich benötigt man Hilfe um diese erfolgreich zu bekämpfen. Wenn also ein weiterer Charakter an einem Ort eines Charakters steht, mit dem man nun das Monster bekämpfen möchte, so bekommt man automatisch +1 auf den Würfelwurf. Und schafft man es dennoch nicht, so können die anderen Spieler weitere Karten des kämpfenden Charakters ausspielen, um siegreich aus dem Kampf hervor zu gehen. Würfelt man aber den Mond auf dem roten Würfel, so hat man den Kampf automatisch verloren und auch unterstützende Karten können einem nicht weiter helfen.
Doch was passiert wenn das Würfelergebnis unter dem Monsterwert bleibt?
Auf den Karten der Monster sind rote Steine als Markierung, die anzeigen wie tief der rote Mond singt. Dieses gilt zu vermeiden und so haben nicht nur einige Helferkarten die Fähigkeit den roten Mond wieder nach oben auf der Leiste zu schieben, auch eine Heldin kann dies und kann damit das gesamte Heldenteam retten.
Recht leicht erklärt, aber nicht ganz so leicht zu meistern.
Vor Spielbeginn zieht man 4 verschiedenfarbige Symbole und legt sie willkürlich an die vorgesehene Stelle des Spielplans.
Wenn man das Spiel beginnt, scannt man nun mit dem Handy diese Konstellation ab und die App zeigt einem an, welches Sternbild richtig liegt oder auch nicht.
Nun hat man die Aufgabe herauszufinden, welches der 4 Sternzeichen zu dem farbigen Symbol passt. Durch Fähigkeiten der Helden kann man auch die farbigen Symbole vertauschen um zu sehen ob eines richtig liegt.
Nach dem Ausschlussverfahren tauscht man die farbigen Symbole und legt die entsprechenden Sternbilder auf der Leiste zum ausliegenden farbigen Symbol auf der Spielplanleiste.
Doch nur wenn man auch die 4 grünen Steine ergattern konnte, kann man mit einer Aktion auf der App nachschauen wie sich die Sternbilder verändert haben. Hat man dies getan kommen die 4 grünen Steine in den Vorrat zurück und die Jagd nach diesen geht weiter.
Wenn nun ein Spieler fertig ist mit seinen Aktionen, beginnt die Aufräumphase in der die einzelnen Orte wieder mit Karten aufgefüllt werden. Weitere Monster erscheinen oder Helfer liegen nun aus für den nächsten Spieler. Doch bevor es weiter geht, zieht man seine Handkarten auf die ursprüngliche Anzahl. Jede Karte wird einzeln gezogen und angeschaut ob sie einen roten Mond zeigt.
Denn in der Vorbereitung des Spiels hat man sich den Heldenkartenstapel genommen und in z.B. drei Stapel aufgeteilt und je eine rote Mondkarte in die Mitte des jeweiligen Stapels gesteckt. Wenn es eine einfache Runde werden soll.
Anschließend werden die Stapel übereinander gelegt zu einem gemeinsamen Heldendeck.
Wenn ein Held nun eine rote Mondkarte zieht, zeigt er diese den anderen Spielern und legt sie aufgedeckt auf den Heldenkartenstapel. Damit endet sein Zug sofort und er kann auch keine weiteren Karten mehr ziehen.
Der nächste Spieler ist an der Reihe und weiß nun schon das er noch diese Runde Zeit hat, bevor er den roten Mond auslöst.
Wenn der roten Mond ausgelöst wird, werden alle roten Steine auf den Monsterkarten gezählt und um so viele Schritte wandert der Mond auf der Spielplanleiste nach unten.
Fazit:
Rising 5 ist überraschend genial.
Einfache Mechanismen, gekoppelt mit einer App und das alles auch noch kooperativ - will man mehr?!
Das Spiel spielt sich in meinen Augen sehr flüssig und alles hängt miteinander zusammen. Es ist unglaublich thematisch, was man auf den ersten Blick nicht unbedingt vermutet. Aber gerade die Idee mit den Sternenbildern und das man die richtige Konstellation herausfinden muss, ist einfach grandios.
Und auch die App ist super. Sie begleitet einem beim Spiel ohne der Hauptaugenmerk zu sein. Zudem ist sie wirklich einfach gestaltet. Besonders schön ist aber das man das Spiel auch ohne App spielen kann, wodurch es selbst dann noch spielbar bleibt, wenn es die App mal nicht mehr geben sollte.
Zusätzlich ist die Spieldauer mit 45 Minuten wirklich sehr angenehm und man kann anschließend gleich noch eine Partie spielen.
Beim ersten Spiel hatten wir kleine Startschwierigkeiten mit den Regeln aber bereits in der zweiten Partie, waren die Fragen alle geklärt und der Spielspaß konnte beginnen.
Kleiner Wermutstropfen bleibt das Layout, denn es ist nicht wirklich ersichtlich was das Spiel einem bietet und so sind wir auch an diesem tollen Knobelspiel zunächst vorbeigelaufen. Rising 5 kommt im Stil einer 80 Jahre Sci-Fi-Serie daher und die Charaktere wirken bekannt. Dennoch darf man sich von der Aufmachung nicht täuschen lassen. Dahinter versteckt sich ein wirklich tolles Spiel zum Knobeln und Spaß haben.
Bei uns kam das Spiel schon mehrfach auf den Tisch und wird es sicherlich noch häufig schaffen denn alleine für die Idee, hat das Spiel es verdient gespielt zu werden.
Außerdem ist das Schwierigkeitslevel anpassbar, was ich schon immer bei Spielen geliebt habe. Wird einem also mit der einfachen Variante mal langweilig, spielt man einfach mal ne Nummer heftiger.
Für uns eine absolute Überraschung, die uns nicht nur überzeugt hat sondern wirklich begeistern konnte.
Auf unserem Youtube-Kanal könnt ihr gucken wie das Spiel funktioniert:
Die Vorbereitungen liefen schon Wochen im Voraus. Es gab mehrere Treffen wo wir klärten wie und wann wir helfen.
Daher waren am Donnerstag die ersten Helfer den ganzen Tag unterwegs um im Kühlhaus die ersten Vorbereitungen zu treffen.
Am Freitag kam Roland um 9.00 Uhr dort an und hatte schon jede Menge zu tun denn 430 Tische mussten aufgestellt werden und insgesamt 1900 Stühle. Zusätzlich hatten wir über 300 Spiele auszupacken für die Library.
Um 19.00 Uhr begann dann das Warm-Up für alle Patreons und Helfer. Es wurde reichlich gespielt und auch die Verlage kamen nach oben um vor dem großen Sturm, sich noch eine Runde bei einem guten Spiel zu entspannen.
Bei uns kam Crazy Words und Tal der Kaufleute auf den Tisch sowie eine Tüte Schokobons. Wir hatten viel zu lachen und die Zeit verging wie im Flug.
Gegen 23 Uhr haben wir dann Feierabend gemacht und um 1.00 Uhr waren wir endlich im Bett.
Hier seht ihr das Video vom Freitag:
Der Samstag begann für uns schon recht früh. Um 7.00 Uhr sind wir aufgestanden und um 9.00 Uhr waren wir dann auch endlich beim Kühlhaus.
Die ersten Besucher warteten schon vor der Tür während wir schon rein gelassen wurden um die letzten Handgriffe zu machen bevor die Flut an Menschen das Kühlhaus regelrecht stürmten.
Gegen 11 Uhr hatte selbst die Library im 5. Stock schon alle Hände voll zu tun während wir noch fleißig Aufnahmen tätigten und uns die präsentierten Spiele anschauten.
Bei Board Game Circus schauten wir uns eine ganze Weile die Spiele an und spielten eine Partie Tortuga 1667 zu Siebent. Beim Schwerkraft Verlag haben wir uns Nah und Fern erklären lassen und waren schlichtweg begeistert.
Roland ging dann um 14 Uhr in der Library arbeiten und Jen machte sich auf den Weg zum Klong-Turnier.
Die Library war wirklich überfüllt und wir hatte alle Hände voll zu tun Spiele den Besuchern zu reichen und sie bei Fragen so gut es ging zu unterstützen. An dem Abend hat Roland 13 mal das Spiel Fiese Freunde - Fette Feten von Hunter & Cron den Besuchern erklärt. Und Jen ja Jen hat sich in der zwischen Zeit in das Finale des Klong-Turniers gespielt und gewann nicht nur die Promokarte sondern auch den goldenen Drachen.
Die Library war dann bis um 24 Uhr geöffnet und ich hatte das Glück noch ein paar Worte mit den Brettspielgeeks zu wechseln. Es war schön die beiden zu treffen.
Aber der Tag war für uns sehr anstrengend und wir waren echt fertig. Nach 1 Uhr waren wir dann endlich im Bett und der Schlaf überkam uns schnell.
Unser Bericht vom Samstag:
Der Sonntag war viel entspannter denn es waren nicht mehr solche Menschenmassen die das Kühlhaus von innen sehen wollten. Wir haben dann mit einigen Verlagen sprechen können und spielten noch eine Runde Neuroschima Hex. Das Spiel hat uns richtig gut gefallen. Anschließend spielte Jen noch Cry Havoc um eine Promo von 51st State zu ergattern. Sie gewann zwar aber die Promo war leider weg. Dafür haben wir aber eine Promo für Neuroshima Hex bekommen. Die versprochene Promo sollen wir aber mit Neuroschima Hex von Portal Games geschickt bekommen. Also werdet ihr hier hoffentlich bald eine Rezension von diesem sehr taktischen Spiel bekommen. Anschließend wurde noch Tiefes Land angespielt das uns recht gut gefallen hat aber wohl nicht den Weg in unser Regal finden wird.
Danach brauchten wir eine Abkühlung und daher spielten wir dann das neue Spiel von Ravensburger Cool Runnings. Dieses Spiel wird mit echten Eiswürfeln gespielt und hat uns unglaublich viel Spaß gemacht. Dieses Spiel ist aber nicht nur was für Kinder. Auf jeder Party ist dieses Spiel garantiert ein Knüller.
Um 19.00 Uhr ging Roland in die Library abbauen und die restliche Spielegemeinschaft fuhr nach Hause.
Gegen 21.00 machte Roland sich dann auch auf den Heimweg.
Die anderen Helfer waren um 2.30 Uhr dann endlich fertig und hatten alle Paletten mit den Tischen und Stühlen nach unten geschafft.
Unser Bericht vom Sonntag:
Aber auch am Montag war die Berlin Brettspiel Con nicht vorbei.
Um 9.00 Uhr war Roland bereits wieder beim Kühlhaus um alle Paletten heraus zu schaffen damit diese verladen werden konnten.
Viele Helfer waren auch am Montag nicht mehr da und deshalb zog sich alles auch recht lang hin. Roland brachte mit dem Auto noch die Funkgeräte nach Marzahn nachdem alle Paletten beim LKW standen. Der Sprinter mit allen Hunter & Cron Sachen war fast fertig gepackt und ich machte mich auf den Weg nach Marzahn um anschließend den Heimweg anzutreten. Gegen 22.00 Uhr waren dann die letzten Helfer endlich fertig und konnten die Tür der Berlin Brettspiel Con 2018 hinter sich schließen und ins Bett fallen.
Hier seht ihr den Bericht vom Montag mit einem Fazit:
Aber auch heute, drei Tage nach der Berlin Con ist noch nicht Feierabend.
4378 verkaufte Tickets und mit den Ausstellern, Teammitgliedern und Pressevertretern waren es dann alles zusammen 5241 Personen die 2018 die Berlin Brettspiel Con besucht haben.
Sie arbeiten nun alles auf und versuchen zu einer Normalität zurück zu finden.
Und wir, ja wir haben uns etwas erholt.
Doch nicht lange und ein Schicksalsschlag holte uns wieder runter auf den Boden der Tatsachen. Denn ein sehr liebenswerter Mensch, unsere Tante Hilde, verstarb am Mittwoch. Am Montag konnten wir sie noch einmal sehen und mit ihr sprechen. Sie fragte wie unsere Messe war und unsere Worte waren: Anstrengend und schön. Sie freute sich für uns und wir freuten uns mit ihr. Wir erzählten ihr das dort über 5.000 Menschen waren und von all den tollen Menschen.
Wir durften so tolle Menschen bei der Berlin Brettspiel Con treffen. Nun hat uns ein wertvoller Mensch verlassen und reißt in unser Leben ein riesiges Loch.
Dieser Artikel ist dir gewidmet Tante Hilde und all denen, die liebende Menschen verloren haben.
Wir denken an dich und lieben dich von ganzem Herzen.